Pressemitteilungen

Nr. 30c | 25. Juni 2019

Von der Nationalen Dekade gegen Krebs zu Vision Zero in der Onkologie

Was müssen wir tun, um die Zahl der Krebstodesfälle in Deutschland drastisch zu senken? Diese Fragestellung diskutieren Experten aus Gesundheit und Forschung beim 5. interdisziplinären Symposium Innovations in Oncology in Berlin. In diesem Jahr steht die eintägige Veranstaltung unter dem Motto „Vision-Zero" in der Onkologie.

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Nr. 30 | 24. Juni 2019 | von Koh

Lungenkrebs-Screening: Frauen profitieren erheblich

© Wikimedia Commons

Ist die Computertomographie geeignet, Lungenkrebs in einem sehr frühen und damit noch gut behandelbaren Stadium zu erkennen? Das haben Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum mit der 2007 gestarteten LUSI-Studie untersucht. Nun liegen die Ergebnisse der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und von der Dietmar Hopp Stiftung finanzierten Studie vor: Bei beiden Geschlechtern zusammengenommen reduzierte das Screening die Lungenkrebssterblichkeit leicht, aber nicht signifikant. Bei den Frauen dagegen beobachteten die Forscher eine signifikante Reduktion des relativen Risikos um 69 Prozent. Die Ergebnisse bestätigen vergleichbare europäische Studien, die zusammengenommen starke Argumente für die Einführung eines systematischen Lungenkrebs-Screenings für Hochrisikogruppen liefern.

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Nr. 28c2 | 21. Juni 2019 | von Koh

Startschuss für deutsch-chinesische Zusammenarbeit in der Krebsforschung

© Tianjin Medical University Cancer Institute and Hospital

Mit dem ersten „Sino-German Round Table Symposium on Cancer Precision Medicine in the Era of Big Data” am 19. und 20. Juni wollen das Deutsche Krebsforschungszentrum und das Tianjin Medical University Cancer Institute and Hospital ihre zukünftige Zusammenarbeit präzisieren.

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Nr. 29 | 18. Juni 2019 | von jg

Jetzt neu: Einladungsverfahren zur Teilnahme an der Darmkrebsfrüherkennung – was steckt dahinter?

© Krebsinformationsdienst, DKFZ

Am 01. Juli fällt der Startschuss. Alle gesetzlich krankenversicherten Männer und Frauen ab 50 Jahren erhalten von ihren Krankenkassen eine schriftliche Einladung zur Darmkrebs-Früherkennung. Ziel ist es, viele Menschen über die Chancen der Darmkrebs-Früherkennung zu informieren. Mit einer Telefonaktion am 25. und 26. Juni wollen der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums und die Stiftung LebensBlicke dabei helfen, offene Fragen zu klären. Unter 0800-420 30 40 beantworten Ärztinnen und Ärzte zusammen mit dem Gastroenterologen Professor Jürgen F. Riemann Fragen rund um das Thema Darmkrebsfrüherkennung.

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Nr. 28c2 | 12. Juni 2019 | von Koh

Doch nicht so stumm

Die Mutation an Position 30 des Onkogens KRAS führt zu einer völlig verände...
© Diederichs/DKFZ

Die bislang wenig erforschten so genannten „stummen" bzw. „synonymen" Erbgutveränderungen haben keine veränderten Proteine zur Konsequenz – können aber trotzdem zahlreiche Funktionen der Zelle und damit auch Krankheitsprozesse beeinflussen. Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum, von der Universität Freiburg und vom Deutschen Krebskonsortium erstellten nun eine umfassende Datenbank aller je bei Krebs gefundenen synonymen Mutationen. Damit schaffen sie ein „Nachschlagewerk", das Krebsforschern auf einen Blick alle verfügbaren Informationen zu jeder einzelnen dieser nur vermeintlich „stummen" Mutationen bereitstellt. Am Bespiel eines wichtigen Onkogens zeigen die Forscher, wie synonyme Mutationen die Funktion dieses Krebstreibers beeinflussen können.

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Nr. 28c | 11. Juni 2019 | von Koh

World Cancer Congress 2022 zu Gast in Berlin

Der World Cancer Congress (WCC) 2022 kommt nach Berlin – das gab die Deutsche Krebsgesellschaft bekannt, die die renommierte internationale Konferenz in Zusammenarbeit mit weiteren nationalen Partnern aus Wissenschaft, Politik und der Selbsthilfe ausrichten wird. Der Kongress wird von der Union for International Cancer Control (UICC), einer internationalen Krebsorganisation, organisiert und findet alle zwei Jahre in einem anderen UICC-Mitgliedsland statt. Der WCC 2022 in Berlin wird unterstützt vom Bundesgesundheitsministerium, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, dem Deutschen Krebsforschungszentrum, der Stiftung Deutsche Krebshilfe und der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren. Zur Veranstaltung werden mehr als 3500 Teilnehmer aus circa 150 Ländern erwartet, die unter dem Motto „Cooperate and Share for Progress” die Möglichkeiten der Krebsbekämpfung diskutieren.

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Nr. 28 | 11. Juni 2019 | von Koh

Tierversuche: Wissenschaft wagt sich aus der Deckung

Tierhaltung im DKFZ
© Tobias Schwerdt/DKFZ

Tierversuche in der Forschung werden in der Öffentlichkeit kontrovers und emotional diskutiert - die Wissenschaft selbst geht bei dem Thema weitestgehend in Deckung. Mit dem Symposium "Tierexperimentelle Forschung: Quo vadis?" am 6. Juni wollte das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) dieser Debatte Raum schaffen. Sind Tierversuche überhaupt noch notwendig und wenn ja, wofür? Wie kann bessere Forschung die Zahl der Tierversuche reduzieren? Welche Alternativen stehen zur Verfügung? Wie lässt sich ausufernde behördliche Regulation vermeiden, ohne dass das Tierwohl eingeschränkt wird? Und wie gelingt es zu verhindern, dass radikale Positionen die Debatte dominieren? Zehn Experten diskutierten gemeinsam mit Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Baden Württemberg.

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Nr. 27 | 29. Mai 2019 | von Koh

Wolfgang Schlegel: 40 Jahre Erfolgsgeschichte für die Strahlentherapie

Wolfgang Schlegel
© Tobias Schwerdt/DKFZ

Das Deutsche Krebsforschungszentrum ehrt mit Wolfgang Schlegel einen Pionier der Medizinischen Physik: Zahlreiche Verfahren und Techniken, die heute in den Kliniken rund um den Globus eine präzise Bestrahlung von Tumoren ermöglichen, basieren auf den Entwicklungen Schlegels und seiner Mitarbeiter. Mit einem wissenschaftlichen Farewell-Symposium am 31. Mai bedanken sich Kollegen und Weggefährten bei einem international herausragenden Wissenschaftler.

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Nr. 26c2 | 29. Mai 2019 | von Koh

Epigenetische Signale fördern Entstehung von Leukämie

Ein Netzwerk von falschen epigenetischen Signalen an den Histonproteinen un...
© Molecular Systems Biology, Illustration von SciStories

Für die Entstehung der CLL, einer häufigen Form von Blutkrebs, sind neben DNA-Mutationen auch fehlerhafte epigenetische Signale verantwortlich. Diese legen sowohl in gesunden Zellen als auch in Krebszellen fest, welcher Teil der genetischen Informationen tatsächlich abgelesen wird. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) haben in einem nationalen Forschungsverbund die epigenetischen Signale in CLL-Zellen systematisch untersucht. Aus den Ergebnissen konnten sie ein Modell entwickeln, das erklärt, wie es zur fehlerhaften Genregulation kommt. Das Modell erlaubt es den Forschern vorherzusagen, welche für die Krebsentstehung relevanten Gene in den CLL-Zellen dereguliert sind, was erheblichen Einfluss auf die Prognose der Erkrankung haben kann.

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Nr. 26c | 28. Mai 2019

Weltnichtrauchertag: Deine Lunge vergisst nicht!

© Deutsche Krebshilfe

„Du kannst das Risiko ignorieren. Deine Lunge nicht. Sag nein zum Rauchen und Dampfen!" – lautet in Deutschland das Motto des diesjährigen Weltnichtrauchertags am 31. Mai. Das AKTIONSBÜNDNIS NICHTRAUCHEN (ABNR) und mit ihm das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und die Deutsche Krebshilfe nehmen dies zum Anlass, über die gesundheitlichen Folgen des Konsums von klassischen Tabakprodukten, Tabakerhitzern und E-Zigaretten zu informieren. Auf der Pressekonferenz am 28. Mai forderten Experten die Bundesregierung dazu auf, längst überfällige Maßnahmen zur Tabakprävention umzusetzen und auch E-Zigaretten und Tabakerhitzer umfassend gesundheitspolitisch zu regulieren.

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