Pressemitteilungen

Nr. 37c3 | 04. Juni 2020 | von Koh

"Explosion im Krebsgenom": viel häufiger als angenommen

© Adobe Stock

Chromothripsis ist eine Form der Genominstabilität, bei der ein oder einige wenige Chromosomen in einem vermutlich einmaligen katastrophalen Ereignis geradezu „explodieren". Die Chromothripsis tritt nach bisheriger Meinung zu Beginn der Tumorentwicklung auf und spielt eine wichtige Rolle bei der Krebsentstehung. Galt das Phänomen bislang als eher selten, so zeigten Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum nun, dass Chromothripsis bei nahezu der Hälfte aller Tumoren nachweisbar ist.

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Nr. 37c2 | 02. Juni 2020 | von Koh

Zum Tod von Günther Schütz

Günther Schütz
© DKFZ

Das Deutsche Krebsforschungszentrum trauert um Günther Schütz, einen großen Wissenschaftler und hoch angesehen ehemaligen Kollegen, der am 28. Mai im Alter von 80 Jahren verstorben ist.

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Nr. 37c | 02. Juni 2020 | von Koh

Erfolgreicher Sonderforschungsbereich zu Hepatitis-Viren und Immunabwehr

Darstellung eines Hepatitis C-Virus: Weltweit leiden etwa 75 Millionen Mens...
© Wikimedia Commons

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligt eine zweite Förderperiode des transregionalen Sonderforschungsbereichs SFB 179 mit rund 13 Millionen Euro für die nächsten vier Jahre. Sprecher des SFB 179 ist Ralf Bartenschlager von der Medizinischen Fakultät Heidelberg und vom Deutschen Krebsforschungszentrum. Mithilfe der Förderung wollen die beteiligten Forscher klären, warum Hepatitis-Infektionen häufig chronisch verlaufen, in anderen Fällen dagegen ausheilen.

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Nr. 37 | 29. Mai 2020 | von Moos

Europaweite Register-Studie zeigt den Nutzen der Krebsgenomsequenzierung für krebskranke Kinder

Krebserkrankungen im Kindesalter weisen teilweise charakteristische genetis...
© S. Gröbner/KiTZ

Bei einigen krebskranken Kindern mit einem Rückfall können Krebsgenomanalysen helfen, eine passende Therapie zu finden und das Fortschreiten der Krankheit hinauszuzögern. Das zeigen die Ergebnisse der Register-Studie INFORM des Hopp-Kindertumorzentrums Heidelberg (KiTZ), die den Nutzen molekularer Präzisionsonkologie bei Kindern systematisch untersucht hat. Die Ergebnisse des europaweiten Projektes werden jetzt bei der Konferenz der American Society of Clinical Oncology (ASCO) präsentiert, die vom 29. – 31. Mai virtuell stattfindet, und die Studie wurde kürzlich mit dem James B. Nachman-Preis der ASCO ausgezeichnet.

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Nr. 36 | 29. Mai 2020 | von Koh

Drei Maßnahmen könnten eine Million Krebsfälle vermeiden

© pixabay

Wiederholte Steuererhöhungen, ein umfassendes Tabakwerbeverbot sowie eine einheitliche neutrale Verpackung für alle Zigarettenmarken: Würden diese drei wirksamkeitserprobten Tabakkontrollmaßnahmen von heute an in Deutschland konsequent umgesetzt, so könnten bis 2050 eine Million Krebsfälle vermieden werden, haben Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) nun durch Modellrechnungen ermittelt.

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Nr. 35 | 26. Mai 2020 | von Rei

Ein Wachstumsfaktor für Blutgefäße als Schutzfaktor für metastasierende Tumorzellen

© DKFZ/Augustin

Bei Krebspatienten mit soliden Tumoren sind Metastasen, die Absiedlungen des Primärtumors, die häufigste Todesursache. Dies gilt insbesondere beim malignen Melanom, dem schwarzen Hautkrebs. Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg haben Tumorproben von Patienten untersucht und einen möglichen neuen Angriffspunkt für die Therapie entdeckt – zumindest bei einer speziellen Gruppe von Melanompatienten, deren Tumorzellen den Wachstumsfaktor Angiopoietin-2 bilden. Die Produktion des Wachstumsfaktors in Krebszellen war insbesondere in denjenigen Melanomen nachweisbar, die Metastasen bildeten. Bei weiteren Untersuchungen zeigten die Forscher an Mäusen: Tumorzellen, die Angiopoietin-2 produzieren, sind gegen Zellstress geschützt und haben daher einen Vorteil bei der Metastasierung.

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Nr. 34c | 25. Mai 2020

HIF-1α bremst Natürliche Killerzellen aus

Einzelzell-RNA-Sequenzierung zeigt ein erhöhtes Aktivitätspotenzial von Tum...
© Universitätsmedizin Mannheim

Die Krebsimmuntherapie nutzt das körpereigene Abwehrsystem, um Krebszellen zu vernichten. Im Fokus der Forschung steht dabei vor allem die erworbene, gezielte Immunabwehr, mit den Hauptakteuren T- und B-Lymphozyten, die spezifisch auf Antigene reagieren können. Zunehmend finden aber auch die Natürlichen Killerzellen (NK-Zellen), die zum angeborenen Immunsystem zählen, in der Bekämpfung von Tumoren Beachtung. Deren Name ist Programm: Sie bilden eine unspezifische, schnelle und natürliche Abwehr gegen veränderte körpereigene Zellen und sind daher eine der ersten Verteidigungslinien im Kampf gegen Infektionen und Krebs. Leider verlieren NK-Zellen aber schnell ihre gegen den Tumor gerichtete Aktivität, sobald sie ins Tumorgewebe eingewandert sind.

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Nr. 34 | 20. Mai 2020 | von Koh

Erfolgreicher Aufbau des Krebsregisters Baden-Württemberg

© Fotolia

Die baden-württembergischen Krankenkassenverbände haben jetzt dem Krebsregister Baden-Württemberg bestätigt, dass es alle Kriterien zur finanziellen Förderung durch die Krankenkassen erreicht hat. Damit ist eine wichtige Hürde beim Aufbau einer flächendeckenden klinischen Krebsregistrierung in Baden-Württemberg genommen. Das Krebsregister Baden-Württemberg wird getragen vom Deutschen Krebsforschungszentrum, von der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft und von der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg.

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Nr. 33 | 19. Mai 2020 | von Thiel

Bewegung steigert Lebensqualität nach Darmkrebs

© Adobe Stock

Welche Bedeutung haben Sport und körperliche Aktivität für Langzeitüberlebende von Darmkrebs? Das fragten sich Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und untersuchten die Auswirkungen regelmäßiger Bewegung auf die Lebensqualität. Ihr Fazit: Patienten, die nach der Diagnose körperlich aktiv blieben, profitierten von gesteigertem körperlichem und emotionalem Wohlbefinden und waren weniger von Erschöpfung und Antriebslosigkeit beeinträchtigt.

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Nr. 32 | 18. Mai 2020 | von FB

Mit Hochdurchsatz gegen Krebs und COVID-19: Dieter Morszeck Stiftung unterstützt Deutsches Krebsforschungszentrum mit einer Million Euro

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Mit einer Million Euro fördert die Dieter Morszeck Stiftung am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) den Aufbau einer Hochdurchsatz-Infrastruktur für die serologische Analyse an Blutproben. Die Technologie ermöglicht es, große Personengruppen auf akute oder frühere Infektionen mit Viren oder Bakterien zu untersuchen. Zunächst soll die Plattform eingesetzt werden, um den Nachweis von Antikörpern gegen SARS-CoV-2 und gleichzeitig andere Corona-Viren in großem Maßstab zu ermöglichen. Langfristig soll die Methodik genutzt werden, um zu untersuchen, in wie weit bestimmte Viren und Bakterien mitverantwortlich für die Entstehung von Krebsarten sind.

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