MARIErad und ISE: Strahlenempfindlichkeit

Das Ziel  dieses Projekts ist es, bei Brustkrebspatientinnen zu untersuchen, welche Genvarianten für das Auftreten von strahlentherapiebedingten Spätfolgen bzw.  für den Erfolg  einer Bestrahlung ("Radiotherapie") bedeutsam sind. Eine Bestrahlung führt zu einer vermehrten Bildung von reaktiven Molekülen ("oxidativer Stress"), die unter anderem DNA-Schäden verursachen können. Zelluläre Abwehrmechanismen gegen die fatalen Wirkungen von oxidativem Stress bestehen  unter anderem in antioxidativen Enzymen, die reaktive Moleküle eliminieren, sowie in DNA-Reparatursystemen, die bereits entstandene Schäden beheben. Genetische Marker können die Aktivität und Funktionalität der an der Abwehr oder Erhöhung von oxidativem Stress beteiligten Enzyme verändern und somit die Fähigkeit der Zelle beeinflussen, sich vor oxidativen Schäden zu schützen. Varianten in oxidativen Stress-Genen könnten somit die Wirksamkeit einer Strahlentherapie und dadurch die Prognose sowie das Auftreten von strahlentherapiebedingten Spätfolgen beeinflussen.
Für diese Fragestellung wurden Patientinnen aus der ISE-Studie und der MARIEplus-Studie einbezogen.

Kooperation

DKFZ-Arbeitsgruppe "DNA-Reparatur und Epigenomik" (P. Schmezer und O. Popanda)


Förderung

Dietmar Hopp Stiftung (#PW1062)

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