Strategische Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

einblick 02/2016 - Krebsprävention

© Shutterstock/hvostik

Mindestens jeder dritte Krebsfall wäre vermeidbar. Manchmal reicht schon eine Impfung – zum Beispiel gegen humane Papillomviren, die Gebärmutterhalskrebs verursachen können. Meist erfordert Vorsorge aber persönlichen Einsatz: Nicht rauchen, gesund essen und viel bewegen – oft ist das gar nicht so einfach. Der Jahreswechsel bietet die beste Gelegenheit, die guten Vorsätze mit Schwung anzugehen und den Termin für die Darmkrebsvorsorge gleich mit auf die Liste zu schreiben. Weitere Anregungen, wie sich jeder einzelne vor Krebs schützen kann, finden sich im aktuellen einblick.

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Aktiv werden gegen Krebs

© DKFZ/Schwerdt

Regelmäßiger Sport verringert das Risiko, an bestimmten Krebsarten zu erkranken, und unterstützt zudem die Therapie – das zeigen Studien der Abteilung von Karen Steindorf.

Karen Steindorf, Leiterin der Abteilung Bewegung, Präventionsforschung und Krebs, und ihre Mitarbeiter sind durchweg bewegungsfreudige Menschen. Den letzten Abteilungsausflug etwa verbrachten die Wissenschaftler mit Stand Up Paddling: Auf langen Surfbrettern stehend und mit einem Paddel ausgerüstet glitten sie über einen der Seen in Heidelbergs Umgebung. Dass sie den Weg dorthin per Drahtesel zurücklegten, ist Ehrensache für das Team...

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Bild statt Biopsie?

© DKFZ/Sebastian Bickelhaupt

Wenn die Mammografie einen Verdacht auf Brustkrebs liefert, muss in vielen Fällen eine Gewebeentnahme Klarheit bringen. Heidelberger Radiologen haben nun ein Verfahren entwickelt, das die Zahl dieser Eingriffe verringern könnte.
 

„Wir dürfen nicht müde werden, aufzuklären“

© DKFZ/Uwe Anspach

Humane Papillomviren (HPV) können verschiedene Krebsarten auslösen, unter anderem den gefährlichen Gebärmutterhalskrebs. Diesen Zusammenhang hatte Harald zur Hausen Anfang der 1980er Jahre entdeckt, er ist damit ein Wegbereiter der HPV-Impfung. Im Interview mit dem einblick äußert der Nobelpreisträger seine Sorge über die niedrigen Impfquoten: Denn nicht einmal jedes zweite Mädchen in Deutschland hat vollen Impfschutz gegen HPV.

Interview mit Harald zur Hausen zur Impfung gegen Papillomviren

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Das vererbte Risiko

© DKFZ/Matthias Kloor

Tritt eine Krebsform häufiger in einer Familie auf, könnte es sich dabei um erblichen Krebs handeln. Das gilt nicht nur dann, wenn die Familienmitglieder schon in jungen Jahren erkranken, und auch nicht nur für Krebs mit bekanntem genetischen Hintergrund, wie Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums herausgefunden haben. Für manche erblichen Krebsformen forscht man bereits an einer Impfung.
 

Darmkrebs - jeder kann sich aktiv davor schützen

© DKFZ/Lutz Langbein

Epidemiologen vom DKFZ haben herausgefunden: Eine vorsorgliche Darmspiegelung trägt wirksam dazu bei, dass weniger Menschen an Darmkrebs erkranken und versterben.
 
Etwa fünf Jahre ist es her, dass Gregory Emerson sich in der internistischen „Praxis am Park“ in Heidelberg einem Eingriff unterzog, der ihm vielleicht das Leben rettete und sicherlich viel Leid ersparte...
 

Vier Fragen an Christa Maar

© Felix Burda Stiftung

Frau Maar, warum setzt sich die Felix Burda Stiftung so für die Darmkrebsvorsorge ein?

Mein Sohn Felix starb vor 15 Jahren im Alter von 33 Jahren an Darmkrebs. Es war sein erklärter Wunsch, dass die Stiftung seinen Namen tragen und sich dafür einsetzen sollte, dass anderen Menschen sein Schicksal erspart bleibt...

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Kräfte bündeln gegen Krebs

© DKFZ/Jutta Jung

Michael Baumann ist seit November Wissenschaftlicher Vorstand des Deutschen Krebsforschungszentrums. Der einblick sprach mit dem Krebsspezialisten und Experten für Strahlentherapie über seine neue Aufgabe und die Herausforderungen der personalisierten Krebsmedizin.
 

Viel erreicht und noch viel zu tun

© DKFZ/Jutta Jung

Rund 120.000 Menschen sterben in Deutschland jedes Jahr an den Folgen des Rauchens, allein 43.000 von ihnen an Lungenkrebs. Die Stabsstelle Krebsprävention des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) hat sich deshalb ein klares Ziel gesetzt: den Tabakkonsum in Deutschland so weit wie möglich zu reduzieren...

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NAKO - Die Gesundheitsstudie

© dkfz.de

Schützt Sport vor Lungenkrebs? Das ist nicht leicht zu beantworten. Denn auch wenn Sportler seltener an Krebs erkranken, ist dies noch kein Beweis dafür, dass die körperliche Aktivität ursächlich dafür verantwortlich ist. Womöglich ernähren sich Menschen, die regelmäßig Sport treiben, gesünder, rauchen weniger, sind seltener übergewichtig oder nutzen die Angebote zur Früherkennung besser – alles Faktoren, die das Krebsrisiko nachweislich senken.

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Die Fett-Zellen und der Krebs

© DKFZ/Diana Nabers doi:10.1002/jmri.23775

Die Experten sind sich einig: Übergewicht ist ein ernstzunehmender Risikofaktor für Krebs. Besonders das Bauchfett übernimmt dabei eine unheilvolle Rolle. Es setzt Sto wechselprozesse in Gang, die Krebs begünstigen. Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) hat jüngst den krebsfördernden Einfl uss von Übergewicht neu bewertet. Maßgeblich daran beteiligt war Rudolf Kaaks vom Deutschen Krebsforschungszentrum.
 

Spitzenforschung tief im Westen

© Universitätsklinikum Essen/Andre Zelck

Neue Ergebnisse aus der Krebsforschung sollen möglichst schnell bei den Patienten ankommen. Mit diesem Ziel hat sich im Jahr 2012 das DKFZ mit Forschungseinrichtungen und Kliniken an acht Standorten zum Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung, kurz DKTK, zusammengeschlossen. Am Standort Essen/ Düsseldorf sind aus einigen Forschungsansätzen bereits effektive Diagnose- und Behandlungsmethoden hervorgegangen.

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