Pressemitteilungen

Nr. 64 | 19. Oktober 2020

Vision Zero 2020: Die Zeit ist reif zum Handeln

Am 20. Oktober 2020 findet das 6. Interdisziplinäre Symposium der Reihe Innovations in Oncology unter dem Titel „Vision Zero. Die Neuvermessung der Onkologie" statt. Neben der Prävention von Krebs liegt der Fokus auf der Therapie von Krebsarten mit hohen Erkrankungszahlen: Darmkrebs, Lungenkrebs und Brustkrebs. Der neue interdisziplinäre Patientenworkshop rückt die Sichtweise von Betroffenen stärker in den Vordergrund.

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Nr. 63 | 15. Oktober 2020 | von Rei

Bauchspeicheldrüsenkrebs: Subtypen mit unterschiedlicher Aggressivität entdeckt

Bauchspeicheldrüsenkrebs
© Scientific Animations Inc., Wikimedia Commons

Tumoren der Bauchspeicheldrüse sind besonders gefürchtet. Sie werden meist spät entdeckt und die Sterblichkeit ist hoch. Bislang gab es kaum Ansatzpunkte für eine gezielte und personalisierte Therapie. Wissenschaftlern im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und im Heidelberger Institut für Stammzelltechnologie und Experimentelle Medizin* (HI-STEM) ist es nun erstmals gelungen, zwei unterschiedlich aggressive Subtypen des Pankreaskarzinoms zu definieren. Damit liefern sie neue Erkenntnisse zum Ursprung der Tumoren. Bei der aggressiveren Gruppe der Tumoren führt ein als „virale Mimikry" bezeichnetes Phänomen zu einer krebsfördernden Entzündungsreaktion. Auf diesen Ergebnissen könnte möglicherweise die Entwicklung gezielter, auf Subtypen ausgerichteter Therapien aufbauen.

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Nr. 62c | 13. Oktober 2020 | von Rei

Humane Papillomviren: Antikörperstatus als Krebswarnung

© DKFZ, Professor Dr. Hanswalter Zentgraf

Humane Papillomviren (HPV) können verschiedene Tumorerkrankungen verursachen – unter anderem Krebs im Rachenraum. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg liefern jetzt Hinweise darauf, dass Antikörper gegen bestimmte Virusproteine ein frühes Warnzeichen sein könnten für ein erhöhtes Risiko, an einem Karzinom des Rachenraums zu erkranken.

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Nr. 62 | 30. September 2020 | von Rei

Personalisierte Medizin: Proteine liefern entscheidende Informationen für eine gezielte Krebstherapie

Proteinanalysen könnten helfen, individuelle Behandlungsstrategien von Kreb...
© DKFZ

Krebs ist eine Krankheit der Gene - aber nicht nur. Denn für das Krankheitsgeschehen ist es auch entscheidend, welche Proteine tatsächlich entstehen und wie aktiv diese sind. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg belegen jetzt: Eine gezielte Proteinanalyse führt bei einigen Betroffenen zu einer völlig anderen Therapieempfehlung als die, die aufgrund von genetischen Daten nahe liegt. Die Heidelberger Wissenschaftler ebnen mit ihrer Erkenntnis den Weg, um Behandlungsstrategien für individuelle Krebspatienten künftig noch gezielter auswählen zu können.

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Nr. 61k | 28. September 2020 | von kgb

Männer mit Brustkrebs: Schlechter versorgt als Frauen?

Brustkrebs beim Mann zählt mit etwa 700 Fällen pro Jahr in Deutschland zu d...

Brustkrebs bei Männern ist eine seltene Erkrankung: Pro Jahr erhalten nur etwa 700 Männer diese Diagnose. Betroffene profitieren von den umfangreichen Erfahrungen mit der Versorgung weiblicher Brustkrebspatientinnen an spezialisierten Brustzentren. Ärzte und Pflegekräfte sehen jedoch Verbesserungsbedarf bezüglich spezifischer Belange von Männern mit Brustkrebs, wie eine aktuelle Studie der Universitätsklinik Bonn ergab.

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Nr. 61c | 28. September 2020

Das Deutsche Krebsforschungszentrum trauert um Wolfgang Clement

Wolfgang Clement bei einem Besuch im DKFZ 2012
© Yan de Andres

Nr. 61 | 23. September 2020 | von kg/nis

Vier neue Standorte des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek gibt vier neue NCT-Standorte beka...
© Livestream www.bmbf.de

Im Rahmen der Nationalen Dekade gegen Krebs sollen bundesweit vier neue Standorte des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) entstehen. Für den Endausbau der Zentren in Berlin, Köln/Essen, Tübingen/Stuttgart-Ulm sowie Würzburg mit den Partnern Erlangen, Regensburg und Augsburg plant das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) je Zentrum bis zu 13 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung zu stellen. Die Entscheidung darüber, an welchen Standorten die neuen NCTs entstehen sollen, gab das BMBF als Ergebnis eines kompetitiven Bewerbungsverfahrens am 23. September bekannt. Das Ministerium folgte dabei der Empfehlung eines international besetzen Expertengremiums. Wie die bereits bestehenden NCTs in Heidelberg und Dresden sollen die neuen NCT-Standorte patientenbezogene Spitzenforschung und onkologische Patientenversorgung unter einem Dach vereinen und im Rahmen von innovativen translationalen und klinischen Studien eine maßgeschneiderte Diagnostik und Therapie auf dem neuesten Stand der Forschung anbieten.

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Nr. 60 | 22. September 2020 | von Rei

Schutzimpfung gegen veränderte Proteine könnte Krebsentstehung verhindern

Bild anklicken für Großansicht
© DKFZ

Krebsarten, bei denen ein Defekt der Erbgut-Reparatur vorliegt, zeichnen sich durch eine besonders hohe Zahl an Mutationen aus. Wissenschaftlern des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg, der Universität Heidelberg und des Heidelberger Instituts für Theoretische Studien (HITS) ist es nun gelungen, bei diesen Tumoren solche Mutationen zu identifizieren, die in identischer Form bei zahlreichen Patienten übereinstimmen und die darüber hinaus zu veränderten Proteinstrukturen führen. Impfungen gegen diese veränderten Proteine könnten zukünftig die Entstehung dieser Krebsformen im Keim ersticken, wenn sie sich in klinischen Studien bewähren.

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Nr. 59k | 21. September 2020 | von jg

Krebs im Alter

© pixabay, cocoparisienne

Von Tumorerkrankungen sind vor allem ältere und hochbetagte Menschen betroffen. Neben dem Krebs kommen altersbedingt oft funktionale, kognitive und psychische Belastungen und Störungen erschwerend hinzu. Aber alt ist nicht gleich alt. Die Einschränkungen sind sehr unterschiedlich gelagert und ausgeprägt. Für die Ermittlung der Gesamtkonstitution stehen spezifische Tests für ältere Patientinnen und Patienten zur Verfügung. Sie unterstützen den Arzt, die Krebstherapie gezielt auf die individuelle Situation des Betroffenen zuzuschneiden. Krebspatienten ab 70 Jahren sollten sich bei den behandelnden Ärzten nach der Möglichkeit einer solchen Testung erkundigen.

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Nr. 59 | 17. September 2020 | von Koh

2. Internationaler Krebspräventionskongress im DKFZ

Etwa zwei von fünf Krebserkrankungen ließen sich vermeiden, würden alle wissenschaftlich belegten Maßnahmen zur Vorbeugung umgesetzt. Primärprävention und Früherkennung, die so genannte Sekundärprävention, könnten zusammengenommen die Krebssterblichkeit sogar um bis zu 75 Prozent senken.
Wie kann die Wissenschaft dazu beitragen, dieses Potenzial in Zukunft besser auszuschöpfen? Präventionsforscher suchen nach Möglichkeiten, das bekannte Arsenal an Maßnahmen der Primärprävention noch weiter auszubauen. Sie arbeiten außerdem daran, die Früherkennung zu verbessern und präziser an die persönlichen Risiken anzupassen. Zu diesen Themen führt das Deutsche Krebsforschungszentrum am 17. und 18. September 2020 international ausgewiesene Experten aus allen Gebieten der Krebsprävention in einer virtuellen Konferenz zusammen.

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