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Stabsstelle Krebsprävention und WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle

Krebsrisiken – das sagt die Wissenschaft

Krebsrisiken – das sagt die Wissenschaft

© DKFZ, Stabsstelle Krebsprävention

Passivrauchen

Das unfreiwillige Einatmen von Tabakrauch aus der Umgebungsluft wird als Passivrauchen bezeichnet. Der beim Passivrauchen inhalierte Rauch besteht vorwiegend aus dem Nebenstromrauch, der beim Glimmen der Zigarette zwischen den Zügen entsteht, und zu einem kleineren Teil aus dem vom Raucher wieder ausgeatmeten Hauptsromrauch.

In seiner Zusammensetzung unterscheidet sich der beim Passivrauchen aufgenommene Rauch nicht vom Hauptstromrauch, den der Raucher inhaliert. Er enthält giftige Substanzen wie Ammoniak, Stickstoffoxide und Schwefeldioxid, die die Augen und die Atemwege reizen, sowie krebserzeugende Substanzen wie beispielsweise Benzol, Arsen, Cadmium oder das radioaktive Polonium-210. Einige der giftigen oder krebserzeugenden Substanzen liegen im Nebenstromrauch sogar in höherer Konzentration vor als im Hauptstromrauch. Die Folge: Passivrauchen verursacht zahlreiche, zum Teil schwere Erkrankungen.

Gesundheitliche Folgen des Passivrauchens

Gesundheitliche Folgen langfristigen Passivrauchens bei Erwachsenen
© DKFZ, Stabsstelle Krebsprävention

Dazu gehören:

  • Lungenkrebs, wahrscheinlich auch Brustkrebs
  • Erkrankungen der Herzkranzgefäße
  • Schlaganfall
  • Kopfschmerzen
  • Schwindelanfälle
  • Reizung von Augen und Nasenschleimhaut
  • Wahrscheinlich Asthma und chronisch obstruktive Lungenkrankheit

Gesundheitliche Folgen des Passivrauchens im Kindesalter und mögliche Langzeitfolgen im späteren Leben

Gesundheitliche Folgen des Passivrauchens im Kindesalter und mögliche Langzeitfolgen im späteren Leben
© DKFZ, Stabsstelle Krebsprävention

Kinder reagieren besonders empfindlich auf Tabakrauch in der Raumluft, da sie eine höhere Atemfrequenz haben und außerdem ihr Entgiftungssystem noch nicht so gut arbeitet wie bei Erwachsenen. Kinder, deren Eltern rauchen, haben ein erhöhtes Risiko, am plötzlichen Kindstod zu versterben. Passivrauchende Kinder leiden verstärkt unter Mittelohrentzündungen, Bronchitis und Lungenentzündung. Wahrscheinlich löst Passivrauchen Asthma aus; bei Kindern mit bereits bestehendem Asthma verschlimmert es die Krankheitssymptome.

Passivrauchen während der Schwangerschaft kann möglicherweise das Risiko für eine Frühgeburt erhöhen, beeinträchtigt nachhaltig die Entwicklung des Kindes und erhöht das Risiko des Kindes für ein geringes Geburtsgewicht.

Kalter Tabakrauch (thirdhand smoke)

Die Partikel des Tabakrauchs lagern sich an Wänden, Textilfasern (z.B. Vorhängen) und Einrichtungsgegenständen ab und werden von dort wieder in die Raumluft abgegeben. In Räumen, in denen geraucht wird, ist man also ständig den schädlichen, im Tabakrauch enthaltenen Stoffen ausgesetzt, sogar dann noch, wenn gerade nicht dort geraucht wird! Also: Auch "kalter Rauch" gefährdet die Gesundheit.

Mögliche Gesundheitsgefahren durch kalten Tabakrauch

Mögliche Gesundheitsgefahren durch kalten Tabakrauch
© DKFZ, Stabsstelle Krebsprävention

Weitere Publikationen zum Thema finden Sie unter Downloads.

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