Strategische Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Bei Krebs leidet auch die Seele

Nr. 67 | 08.12.2011 | von Koh

Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums stellt ein neues Informationsblatt und ein frisch aktualisiertes online-Adressverzeichnis für psychosoziale Krebsberatungsstellen im Internet zur Verfügung.

© Tobias Schwerdt, Deutsches Krebsforschungszentrum

Die Diagnose Krebs wird von den meisten Menschen als Schock erlebt. Betroffene befinden sich in einer Ausnahmesituation: Zukunftsängste, Sorgen wegen der anstehenden Therapien und Unsicherheit im Umgang mit der veränderten Lebenssituation zählen zu den seelischen Belastungen, die eine Krebserkrankung mit sich bringt. Anzeichen für eine hohe Belastung sind Stimmungsschwankungen, aber auch Symptome wie Schlafstörungen und Konzentrationsprobleme. Psychische Folgen können nicht nur unmittelbar nach der Diagnosestellung, sondern auch zu einem späteren Zeitpunkt auftreten.

Der Krebsinformationsdienst im Deutschen Krebsforschungszentrum fasst in seinem aktuellen Infoblatt die wichtigsten Informationen über diese psychischen Belastungen zusammen und legt dar, welche psychoonkologischen Hilfsangebote es gibt und wer sie in Anspruch nehmen kann. Die Psychoonkologie widmet sich Menschen, die eine Krebserkrankung zu bewältigen haben und zielt vor allem darauf ab, die psychischen Belastungen zu lindern, die durch Krankheit und Therapie entstehen. Psychoonkologische Beratung und Behandlung sollen Patienten und auch ihre Angehörigen bei der Auseinandersetzung mit der Erkrankung und ihren Folgen unterstützen.

Das Informationsblatt steht zum Lesen und Ausdrucken im Internet zur Verfügung unter
http://www.krebsinformationsdienst.de/wegweiser/iblatt/iblatt-psychoonkologie.pdf

Mit einer gerade aktualisierten online-Liste von psychoonkologischen Krebsberatungsstellen in Deutschland bietet der Krebsinformationsdienst allen Betroffenen und Angehörigen die Möglichkeit, eine Anlaufstelle in ihrer Region zu finden.

http://www.krebsinformationsdienst.de/wegweiser/adressen/krebsberatungsstellen.php

Weitere Details über Beratungsangebote – etwa Öffnungszeiten oder das genaue Angebot – können telefonisch oder per E-Mail beim Krebsinformationsdienst erfragt werden.

Krebsinformation hat eine Nummer: 0800 420 30 40
Krebsinformation per E-Mail: krebsinformationsdienst@dkfz.de
Krebsinformation im Internet: www.krebsinformationsdienst.de

Ein Bild zur Pressemitteilung steht im Internet zur Verfügung unter
http://www.dkfz.de/de/presse/pressemitteilungen/2011/images/KID_Ansicht.jpg

Quelle: Tobias Schwerdt, Deutsches Krebsforschungszentrum

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1.300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, interessierte Bürger und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs. Gemeinsam mit Partnern aus den Universitätskliniken betreibt das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) an den Standorten Heidelberg und Dresden, in Heidelberg außerdem das Hopp-Kindertumorzentrum KiTZ. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums an den NCT- und den DKTK-Standorten ist ein wichtiger Beitrag, um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

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