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Studie zur Früherkennung von Lungenkrebs geht in die nächste Runde

Nr. 30a | 15.06.2009 | von (nis)

Derzeit verschickt das Deutsche Krebsforschungszentrum wieder Fragebögen zum Thema Rauchgewohnheiten an zufällig ausgewählte Personen im Alter von 50 bis 69 Jahren aus dem Rhein-Neckar-Kreis. Die Befragung ist Teil einer seit Herbst 2007 laufenden Studie zur Früherkennung von Lungenkrebs.

In der aktuellen Runde der Studie sind fast 46.000 Adressaten aus Schwetzingen, Sinsheim, Spechbach, Waibstadt, Walldorf, Weinheim, Wiesenbach, Wiesloch, Wilhelmsfeld, Zuzenhausen, Angelbachtal, St. Leon-Rot, Lobbach, Edingen-Neckarhausen, Helmstadt-Bargen und Hirschberg (Bergstraße) aufgefordert, anhand eines Fragebogens Angaben zu ihren Rauchgewohnheiten und ihrem Gesundheitszustand zu machen. Ziel der vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Zusammenarbeit mit der Thorax-Klinik Heidelberg geleiteten Befragung ist es, die Methoden für eine frühzeitige Diagnose von Lungenkrebs und damit die Heilungschancen dieser häufig tödlich verlaufenden Tumorerkrankung zu verbessern.

Aus den Rücksendungen der Fragebögen werden Teilnehmer für die Früherkennungsstudie LUSI (Lungenkrebs-Screening-Interventionsstudie) ausgewählt. „Bei dieser Studie soll geprüft werden, wie gut die Mehrschicht-Computertomographie (MSCT) geeignet ist, Lungenkrebs in einem sehr frühen und damit noch gut behandelbaren Stadium zu erkennen“, erläutert der Studienleiter Professor Nikolaus Becker, Epidemiologe im Deutschen Krebsforschungszentrum. Lungenkrebs ist derzeit die am häufigsten tödlich verlaufende Krebserkrankung, da die Diagnose meist erst in einem fortgeschrittenen Stadium gestellt wird. „Dadurch sterben 85 bis 90 Prozent aller Lungenkrebspatienten im Laufe von fünf Jahren nachdem die Krankheit entdeckt wurde“, führt Becker weiter aus.

Die ausgewählten Teilnehmer der LUSI-Studie werden zu Untersuchungen in den Räumen des deutschen Krebsforschungszentrums eingeladen. Dazu gehören unter anderem eine Blutentnahme sowie das Angebot einer Raucherentwöhnungsberatung. Eine wiederum zufällig ausgewählte Hälfte der Teilnehmer wird zudem einem Lungenfunktionstest sowie einer Mehrschicht-Computertomographie unterzogen. Diese Untersuchungen werden im Abstand von jeweils zwölf Monaten insgesamt fünf Mal durchgeführt. Die MSCT liefert trotz niedriger Strahlungsmenge aussagekräftige Bilder. Damit liegt die Strahlenbelastung für die Teilnehmer in der Größenordnung der durchschnittlichen Dosis der Gesamtbevölkerung.

Bislang wurden rund 240.000 Fragebögen verschickt. Nach Auswahl der Teilnehmer soll die gemeinschaftlich von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und von der Dietmar-Hopp-Stiftung finanzierte LUSI-Studie insgesamt 4000 Personen umfassen. Sie steht in Zusammenhang mit Untersuchungen in ganz Europa und den USA, an denen rund 78 000 Menschen teilnehmen sollen. Aussagekräftige Ergebnisse über die Früherkennung von Lungenkrebs mithilfe der MSCT liegen frühestens in fünf Jahren vor.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1.300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, interessierte Bürger und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs. Gemeinsam mit Partnern aus den Universitätskliniken betreibt das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) an den Standorten Heidelberg und Dresden, in Heidelberg außerdem das Hopp-Kindertumorzentrum KiTZ. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums an den NCT- und den DKTK-Standorten ist ein wichtiger Beitrag, um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

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