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Chronische Entzündungen

Chronische Entzündungen tragen vermutlich bei vielen Tumorarten zur Krebsentstehung bei. In einigen Fällen ist der Zusammenhang bereits belegt.

Speiseröhre

© Shutterstock/elenabsl

Es gibt zwei Hauptformen von Speiseröhrenkrebs: Plattenepithel- und Adenokarzinom. Während für das Plattenepithelkarzinom Alkohol- und Tabakkonsum als größte Risikofaktoren gelten, entstehen Adenokarzinome häufig als Folge von chronischem Sodbrennen. Der anhaltende Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre führt dazu, dass sich die Schleimhautzellen am Übergang zum Magen entzünden und verändern. In der Folge kann eine Krebsvorstufe, der sogenannte Barrett-Ösophagus, entstehen.

Magen

Länger andauernde Entzündungen der Magenschleimhaut, wie eine chronische Gastritis, erhöhen das Risiko für Magenkrebs. Hervorgerufen werden solche Entzündungen in vielen Fällen durch eine Infektion mit dem Magenbakterium Helicobacter pylori. Dieses nistet sich dauerhaft in der Magenschleimhaut ein und schädigt sie. Schätzungen zufolge ist weltweit bei zwei von drei Patienten mit Magenkrebs eine Infektion mit Helicobacter pylori die Ursache der Erkrankung.

Darm

Zu den wichtigsten Risikofaktoren für Darmkrebs zählen Tabakkonsum und Übergewicht, aber auch Bewegungsmangel, Ernährung und erbliche Faktoren spielen eine Rolle. Chronisch entzündliche Darmerkrankungen können ebenfalls das Krebsrisiko steigern. Dies gilt besonders für Colitis ulcerosa, eine Erkrankung des Dickdarms. Das Krebsrisiko steigt mit dem Ausmaß und der Dauer der chronischen Entzündung. Colitis ulcerosa ist zwar nicht dauerhaft heilbar, kann aber durch eine entsprechende Behandlung gelindert werden. Auch Patienten mit Morbus Crohn haben möglicherweise ein höheres Risiko für Dickdarmkrebs.

Leber

Chronische Entzündungen sind ein wichtiger Risikofaktor für Leberkrebs. Zu den möglichen Ursachen zählen neben langjährigem Alkoholmissbrauch auch übermäßiger Konsum von Fett und Zucker, mit Schimmelpilzgiften belastete Lebensmittel sowie chronische Virusinfektionen mit Hepatitis B oder C. Anhaltende Leberentzündungen können zu schweren Gewebeschäden führen und zudem den Stoffwechsel der Leberzellen aus dem Gleichgewicht bringen. Diese Prozesse bilden schließlich die Grundlage dafür, dass Leberzellen entarten.

Lunge

Asbest erhöht das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken. Eingeatmet können Asbestfasern bei entsprechender Größe tief in die Lunge gelangen und sogar in das angrenzende Gewebe vordringen. Die betroffenen Organe sind nicht in der Lage, die Fasern abzubauen oder auszuscheiden. Es kann zu chronischen Entzündungen und langfristig zur Vernarbung des Gewebes kommen. Auch wenn die Mechanismen nicht in allen Details bekannt sind, setzt der anhaltende Reiz vermutlich immunologische Prozesse in Gang, die das Krebsrisiko steigern. Auch Tabakrauch ruft Entzündungsreaktionen hervor, die zur Entstehung von Krebs beitragen können.

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