DACHS - IMPACT - Prognose

IMPACT: Improving long-term prognosis and quality of life of patients with colorectal cancer

Die Behandlungsmethoden und das Überleben bei Darmkrebs haben sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich verbessert. Die Heilungschancen hängen im Wesentlichen vom Krankheitsstadium ab, trotzdem werden darüber hinaus deutliche Unterschiede des Behandlungserfolgs beobachtet. Je nach Stadium der Krankheit werden Patienten unter Umständen vor oder nach einer Operation mit Chemo- oder Strahlentherapie behandelt. In Deutschland sind für die Chemotherapie bei Darmkrebs verschiedene Präparate zugelassen.

Diese Präparate zeigen einen individuell unterschiedlichen Behandlungserfolg sowie unterschiedlich Verträglichkeit bei Patienten, wobei vermutet wird, dass hierbei unter anderem verschiedene Genvarianten eine Rolle spielen.

Ziel des Projekts ist daher, Genvarianten zu identifizieren, die das Überleben der Patienten sowie das Wiederauftreten der Erkrankung und Metastasen (progressionsfreies Überleben) insgesamt und differenziert nach Therapie beeinflussen.

Das Projekt basiert auf Patienten der DACHS-Studie und ist Teil des IMPACT Forschungsverbundes zur langfristigen Nachbeobachtung von Darmkrebspatienten hinsichtlich Therapie, Lebensqualität und Prognose. Die Ergebnisse werden in einem unabhängigen Patientenkollektiv in Zusammenarbeit mit dem International Survival Analysis in Colorectal cancer Consortium (ISACC) validiert.

Kooperationen:
Abteilung Klinische Epidemiologie und Alternsforschung (DKFZ)
ISACC (Fred Hutchinson Cancer Research Center Seattle, Washington, USA)

Förderung:
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF 01KH0404, 01ER0814, 01ER0815, 01ER1505A, 01ER1505B).

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