Pressemitteilungen

Nr. 24k | 22. April 2021 | von jg

Schutz vor Krebs - fast mühelos

© Tatjana Shepeleva, Shutterstock

Viele Maßnahmen zur Krebsprävention sind unbequem und verlangen Disziplin – ausgewogenes Essen, wenig Alkohol, regelmäßige Bewegung. Dazu bringt nicht jeder die genügende Motivation auf. Aber auch niederschwelligere Möglichkeiten, sich effektiv vor Krebs zu schützen, etwa durch Impfungen, werden längst nicht in vollem Umfang genutzt. Anlässlich der Europäischen Impfwoche vom 26. April bis 2. Mai weist der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums auf das große Schutzpotenzial von Impfungen gegen Krebs hin.

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Nr. 24 | 19. April 2021

Versorgung von Krebspatienten hochgefährdet

Bei weiterhin steigenden Corona-Infektionszahlen könnten viele Krebspatient...
© Adobe Stock

Dramatisch steigende Corona-Infektionszahlen und Intensivstationen, die keine Patienten mehr aufnehmen können – für Menschen mit schwerwiegenden Erkrankungen wie Krebs wird die Situation aufgrund zunehmender Versorgungsengpässe immer besorgniserregender. Die Corona Task Force von Deutscher Krebshilfe, dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zeichnet ein düsteres Bild: Sollte sich die Lage nicht kurzfristig entspannen, droht ein Kollaps des Versorgungssystems. Viele Patienten könnten dann nicht mehr intensivmedizinisch behandelt werden, mit heute noch gar nicht absehbaren Folgen. Die drei großen deutschen Krebsorganisationen fordern die Politik zum sofortigen und zwingenden Handeln auf und richten einen dringenden Appell an die Bevölkerung.
Gemeinsame Pressemitteilung des Deutschen Krebsforschungszentrums, der Deutschen Krebshilfe und der Deutschen Krebsgesellschaft

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Nr. 23 | 14. April 2021 | von Koh

Zelluläre Immuntherapien effizienter und sicherer produzieren

© Eichmüller/DKFZ

Immunzellen, die außerhalb des Körpers mit therapeutisch wichtigen Genen ausgestattet werden, gelten als vielversprechender neuer Behandlungsansatz in der Onkologie. Doch die bisherigen auf Viren basierenden Herstellungsverfahren sind teuer und zeitaufwändig. Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben eine neuartige, nicht auf Viren basierende Genfähre entwickelt, um therapeutische Gene in Immunzellen einzuschleusen. Mit dieser Genfähre ausgestattete therapeutische T-Zellen konnten am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg Krebs effizienter bekämpfen als mit der herkömmlichen Methode hergestellte Zelltherapien.

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Nr. 22c | 13. April 2021

beLAB2122: Neue Brücke zwischen Forschung und Industrie

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Zur Translation von Ergebnissen aus der akademischen Forschung in der Life-Science Region Rhein-Main-Neckar startet das Wirkstoffforschungs- und -entwicklungsunternehmen Evotec in Zusammenarbeit mit Bristol Myers Squibb "beLAB2122". Das Deutsche Krebsforschungszentrum ist einer der akademischen Partner des neuen Kooperationsmodells.

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Nr. 23 | 07. April 2021

Einfache Maßnahmen steigern Teilnahmerate an der Darmkrebsvorsorge

© Schwerdt/DKFZ

Tests auf verborgenes Blut im Stuhl sind zentraler Bestandteil der Darmkrebsvorsorge. Doch im europäischen Vergleich hinkt Deutschland bei den Teilnahmeraten an dieser wichtigen Untersuchung zur Krebsfrüherkennung weit hinterher. Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum haben nun systematisch analysiert, welche Maßnahmen dazu beitragen, die Teilnahmeraten am Stuhltest zu steigern – damit mehr Menschen von der lebensrettenden Untersuchung profitieren können.

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Nr. 21 | 06. April 2021

DKFZ startet Studie zu psychosozialen Belastungen von Krebspatienten während der Corona-Pandemie

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Wie wirkt sich die Corona-Pandemie auf die psychosoziale Gesundheit von Krebspatientinnen und -patienten aus? Diese Frage wollen Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) nun untersuchen. In den kommenden Wochen starten sie dazu eine Befragung von 2400 Krebspatientinnen und -patienten aus Baden-Württemberg zu ihren Erfahrungen mit den Pandemie-bedingten Einschränkungen und Veränderungen.

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Nr. 20 | 30. März 2021 | von KS

Tabaksteuermodernisierung: Beschlossener Gesetzentwurf kann Menschenleben kosten - anstatt Leben zu retten

Moderate Tabaksteuererhöhungen motivieren Jugendliche nicht zum Rauchstopp
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Die aktuell vom Kabinett beschlossenen Steuererhöhungen auf Zigaretten sind viel zu niedrig. Deutliche Tabaksteuererhöhungen sind nachweislich die wirksamste Maßnahme, um Raucherinnen und Raucher zum Rauchstopp zu motivieren und um Jugendliche davon abzuhalten, mit dem Rauchen zu beginnen. Gezielt eingesetzte Steuern haben also das Potenzial, langfristig Krankheit und vorzeitige Todesfälle zu verhindern. Diese große Chance, die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen und dabei gleichzeitig höhere Steuereinnahmen zu erzielen, verschenkt der nun beschlossene Referentenentwurf.

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Nr. 19k | 26. März 2021 | von jg

Gut versorgt auch bei schwerer Krebserkrankung

© Adobe Stock

Trotz immer besserer Behandlungsmöglichkeiten besteht für Krebspatientinnen und -patienten nicht immer Aussicht auf Heilung. In dieser Situation stehen Betroffenen palliative Versorgungsformen zur Verfügung. Sie haben zum Ziel, die Lebensqualität und Selbstbestimmung von schwerkranken Patientinnen und Patienten bestmöglich zu erhalten und zu fördern. Damit das gut gelingt, ist Teamarbeit gefragt: Ärzte, Pflegedienste und Therapeuten, also alle, die an der Betreuung des Patienten beteiligt sind, sollten eng zusammenarbeiten. Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums stellt die verschiedenen palliativen Modelle vor.

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Nr. 18 | 24. März 2021 | von Koh

Leberkrebs: Bei welchen Patienten wirkt die Immuntherapie?

Entzündliche Fettlebererkrankung und Leberkrebs – künstlerische Illustratio...
© Peter von Walter / DKFZ

Immuntherapien mit so genannten Checkpoint-Inhibitoren schlagen bei etwa einem Viertel aller Fälle von Leberkrebs an. Bislang konnten Ärzte jedoch nicht voraussagen, welche Patienten von dieser Therapieform profitieren und welche nicht. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum fanden nun heraus, dass Leberkrebs, der durch chronisch-entzündliche Fettlebererkrankung ausgelöst wurde, nicht auf diese Therapie anspricht. Im Gegenteil: Im experimentellen Modell treibt eine solche Immuntherapie die Entstehung von Leberkrebs sogar zusätzlich an, wie die Forscher nun in der Zeitschrift Nature veröffentlichen.

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Nr. 17 | 24. März 2021 | von Koh

Impfung gegen mutiertes Protein erstmals bei Hirntumor-Patienten geprüft

MRT-Aufnahme eines diffusen Glioms (oben)
© Universitätsmedizin Mannheim

Tumorimpfungen können den Körper im Kampf gegen Krebs unterstützen. Mutationen im Tumorerbgut führen häufig zu krebstypisch veränderten Proteinen. Ein Impfstoff kann das Immunsystem der Patienten auf solche mutierten Proteine aufmerksam machen. Mediziner und Krebsforscher aus Heidelberg und Mannheim haben nun erstmals einen mutationsspezifischen Impfstoff gegen bösartige Hirntumoren in einer klinischen Studie geprüft. Die Impfung erwies sich als sicher und löste im Tumorgewebe die erwünschten Immunreaktionen aus, wie das Team nun in der Zeitschrift Nature berichtet.
Gemeinsame Pressemitteilung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), der Universitätsmedizin Mannheim, des Universitätsklinikums Heidelberg und des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg

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