Pressemitteilungen

Nr. 56 | 18. Oktober 2021 | von Koh

Deutscher Preis für Krebspräventionsforschung erstmals verliehen

© dkfz.de

Krebsprävention kann Leben retten und großes Leid verhindern. Doch innerhalb der Krebsforschung fristet die Forschung zu Fragen der Prävention oft ein Schattendasein. Um herausragenden Leistungen in der Krebspräventionsforschung Anerkennung zu zollen und ihnen mehr öffentliche Aufmerksamkeit zu verschaffen, hat das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) erstmalig den Deutschen Preis für Krebspräventionsforschung ausgeschrieben. Gestiftet wird die Auszeichnung von der Manfred Lautenschläger-Stiftung. Die Auswahl der Preisträger erfolgte durch eine hochrangige internationale Jury.
Der zweigeteilte Preis wurde nun beim 2. Deutschen Krebsforschungskongress verliehen. Träger des Hauptpreises ist der Epidemiologe Hermann Brenner vom DKFZ, der Nachwuchspreis geht an Jakob Kather vom Universitätsklinikum Aachen. Beide Wissenschaftler werden für ihre Leistungen auf dem Gebiet der Darmkrebs-Früherkennung ausgezeichnet.

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Nr. 55 | 14. Oktober 2021 | von jg

Neue Veranstaltungsreihe des Krebsinformationsdienstes: „Verständlich informiert zu Krebs: Ihre Fragen – unsere Antworten“

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Relevante Gesundheitsinformation kommt kostenfrei nach Hause – mit der neuen Reihe von Online-Informationsveranstaltungen, zu der der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums diesmal zusammen mit dem Nationalen Krebspräventionszentrum erstmals einlädt. Die Auftaktveranstaltung „Dem Krebs zuvorkommen – wie jeder sein Erkrankungsrisiko senken kann" findet am 21.10.2021 von 16 bis 18 Uhr statt. Expertinnen zeigen auf, welches großes Potenzial die Krebsprävention hat. Anmeldung ist ab sofort möglich.

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Nr. 55c | 14. Oktober 2021

Was das Viruserbgut über die COVID-19-Pandemie in England verrät

© Wikipedia

Die COVID-19-Krise, von der England zwischen September 2020 und Juni 2021 betroffen war, kann eher als eine Reihe von sich überlagernden Epidemien denn als ein einzelnes Ereignis betrachtet werden. Dies zeichnet die bisher detaillierteste Analyse von Virusgenomen nach, die nun ein Team vom Wellcome Sanger Institute, vom Europäischen Bioinformatik-Institut EMBL (EMBL-EBI) und vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) veröffentlicht hat. In diesem Zeitraum hatte das Land mit diversen Versionen des SARS-CoV-2-Virus zu kämpfen, die sich unterschiedlich schnell ausbreiten konnten und dadurch unterschiedlich starke Maßnahmen zur Eindämmung erforderten.

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Nr. | 13. Oktober 2021

Immunsystem hält Darmflora im Gleichgewicht

© AdobeStock

Im Darm leben Billionen von gutartigen Bakterien. Sie werden vom Immunsystem in einem permanenten Gleichgewicht gehalten und sind deshalb unschädlich für den Menschen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von der Universität Bern, vom Inselspital Bern und vom Deutschen Krebsforschungszentrum konnten nun zeigen, wie bestimmte natürliche Antikörper diese Bakterien in Schach halten. Die Erkenntnis könnte einen wichtigen Beitrag für die Entwicklung von besseren Impfstoffen leisten.

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Nr. 54 | 06. Oktober 2021 | von FB

Die neue Ausgabe des "einblick" ist erschienen

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Unter den unzähligen Stoffwechselprodukten, die der Körper tagtäglich produziert oder umwandelt, gibt es auch einige, die besonders den Tumoren nützen. So fördern bestimmte Abbauprodukte der Aminosäure Tryptophan die Ausbreitung der Krebszellen und unterdrücken das Immunsystem. Wie sich verhindern lässt, dass diese Moleküle dem Tumor in die Hände spielen, untersuchen Forscherinnen und Forscher am DKFZ. Mehr dazu und viele weitere Themen finden Sie in der neuen Ausgabe des einblick.

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Nr. 53k | 23. September 2021 | von jg

"Wir sind für Sie da": 35 Jahre Krebsinformationsdienst

© Krebsinformationsdienst, DKFZ

Was genau passiert bei meiner Krebsbehandlung? Wo finde ich den besten Spezialisten? Wie entsteht Krebs überhaupt? Auch 35 Jahre nach der Gründung des Krebsinformationsdienstes des Deutschen Krebsforschungszentrums sind dies nach wie vor die drei Hauptthemen, die Ratsuchende bewegen. Der Krebsinformationsdienst selbst hat sich dagegen kontinuierlich weiterentwickelt: Was 1986 als reines Telefonangebot mit einem kleinen Team startete, ist heute ein gut etablierter Informationsdienst, den Krebspatientinnen und -patienten, ihre Angehörigen und Fachleute auf unterschiedlichen Wegen nutzen können.

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Nr. 53c | 22. September 2021

Gemeinsam stark: EMBL und Helmholtz Health bauen ihre Zusammenarbeit in Forschung und Entwicklung aus

EMBL Heidelberg
© Albrecht62/Wikipedia

EMBL (Europäisches Laboratorium für Molekularbiologie) und die sechs Helmholtz-Zentren des Forschungsbereichs Gesundheit (Helmholtz Health) intensivieren ihre Zusammenarbeit. Damit kooperieren zwei herausragende Forschungsorganisationen, um die Grenzen der Gesundheitsforschung zu erweitern und den wissenschaftlichen Fortschritt für die Gesundheit der Menschen voranzubringen.

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Nr. 53 | 21. September 2021 | von Koh

Hohes Darmkrebsrisiko von Männern nur teilweise erklärbar

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Überall auf der Welt erkranken mehr Männer als Frauen an Darmkrebs. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum analysierten nun, wie bekannte und vermutete Risiko- und Schutzfaktoren zu dieser deutlich höheren Erkrankungsrate beitragen. Das überraschende Ergebnis: Nur etwa die Hälfte des Risiko-Überschusses lässt sich durch die bekannten Risikofaktoren erklären. Um Darmkrebs-Vorsorge für Männer in Zukunft zu verbessern, müssen weitere risikofördernde Einflüsse identifiziert und bewertet werden.

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Nr. 51c2 | 14. September 2021 | von EM

Brückenantikörper mit Verstärker kann Brustkrebszellen zerstören

Fluroeszenzmikroskopie von Brustkrebs-Organoiden: Krebszellen fluoreszieren...
© Momburg/DKFZ

Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum haben Antikörper entwickelt, die zwei Antigenbindestellen besitzen und Krebszellen mit Zellen der Immunabwehr koppeln können. In Laborversuchen waren diese Brückenantikörper zusammen mit einem Verstärker-Antikörper in der Lage, die körpereigene Immunabwehr gezielt zu mobilisieren und Brustkrebszellen zu zerstören.

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Nr. 51c | 13. September 2021

Andreas von Deimling mit dem International Prize for Translational Neuroscience ausgezeichnet

Andreas von Deimling
© Privat

Der Neuropathologe Andreas von Deimling, Deutsches Krebsforschungszentrum und Universitätsklinikum Heidelberg, erhält gemeinsam mit dem Neuroonkologen Hai Yan von der Duke University den International Prize for Translational Neuroscience der Gertrud Reemtsma Stiftung. Andreas von Deimling hat einen Antiköper entwickelt, der an mutierte IDH1-Proteine bindet, die charakteristisch für bestimmte Hirntumoren sind. Damit wurde die Klassifizierung dieser Tumoren auf Molekülebene möglich, die heute weltweit eingesetzt wird.

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