Nr. 57c

Bundesgesundheitsminister besucht das DKFZ

Eine Gruppe von vier Personen geht auf einem Gehweg. Sie tragen elegante Kleidung und haben identische Namensschilder mit rosa Bändern. Die Atmosphäre wirkt informell, und einige Personen scheinen sich zu unterhalten.
Michael Baumann, Vorstandsvorsitzender und Wissenschaftlicher Vorstand DKFZ, Carsten Linnemann, Bundesgesundheitsminister, Shalini Saxena, kommissarische Kaufmännische Vorständin DKFZ, Gerd Nettekoven, Vorstandsmitglied der Deutschen Krebshilfe (v.l.n.r.)

Bundesgesundheitsminister Dr. Carsten Linnemann war am 20. Oktober zu Gast am DKFZ. Sein Programm startete mit einer Begrüßung der Teilnehmer der International Conference on Cancer Prevention (ICCP), die vom 19. bis 21. Oktober am DKFZ stattfindet.

Eine Gruppe von vier Personen in weißen Kitteln steht im Labor. Ein Mann zeigt auf ein Informationsplakat an der Wand. Die Gruppe hört aufmerksam zu und diskutiert.
Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann im Labor von René Jackstadt (links)

Bei einem Besuch im Labor von René Jackstadt informierte sich der Minister über Forschung zur Metastasierung und Entwicklung von Therapieresistenzen bei Darmkrebs.

Anschließend besichtigte Minister Linnemann die Präventionsambulanz des Nationalen Krebspräventionszentrums. Hier stellte die Leiterin der Ambulanz, Ursula Will, das Konzept vor, das eine enge Verbindung zwischen Beratung und Präventionsforschung vorsieht. 

Zum Abschluss folgte eine Diskussion mit dem KI-Experten Moritz Gerstung, der erläuterte, wie KI-Anwendungen anhand von Gesundheitsdaten individuelle Erkrankungsrisiken vorhersagen können.

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Über das DKFZ

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, Interessierte und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs.

Um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Patientinnen und Patienten zu verbessern, betreibt das DKFZ gemeinsam mit exzellenten Universitätskliniken und Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland Translationszentren:

  • Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT, 6 Standorte)
  • Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK, 8 Standorte)
  • Hopp-Kindertumorzentrum (KiTZ) Heidelberg
  • Helmholtz-Institut für translationale Onkologie (HI-TRON) Mainz – ein Helmholtz-Institut des DKFZ
  • DKFZ-Hector Krebsinstitut an der Universitätsmedizin Mannheim
  • Nationales Krebspräventionszentrum (gemeinsam mit der Deutschen Krebshilfe)

Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

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