Pressemitteilungen

Nr. 19 | 27. M?rz 2020 | von Koh

Aufnahmestopp für Insulin – die Rolle der Blutgefäße bei der Insulinresistenz

Caveolae (blau) in Blutgefäßen (pink) des Herzmuskels.
© Iris Moll/DKFZ

Damit Insulin seine Wirkung ausüben und Glukose aus dem Blut in die Muskelzellen transportiert werden kann, muss das Hormon zunächst das Endothel durchqueren, die Zellschicht, die die Blutgefäße von innen auskleidet. Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und vom Universitätsklinikum Heidelberg und der Universitätsmedizin Mannheim haben jetzt festgestellt, dass bei übergewichtigen Mäusen ein Signalweg angekurbelt ist, der diesen Schritt verhindert und so die Insulinresistenz fördert. Mit diesem Ergebnis tragen die Forscher entscheidend dazu bei, das metabolische Syndrom und das Entstehen von Diabetes besser zu verstehen.

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Nr. 18 | 26. M?rz 2020 | von Koh

Medizinische Bilder im Homeoffice befunden: DKFZ-Ausgründung stellt App kostenfrei zur Verfügung

© DKFZ

Die aktuelle Corona-Krise zwingt Arztpraxen und Kliniken zu Maßnahmen, die sonst monate-, wenn nicht jahrelanger Vorbereitung bedürfen: die flächendeckende Umstellung auf Homeoffice oder mobiles Arbeiten. mbits, eine Ausgründung aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum, hat mit der App mRay eine mobile Kommunikationszentrale für radiologische Bilder geschaffen. Das Unternehmen stellt nun die Software Ärzten und Kliniken für die Dauer der Krise kostenfrei zur Verfügung.

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Nr. 17 | 25. M?rz 2020

Trotz Corona-Krise: Versorgung von Krebspatienten sicherstellen

© Schwerdt/Krebsinformationsdienst/DKFZ

Aufgrund der COVID-19-Pandemie ist eine zunehmende Zahl von Patientinnen und Patienten mit Krebserkrankungen besorgt, ob ihre Behandlung derzeit auf optimalem Niveau durchgeführt werden kann. Die Deutsche Krebshilfe, das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und die Deutsche Krebsgesellschaft haben sich zusammengetan und eine gemeinsame Task Force eingerichtet, um über ihre Krebsinformationsdienste deutschlandweit betroffene Patientinnen und Patienten zu beraten und mit aktuellen Informationen zu versorgen. Über die Netzwerke von DKFZ, Deutscher Krebshilfe und Deutscher Krebsgesellschaft wird außerdem die Veränderung der aktuellen Versorgungssituation der Krebspatienten erfasst und ein Frühwarnsystem aufgebaut, um möglichst frühzeitig ein Signal über mögliche Einschnitte in der Onkologie an Entscheidungsträger geben zu können.
Gemeinsame Pressemitteilung der Deutschen Krebshilfe, des Deutschen Krebsforschungszentrums und der Deutschen Krebsgesellschaft

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Nr. 16 | 24. M?rz 2020 | von Koh

DKFZ-Forscher aktiv gegen die COVID-19-Pandemie

© Adobe Stock

Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) beteiligen sich aktiv am Kampf gegen die COVID-19-Pandemie und haben dazu die Taskforce „fightCOVID@DKFZ" gegründet. Gemeinsam mit Kollegen von der Universitätsmedizin Heidelberg und Mannheim entwickeln DKFZ-Forscher Testverfahren zum Virusnachweis, erforschen die Entwicklung eines Impfstoffs und untersuchen, wie das Virus bei manchen der Infizierten schwerste Krankheitssymptome auslöst.

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Nr. 15c | 23. M?rz 2020 | von Koh

Protein schützt Darmschleimhaut und verhindert Tumorbildung

Gewebeschnitt Dickdarm einer Maus mit chronischer Kolitis, die der chronisc...
© DKFZ

Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum, von der Universität und vom Universitätsspital Zürich sowie vom Beatson Institut in Glasgow haben bei Mäusen mit MLC1 ein Protein identifiziert, das offenbar vor Darmkrebs schützt. Bislang war MLC1, das den programmierten Zelltod verhindert, als Zielstruktur neuer Krebstherapien untersucht worden. Die aktuellen Ergebnisse zeigen jedoch, dass ein Einsatz von MCL1-Hemmern zwar Tumorzellen in den Zelltod treibt, aber außerdem Entzündungen induziert und so die Entstehung neuer Tumoren fördern kann.

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Nr. 15 | 20. M?rz 2020 | von Koh

Wechselwirkungen zwischen Tumor- und Bindegewebszellen fördern Metastasenbildung

Lungenmetastase einer Brustkrebspatientin: Pfeile zeigen auf Bindegewebszel...
© Oskarsson, DKFZ/HI-STEM

Damit sich abgesiedelte Krebszellen in anderen Organen niederlassen und zu Tochtergeschwülsten heranwachsen können, müssen sie ihre neue Umgebung manipulieren und sich eine so genannte metastatische Nische schaffen. Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und vom Heidelberger Institut für Stammzelltechnologie und Experimentelle Medizin* haben nun herausgefunden, dass einige Krebszellen die Bindegewebszellen in ihrer Umgebung dazu anregen, Botenstoffe auszuschütten, die die Metastasenbildung unterstützen. Diese Entdeckung trägt entscheidend zum besseren Verständnis bei, wie die gefürchteten Tochtergeschwülste entstehen können.

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Nr. 14 | 13. M?rz 2020 | von Koh

Coronavirus: Was Krebspatienten beachten sollten

Coronavirus
© CDC/Dr. Fred Murphy - Wikipedia

Nach Einschätzung von Experten ist damit zu rechnen, dass die Corona-Pandemie nicht in wenigen Wochen ausgestanden ist, sondern noch über Monate andauern kann. Was bedeutet das für die spezielle Situation von Krebspatienten? Welche Verhaltensmaßnahmen sind zu beachten, welche Therapien sollten keinesfalls verschoben werden? Beim Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) erhalten Patienten und Angehörige laufend aktualisierte Informationen.

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Nr. 13c | 11. M?rz 2020

BMBF fördert Forschung zu Ursachen und Therapie bei Leukämie

Die Leukämiestammzellen befinden sich im Knochenmark des Patienten (hier bl...
© Raphael Lutz, HI-STEM/DKFZ

Der Heidelberger LeukoSyStem-Verbund erforscht Leukämiestammzellen bei akuter myeloischer Leukämie. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert die Kooperation von Universitätsklinikum Heidelberg, Heidelberger Institut für Stammzelltechnologie und Experimentelle Medizin, Deutschem Krebsforschungszentrum und European Molecular Biology Laboratory mit 2,45 Millionen Euro.

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Nr. 13k | 11. M?rz 2020 | von jg

Darmspiegelung kann vor Krebs schützen

© Krebsinformationsdienst, DKFZ

Bei vielen Menschen löst die Darmspiegelung zur Krebsfrüherkennung Skepsis aus. Und das, obwohl das Verfahren erwiesenermaßen vor Darmkrebs schützen kann. Mit dieser Untersuchung können bereits Vorstufen von Krebs erkannt und entfernt werden. Trotzdem gibt es immer noch Menschen, die das Angebot nicht wahrnehmen. Grund hierfür sind oft Unsicherheit und mangelnde Information. Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums räumt anlässlich des Darmkrebsmonats März 2020 mit den häufigsten Vorurteilen auf.

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Nr. 13 | 05. M?rz 2020 | von Koh

Darm-Mikroben programmieren Genaktivität um und kontrollieren so Darmentwicklung und Entzündungen

© Adobe Stock

Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und von der Hebrew University in Jerusalem zeigten bei Mäusen: Darmbakterien programmieren in Zellen der Darmschleimhaut die Aktivität des Erbguts um und nehmen damit erheblichen Einfluss auf die Entwicklung des gesunden Darms. Eine experimentell hervorgerufene akute Darmentzündung führte in den Schleimhautzellen der keimbesiedelten Tiere zu einer massiven Steigerung der Aktivität entzündungs- und auch krebsfördernder Gene.

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