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Krankheitsprognose und Lebensqualität für Krebspatienten


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Wichtige Forschungsschwerpunkte der Abteilung Präventive Onkologie sind Studien zur Krebsprognose. Dabei geht es unter anderem um die Identifizierung von Lebensstilfaktoren und Gesundheitsparametern, die beispielsweise die Regenerationszeit eines Patienten und das Ansprechen auf einen Therapieansatz beeinflussen. Mittlerweile gibt es schon große Fortschritte, Krebstherapien individuell auf den einzelnen Patienten Maß zu schneidern. Allerdings sprechen Patienten oft nicht gut auf teure Therapien an und haben schwerwiegende Nebenwirkungen. Daher wird es immer wichtiger, schon bei der Diagnose zu erkennen, wer von einer bestimmten Behandlung profitieren wird und wer nicht. Eine wichtige Rolle spielen auch Ernährung, Vitaminpräparate und Sport. Hier gilt es Empfehlungen zu entwickeln, die Patienten selbständig in Ihren Alltag einbauen können und so Ihr Wohlergehen und Ihre Prognose verbessern können. Die Arbeitsgruppe ist an einer Reihe von translationalen Studien zu Darm- und Brustkrebs beteiligt und leitet ein internationales Konsortium (ColoCare). Das Ziel dieser Studie ist es, bessere Therapiestrategien und wissenschaftlich basierte Empfehlungen zum Gesundheitsverhalten nach einer Krebserkrankung zu entwickeln. Denn bisher ist noch ungeklärt, was Patientinnen und Patienten für sich selbst tun können, um ihr Wohlergehen und ihre Prognose zu verbessern.

Letzte Aktualisierung: 27.05.2010 Seitenanfang