Pressemitteilungen

Nr. 50 | 21. September 2018 | von Koh

Krebsstammzellen: Von der Grundlagenforschung zu innovativen Behandlungsstrategien

© DKFZ

Beim 10. Internationalen Heinrich F.C. Behr-Symposium im Deutschen Krebsforschungszentrum tauschten sich vom 16. bis 19. September rund 300 Experten über die Rolle von Stammzellen bei Krebserkrankungen aus. Wichtige aktuelle Themen waren die neu entdeckten Zusammenhänge zwischen der Metastasierung und Ernährungsfaktoren sowie die Erkenntnis, dass mutierte Blutstammzellen die gemeinsame Wurzel von Leukämie und Herz-Kreislauferkrankungen sind. Darüber hinaus kristallisiert sich immer deutlicher heraus, welche entscheidende Bedeutung metabolische und epigenetische Veränderungen der Stammzellen bei der Krebsentstehung haben.
Über die Top-Themen der Konferenz berichten fünf Experten in einem Video.

weiterlesen

Nr. 49c3 | 18. September 2018 | von Rei

Gefäßbildung: Zwei Quellen für neues Zellmaterial

Verzweigte Blutgefäße der Maus-Leber
© H. Augustin/DKFZ

Wenn neue Blutgefäße entstehen, vermehren sich so genannte Endothelzellen, um die Adern von Innen auszukleiden. Es sei denn, die Endothelzellen wurden zuvor beschädigt. Dann greift der Körper auf Stammzellen aus dem Knochenmark zurück, um neues Endothel zu bilden. Mit dieser Entdeckung können DKFZ-Forscher jetzt eine jahrelange und sehr widersprüchlich geführte wissenschaftliche Debatte auflösen.

weiterlesen

Nr. 49k | 18. September 2018 | von jg

Gesund im Mund – für Krebspatienten besonders wichtig!

© Krebsinformationsdienst/DKFZ

Ein Besuch beim Zahnarzt? Konfrontiert mit der Diagnose Krebs, haben Betroffene meist ganz andere Sorgen. Warum es dennoch wichtig ist, gerade dann an die Gesundheit von Mund und Zähnen zu denken, erläutert der Flyer „Als Krebspatient zum Zahnarzt. So schützen Sie Zähne und Zahnfleisch während der Krebsbehandlung". Herausgeber sind der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV).

weiterlesen

Nr. 49c2 | 17. September 2018 | von Eck

Gesunder Lebensstil senkt das Darmkrebsrisiko – unabhängig vom genetischen Risikoprofil

© Fotolia

Die Gefahr, an Darmkrebs zu erkranken, hängt unter anderem vom Lebensstil ab. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum konnten zeigen, dass jeder Mensch sein persönliches Darmkrebsrisiko senken kann, indem er möglichst viele von fünf gesunden Lebensweisen auf sich vereint: Nichtrauchen, geringer Alkoholkonsum, gesunde Ernährung, ausreichend körperliche Aktivität und normales Körpergewicht. Dies gilt unabhängig vom genetischen Darmkrebsrisiko. Auch wer genetisch bedingt ein leicht erhöhtes Risiko hat, kann seine Erkrankungswahrscheinlichkeit durch einen gesunden Lebensstil senken.

weiterlesen

Nr. 49c | 14. September 2018 | von Koh

Zuckerstoffwechsel steuert Darm-Regeneration

Abschnitt aus dem Darm einer Fruchtfliege: Die Stammzellen sind mit GFP grü...
© M. Boutros/DKFZ

Eine überraschende Verbindung zwischen Zuckerstoffwechsel und Anpassung des Darmgewebes an den Ernährungszustand entdeckten Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums und der Universität Heidelberg.

weiterlesen

Nr. 49a | 12. September 2018

Erwin-Schrödinger-Preis 2018: Prostatakrebs besser erkennen und behandeln

Verleihung des Erwin-Schrödinger-Preises 2018 auf der Helmholtz-Jahrestagun...
© Helmholtz / Boris Kramarić

Der Erwin-Schrödinger-Preis geht in diesem Jahr an ein interdisziplinäres Forscherteam aus Heidelberg. Die Wissenschaftler Matthias Eder, Michael Eisenhut, Uwe Haberkorn und Klaus Kopka haben gemeinsam eine Methode entwickelt, mit der sich Prostatakrebs nicht nur zuverlässiger diagnostizieren, sondern auch gezielt bekämpfen lässt.

weiterlesen

Nr. 49c | 11. September 2018 | von Mat

Neues Verfahren enttarnt krebsfördernden Signalweg bei häufiger kindlicher Hirntumorart

Neben der Magnetresonanztomografie (MRT, siehe Foto) spielen molekulargenet...
© Fotolia/Sudok1

Forscher des "Hopp-Kindertumorzentrums am NCT Heidelberg (KiTZ)" fanden in einer gemeinsamen Studie mit Kollegen des Institut Curie (Orsay, Frankreich) und des Universitätsklinikums Düsseldorf einen bislang unbekannten Signalgeber für das Wachstum von Medulloblastomen. Dazu kombinierten sie in dem vom Deutschen Krebskonsortium (DKTK) geförderten Projekt zwei moderne molekularbiologische Analysemethoden. Mit diesem Kombinationsansatz konnten sie einen neuen Ansatzpunkt für diese bisher schwer therapierbare Untergruppe kindlicher Hirntumoren ausfindig machen.

weiterlesen

Nr. 49 | 04. September 2018 | von jg

Vorbeugung: Was kann ich tun? Gegen Krebs!

© Krebsinformationsdienst/DKFZ

Weltweit könnten 30 bis 50 Prozent aller Krebserkrankungen vermieden werden. Voraussetzung wäre unter anderem, dass jeder auf die bekannten Auslöser wie Rauchen, hohen Alkoholkonsum und unausgewogene Ernährung verzichtet. Das sagt die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Für Deutschland schätzen Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), dass sich 2018 mindestens 37 Prozent aller Krebsneuerkrankungen auf beeinflussbare Krebsrisikofaktoren zurückführen lassen. Die Broschüre „Was kann ich tun? Gegen Krebs!" gibt aktuelle und wissenschaftlich belegte Empfehlungen für einen gesunden Lebensstil und zeigt Möglichkeiten zur Vorbeugung auf. Grundlage der Broschüre sind der Europäische Kodex zur Krebsbekämpfung und die Empfehlungen von Fachgesellschaften.

weiterlesen

Nr. 48 | 03. September 2018 | von Koh

Erstmals für Deutschland ermittelt: Vermeidbare Risikofaktoren verursachen 37 Prozent aller Krebsfälle

© Quelle: U. Mons/Dt. Ärzteblatt

Wie viele Krebserkrankungen gehen in Deutschland auf das Konto von Risikofaktoren, die wir selbst beeinflussen können? Wie viele Krebsfälle sind dem Rauchen, dem Übergewicht oder dem Bewegungsmangel geschuldet und damit potenziell vermeidbar? Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum haben diese Zahlen nun erstmals für Deutschland ermittelt. Sie sollen Politik und Medizin Anhaltspunkte dafür geben, wie das Potenzial der Krebsprävention effizienter genutzt werden kann.

weiterlesen

Nr. 47 | 27. August 2018 | von jg

Veranstaltung des Krebsinformationsdienstes: Expertenforum zum Thema Selbsthilfe

© dkfz.de

Im Austausch mit anderen lässt sich Vieles leichter durchstehen. Das gilt auch für Menschen mit der Diagnose Krebs. Mit gleichfalls Betroffenen ins Gespräch kommen und die Gewissheit haben, mit seiner Krebserkrankung nicht allein zu sein - dies und mehr bieten Selbsthilfegruppen. Gab es früher vor allem Aktivitäten von Gruppen vor Ort, so steht die Online-Vernetzung immer mehr im Mittelpunkt. Welche Auswirkungen hat diese Entwicklung auf die Arbeit der Selbsthilfe? Dieser Frage geht das 3. Patientenforum des Krebsinformationsdienstes am 10. November in Heidelberg nach.

weiterlesen

Archiv Pressemitteilungen

Durchsuchen Sie unser Pressemitteilungsarchiv nach einem bestimmten Thema oder Jahr für Jahr.

RSS-Feed auf www.dkfz.de

Sie können unseren RSS-Feed ganz einfach abonnieren - unkompliziert und kostenlos.

RSS-Feed
nach oben