Nr. 58

Klinische Studien: Gemeinsam Hürden überwinden. Die neue Ausgabe des "einblick" ist erschienen

Eine bunte Zeitschrift mit einem orangefarbenen Hintergrund. Auf dem Titelblatt stehen mehrere Hindernisse in Form von Barrikaden, die von Händen in verschiedenen Richtungen geschoben werden. Oben rechts ist ein blauer Kreis mit dem Titel "einblick" zu sehen. Der Text behandelt klinische Studien und deren Herausforderungen.

Neue Krebstherapien müssen sich in klinischen Studien bewähren, bevor sie Patientinnen und Patienten zugutekommen. Die Durchführung dieser Studien ist hierzulande jedoch mit viel Bürokratie und hohem zeitlichen Aufwand verbunden. Wie sich diese Hindernisse überwinden lassen und warum gerade akademisch getriebene klinische Studien für den Fortschritt in der Krebsmedizin unverzichtbar sind, lesen Sie in der neuen Ausgabe des einblick.

Mit dem Mikroroboter in den Tumor

Winzige Roboter, die sich präzise durch menschliche Organe steuern lassen, die tief im Gewebe Proben entnehmen oder im Innern eines Tumors Medikamente abgeben: Was nach Science-Fiction klingt, könnte schon bald Realität werden. Denn am DKFZ-Standort Dresden arbeitet ein Forschungsteam daran, der Krebsmedizin von morgen neue Werkzeuge hinzuzufügen. Die Forschenden entwickeln neuartige Antriebe, Sensoren und Steuerungssysteme für Mikroroboter. Die Miniaturmaschinen könnten künftig zu Tumoren vordringen, die bislang nur schwer oder gar nicht zugänglich sind.

Heute so, morgen so

Krebszellen sind in der Lage, ihre Identität zu verändern. Das verleiht ihnen unterschiedlichste Fähigkeiten und ermöglicht es ihnen beispielsweise, sich in einem fremden Gewebe anzusiedeln. Auch bei der Behandlung spielt die Wandlungsfähigkeit der Krebszellen eine wichtige Rolle, denn sie kann dafür sorgen, dass Therapieansätze ihre Wirkung verlieren und Resistenzen entstehen. Die „phänotypische Plastizität“ zählt deshalb zu den Hallmarks of Cancer, also den charakteristischen Eigenschaften der Krebszellen, die sie von gesunden Zellen unterscheiden. Forschende am DKFZ untersuchen, welche molekularen Mechanismen dahinterstecken und wie sich die Plastizität künftig therapeutisch beeinflussen lässt.

Weitere Themen in dieser Ausgabe:

  • Die Publikation: Warum verliert ein wichtiges Medikament gegen die akute myeloische Leukämie oft im Therapieverlauf seine Wirkung?
  • Die Spende: „Da lag so ein Vibe in der Luft“
  • Ich forsche für ein Leben ohne Krebs: ein Forscherinnen-Porträt in vier Bildern

Sie können das Magazin des Deutschen Krebsforschungszentrums kostenlos abonnieren unter: www.dkfz.de/einblick.

Die neue Ausgabe ist zudem hier als PDF verfügbar.

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Über das DKFZ

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, Interessierte und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs.

Um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Patientinnen und Patienten zu verbessern, betreibt das DKFZ gemeinsam mit exzellenten Universitätskliniken und Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland Translationszentren:

  • Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT, 6 Standorte)
  • Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK, 8 Standorte)
  • Hopp-Kindertumorzentrum (KiTZ) Heidelberg
  • Helmholtz-Institut für translationale Onkologie (HI-TRON) Mainz – ein Helmholtz-Institut des DKFZ
  • DKFZ-Hector Krebsinstitut an der Universitätsmedizin Mannheim
  • Nationales Krebspräventionszentrum (gemeinsam mit der Deutschen Krebshilfe)

Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

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