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Kooperation und Freundschaft 2009 - Israelische Wissenschaftler treffen ihre Projektpartner am DKFZ und in Heppenheim/Worms

Nach dem 31. Programmkomitee-Meeting 2008 in Israel fand das diesjährige Meeting vom 15.03. – 18.03.09 in Heidelberg am DKFZ statt. Es war verbunden mit dem 11. Workshop, bei dem die Fortschritte der laufenden Projekte von ihrem israelischen und deutschen Leiter bzw. deren Doktoranden vorgestellt wurden. Der informelle Beginn war ein Abendessen am 15.03.09 (Bild 1) bei dem es viel Wissenschaftliches und Privates zu diskutieren gab. Einer der DKFZ Subprojektleiter bemerkte erfreut, dass diese Kooperation nicht nur wissenschaftliche Erkenntnisse sondern auch den Einblick in eine andere Kultur biete.

Der offizielle Start des 11. Workshops war am Montag, dem 16.03. die Key note lecture von Professor Wilhelm Krek, ETH Zürich, der vor interessierten Wissenschaftlern aus dem gesamten DKFZ über die molekulare Basis des von Hippel-Lindau Syndroms sprach. (Bild 2). Darauf folgte die erste Runde der Projektvorstellungen. Am Nachmittag ging es mit dem Bus zuerst nach Heppenheim ins Martin-Buber-Haus (Bild 3). Dort gab Barbara Fruth eine lebhafte Übersicht über Leben und Wirken des berühmten Mittlers zwischen Juden und Nichtjuden. Ein Mitglied des Programmkomitees, Michael Schlesinger von der Hebrew University, hatte ihn noch persönlich kennengelernt und verfolgte diese Darstellung mit großem Interesse. An die Ausführungen von Frau Fruth schloss sich eine Einführung in die Arbeit des Internationalen Rats der Christen und Juden (www.schalomnet.de/mbhde/) durch Rev. Dick Pruiksma an. Bei Kaffee und Kuchen in der benachbarten Fachwerkstube (Bild 4) konnten diese vielfältigen Informationen diskutiert werden. Danach ging es weiter nach Worms ins Judenviertel (Bild 5), wo die Gruppe schon von Frau Mattes und Frau Storf-Felden, zwei kompetenten Stadtführerinnen erwartet wurde. Neben der Synagoge, dem Raschi-Haus und dem Judenfriedhof (Bild 6) konnte Michael Schlesinger sein Geburtshaus sehen. Für ihn war der Besuch in Worms eine Reise zu seiner persönlichen Geschichte. Über diese referierte er auch am Abend in dem Vortrag „Mein Worms“. Seine Mutter war hier als Ärztin tätig gewesen, bevor die Familie in der Nazizeit nach Palästina emigrierte. Der Montagabend mit musikalischer Umrahmung durch das Frühlingsquartett und anschließendem Buffet für die Workshopteilnehmer war ein harmonischer Abschluss eines erlebnisreichen Tages.

Der Dienstag war ausgefüllt mit weiteren Projektvorstellungen und Sitzungen des Programmkomitees. Die Beurteilungen der laufenden Projekte durch das Programmkomitee und die Genehmigung von fünf neuen Projekten (von 01.07.2009 – 30.06.2012) waren wichtige Punkte der Tagesordnung. Des weiteren wurde über die Planung einer Summer School für die Studenten des Kooperationsprogramms im Herbst diesen Jahres in Israel am Toten Meer sowie über eine weitere Winter School in Pichl 2010 gesprochen.

Den Abschluss dieser Veranstaltungen bildete ein Abendessen für die Mitglieder des Programmkomitees (Bild 7) am Abend des 18.03.09 im typischen Heidelberger Restaurant zum Hackteufel. Der kulturelle Höhepunkt war das darauf folgende Konzert der Heidelberger Philharmoniker in der Stadthalle. Bei Haydn und Rimski-Korsakow fanden die anstrengenden Tage ein entspanntes Ende.

Abschließend kann festgestellt werden, dass auch dieser Workshop wieder voll dem Motto des Programms „Kooperation und Freundschaft“ gerecht wurde.

Letzte Aktualisierung: 29.07.2009 Seitenanfang