Strategische Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

"Aktion Bewusstsein für Brustkrebs e. V." spendet über 12.000 Euro an den KID

Nr. 40a | 10.07.2013 | von Erh/Sel

Der Krebsinformationsdienst (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) freut sich über eine großzügige Spende der "Aktion Bewusstsein für Brustkrebs e. V." in Höhe von 12.006 Euro. Bei dem Geld handelt es sich um das Restvermögen des Vereins, der sich nach nun 17 Jahren aufgelöst hat. Dr. Dieter Alt, Geschäftsführer des gemeinnützigen Vereins, übergab den Scheck am vergangenen Freitag an Dr. Susanne Weg-Remers, Leiterin des KID, und Professor Josef Puchta, administrativ-kaufmännischer Vorstand des DKFZ.

Dr. Dieter Alt (links) überreichte Dr. Susanne Weg-Remers und Prof. Josef Puchta einen Spendenscheck über 12.006 Euro.
© dkfz.de

Mit rund 74.500 Neuerkrankungen pro Jahr ist Brustkrebs bei Frauen in Deutschland die häufigste Krebsart. „Knapp 51 Prozent aller Frauen, die sich an den KID wenden, stellen Fragen zu Brustkrebs“, erklärte Susanne Weg-Remers. „Das zeigt, wie groß der Informationsbedarf ist.“

Frauen über Brustkrebs und die Früherkennung zu informieren und ihnen so die Angst zu nehmen – das war auch das Ziel des Vereins „Aktion Bewusstsein für Brustkrebs e.V.“. Mit zahlreichen Informationstagen, Vorträgen und Broschüren war er bis Ende Dezember 2012 aktiv. Nun stellt der Verein seine Tätigkeit nach 17 Jahren mangels Nachfolger ein. „Man muss irgendwann loslassen können“, stellte Dieter Alt fest und scherzte: „Ich habe mich lange beruflich mit Brustkrebs beschäftigt, bin mittlerweile 67 Jahre alt und keiner, der irgendwann aus dem Vortragsraum getragen werden will. Der KID war von Anfang an Partner unseres Vereins. Daher war klar: Unser Restvermögen soll dem Krebsinformationsdienst zugutekommen.“

„Wir bedanken uns sehr herzlich für die großzügige Spende und das Vertrauen in unseren Krebsinformationsdienst“, sagte Josef Puchta. „Der KID liefert Informationen von höchster Qualität. Wer bei uns Informationen weitergibt, hat einen medizinischen Hintergrund. Das unterscheidet uns von vielen anderen Diensten.“ Auch die Statistik zeigt, dass der KID eine wichtige Adresse für Betroffene, Angehörige und Informationssuchende in ganz Deutschland ist: Rund 29.000 Anfragen erhält der KID pro Jahr.

Dr. Dieter Alt und Professor Manfred Kaufmann, Direktor der Universitäts-Frauenklinik Frankfurt, hatten die „Aktion Bewusstsein für Brustkrebs e. V.“ 1995 gegründet. Motivation zog Dieter Alt unter anderem aus seiner 30-jährigen Tätigkeit bei der „Frauenselbsthilfe nach Krebs e. V.“, deren Ehrenmitglied er ist.

Ein Bild zur Pressemitteilung steht im Internet zur Verfügung unter:
www.dkfz.de/de/presse/pressemitteilungen/2013/images/Spendenuebergabe-KID.jpg

Dr. Dieter Alt überreichte Dr. Susanne Weg-Remers und Prof. Josef Puchta einen Spendenscheck über 12.006 Euro.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1.300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, interessierte Bürger und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs. Gemeinsam mit Partnern aus den Universitätskliniken betreibt das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) an den Standorten Heidelberg und Dresden, in Heidelberg außerdem das Hopp-Kindertumorzentrum KiTZ. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums an den NCT- und den DKTK-Standorten ist ein wichtiger Beitrag, um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

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