Informationen zur Krebsprävention

Aktuelles

Save the Date - 2. Runder Tisch zur Ausrottung HPV-assoziierter Krebserkrankungen in Deutschland am 04.November 2020.

Aufgrund der SARS-CoV-2 Pandemie findet der diesjährige Runde Tisch am 04.November 2020 als virtuelle Veranstaltung statt.

Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier.

Algorithmus zur praktischen Umsetzung der HPV-Impfempfehlung

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Der Algorithmus basiert auf den Empfehlungen der ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch Institut (RKI) und ihrer wissenschaftlichen Begründung für die Empfehlung der HPV-Impfung für Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren von Juni 2018. Der Algorithmus richtet sich an impfende Ärztinnen und Ärzte und soll als praktisches Entscheidungsinstrument für die Umsetzung der aktuellen HPV-Impfempfehlung im Praxisalltag dienen. Ferner soll er die Überprüfung des HPV-Impfstatus von Jugendlichen erleichtern. Entwickelt wurder der Algorithmus durch die Stabsstelle Krebsprävention am DKFZ in Zusammenarbeit mit dem Fachgebiet 33-Impfprävention des Robert Koch Instituts.

Algorithmus zur praktischen Umsetzung der HPV-Impfempfehlung

HPV-Impfung schützt vor Krebs: Lass die Viren nicht gewinnen!

Infografik: HPV-Impfung schützt vor Krebs: Lass die Viren nicht gewinnen!

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Infografik zu Infektionen mit Humanen Papillomviren (HPV), assoziierten Krebserkrankungen und deren Prävention durch Impfung.

Infografik: HPV-Impfung schützt vor Krebs: Lass die Viren nicht gewinnen! (PDF)

Impfung gegen HPV-Infektionen

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Eine Infektion mit humanen Papillomviren (HPV) kann die Ursache für verschiedene Krebserkrankungen bei Frauen und Männern sein, wie beispielsweise Gebärmutterhalskrebs, Peniskarzinom, Analkrebs sowie Krebs im Mundhöhlen- und Rachenbereich.
HPV-bedingte Krebserkrankungen lassen sich heutzutage sicher durch Impfung vermeiden. Folgende Publikationen sollen dazu beitragen, die Teilnahme an der Impfung zu erhöhen:

Dem Darmkrebs aktiv vorbeugen

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Ein gesunder Lebensstil hilft dabei, die Entstehung von Darmkrebs zu verhindern. Eine wichtige Rolle spielt dabei körperliche Aktivität: Bewegung verringert das Risiko, an Krebs des Dickdarms zu erkranken, um fast ein Viertel.

Zur Vorbeugung von Darmkrebs gibt es zudem eine sehr wirksame Früherkennungsuntersuchung, die Vorstufen von Krebs entdeckt und dadurch eine frühzeitige Behandlung ermöglicht. Dies wiederum verbessert die Überlebenswahrscheinlichkeit deutlich. Vor allem Menschen, von denen nahe Verwandte an Darmkrebs erkrankt sind, sollten die Früherkennungsuntersuchungen in Anspruch nehmen.

Zwei neue Factsheets zur familiären Vorbelastung von Darmkrebs und zur Bedeutung von körperlicher Aktivität zur Darmkrebsprävention beleuchten diese Zusammenhänge und verdeutlichen das Potential der Darmkrebsprävention.

Körperliche Aktivität und Darmkrebs (PDF | 120,95 KB)

Familiäre Vorbelastung und Darmkrebs  (PDF | 365,17 KB)

Alkoholatlas Deutschland 2017

Alkoholatlas Deutschland 2017, Titelbild

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Ein erhöhter Alkoholkonsum ist neben Rauchen, Übergewicht und Bewegungsmangel ein bedeutender Risikofaktor für Krebs. Zudem kann Alkoholkonsum in eine Abhängigkeit mit gravierenden persönlichen und sozialen Folgen führen. Ein übermäßiger Alkoholkonsum ist außerdem häufig eine Ursache für Unfälle und Gewalttaten. Insgesamt ist der Alkoholkonsum daher für großes menschliches Leid und beträchtlichen Schaden für die Allgemeinheit verantwortlich. Daher liegt es im Interesse der Bevölkerung, zur Vorbeugung von Krebs und anderen alkoholbedingten Erkrankungen sowie zur Reduzierung der negativen gesellschaftlichen Folgen den riskanten Alkoholkonsum in der Bevölkerung zu senken.

Der Alkoholatlas Deutschland 2017 gibt erstmals in einem übersichtlichen Gesamtwerk mit anschaulichen Grafiken und Karten und kurzen, prägnanten Texten einen umfassenden Überblick über alkoholische Getränke, die Auswirkungen des Alkoholkonsums auf den Körper und die Folgen für die Gesellschaft. Er fasst die aktuellsten Daten zum Alkoholkonsum zusammen und verdeutlicht die regionalen Unterschiede im Konsum und die daraus resultierenden regional unterschiedlich hohen Zahlen alkoholbedingter Erkrankungen und Todesfälle. Gleichzeitig zeigt er mögliche Maßnahmen und aktuell durchgeführte Aktivitäten zur Prävention des riskanten Alkoholkonsums auf.

Alkoholatlas Deutschland 2017, Doppelseiten (PDF | 44,07 MB)

Alkoholatlas Deutschland 2017, Einzelseiten (PDF | 44,58 MB)

Alkoholatlas Deutschland 2017 – auf einen Blick, 3 Seiten (PDF | 2,25 MB)

Gemeinsame Pressemitteilung des DKFZ und des Büros der Drogenbeauftragten zur Veröffentlichung des Alkoholatlas (PDF | 230 KB)

Grundsatzpapier der DANK: Experten fordern neue Präventionspolitik

© Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten

Seit Jahren fordert die Weltgesundheitsorganisation WHO die Regierungen dazu auf, wirksame politische Maßnahmen zu ergreifen, um chronischen Erkrankungen wie Krebs, Herzkreislauf- und Lungenkrankheiten sowie Typ-2-Diabetes effektiv vorzubeugen. Doch noch immer scheut die Bundesregierung vor einer wirkungsvollen Präventionspolitik zurück, kritisiert die Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK). Die DANK-Experten appellieren daher in einem Grundsatzpapier an die Bundesregierung, endlich wirksame Maßnahmen gegen Tabakkonsum, schädlichen Alkoholkonsum und Übergewicht zu ergreifen.

DANK-Grundsatzpapier (PDF)

DANK-Pressemitteilung (PDF)

Website der Deutschen Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK)

Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK)

© Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten

Lebensbedingungen, die zu Bewegungsarmut und ungesunder Ernährung führen, fördern Übergewicht und damit schwere Folgeerkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs. Sie verringern Lebensqualität und verkürzen die Lebensdauer. Adipositas verursacht nicht nur Krankheit und Leid, sondern beschert auch der Gesamtgesellschaft und ihren Sozialsystemen hohe Kosten. Verhältnispräventive Maßnahmen wie täglich eine Stunde Schulsport, differenzierte Lebensmittelsteuern, Qualitätsstandards für die Schulverpflegung sowie ein Werbeverbot für ungesunde Lebensmittel bei Kindern, haben das Potential, dem zunehmenden Problem der Adipositas entgegenzuwirken.

Strategiepapier der Deutschen Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) zur Primärprävention Download PDF (245 kb)

Englische Übersetzung des Strategiepapiers Download PDF (245 kb)

Publikationsreihe "Fakten zur Krebsprävention"

© dkfz.de

Adipositas entwickelt sich nach dem Rauchen zu einem der bedeutsamsten Risikofaktoren für Krebs. In Deutschland lassen sich jährlich schätzungsweise drei Prozent der Krebsfälle bei Männern und etwa fünf Prozent bei Frauen auf Adipositas zurückführen. Wichtige Themen in der Krebsprävention sind zudem Ernährung, Alkoholkonsum, Bewegung, HPV-Impfungen und Vorbeugeuntersuchungen.

In der neuen Publikationsreihe "Fakten zur Krebsprävention" fasst das Deutsche Krebsforschungszentrum die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Zusammenhang zwischen verschiedenen Krebsrisikofaktoren und Krebs in zweiseitigen Factsheets zusammen.

Humane Papillomviren (HPV)
HPV-Infektion – Von der Infektion zum Krebs Download PDF (666 kb)
Impfung gegen HPV-Infektionen Download PDF (2.790 kb)

Lebensstil

Lebensstil und Lebenserwartung Download PDF (250 kb)

Adipositas

Adipositas – Häufigkeit und gesundheitliche Folgen Download PDF (189 kb)
Adipositas und Krebs Download PDF (150 kb)
Adipositas und Brustkrebs Download PDF (225 kb)
Adipositas und Darmkrebs Download PDF (266 kb)

Alkoholkonsum
Wirkung und Risiken von Alkohol Download PDF (213 kb)
Alkohol und Krebs Download PDF (169 kb)

weitere Publikationen folgen

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