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Graduiertenschule für Krebspräventionsforschung geht an den Start

Nr. 42c2 | 21.07.2022

Mit dem Ziel, exzellenten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine umfassende Ausbildung zu Experten für Krebsprävention anzubieten, richtet die Deutsche Krebshilfe erstmals in Deutschland eine Graduiertenschule für Krebspräventionsforschung ein. Die Koordinierungsstelle der neuen Graduiertenschule wird am DKFZ in Heidelberg eingerichtet. Das Programm ist eng verknüpft mit dem Nationalen Krebspräventionszentrum, das die Deutsche Krebshilfe und das Deutsche Krebsforschungszentrum derzeit in einer gemeinsamen Initiative etablieren. Die Deutsche Krebshilfe fördert die Graduiertenschule mit drei Millionen Euro.

© Adobe Stock

Jedes Jahr erkrankt über eine halbe Million Menschen in Deutschland neu an Krebs und mehr als 200.000 Betroffene erliegen jedes Jahr ihrem Tumorleiden. Die Demographie und unser Lebensstil lassen erwarten, dass die jährliche Zahl der Fälle bis 2030 auf etwa 600.000 ansteigen wird. Die Mehrzahl der Krebserkrankungen und Todesfälle könnte durch eine wirksame Primär-, Sekundär- oder Tertiärprävention verhindert werden.

Doch sowohl in Deutschland als auch international fehlt es an hochqualifizierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die sich auf die Krebspräventionsforschung konzentrieren. Diesem Mangel will das Nationale Krebspräventionszentrum, mit der Cancer Prevention Graduate School (CPGS) entgegentreten. Das neue Ausbildungsprogramm richtet sich an exzellente Doktorandinnen und Doktoranden, die sich auf inter- und multidisziplinäre Projekte der Präventionsforschung fokussieren möchten. Koordiniert wird die CPGS vom Deutschen Krebsforschungszentrum, die Deutsche Krebshilfe fördert die Graduiertenschule mit drei Millionen Euro.

„Langfristig werden wir nur dann einen nachhaltigen Rückgang der Krebszahlen erreichen, wenn wir das große Potenzial der Krebsprävention besser nutzen. Aber Forschungsprojekte, die sich Fragen der Prävention widmen, sind innerhalb der Krebsforschung unterrepräsentiert und für junge Wissenschaftler oft wenig attraktiv. Das hochkarätige Ausbildungsprogramm der CPGS soll der Krebspräventionsforschung mehr internationale Sichtbarkeit verleihen und damit auch eine höhere Attraktivität für junge wissenschaftliche Talente erreichen", sagt Michael Baumann, der Vorstandsvorsitzende des DKFZ.

Die Doktorandenstellen der Graduiertenschule werden in einem internationalen Ausschreibungsverfahren vergeben. Drei Themenbereiche stehen für die zunächst 13 zukünftigen Fellows auf dem Lehrplan: Forschungsthemen rund um öffentliche Gesundheit und soziale Auswirkungen, Kommunikationsforschung sowie der Themenkomplex biologische Mechanismen der Krebsentstehung, genetische Prädisposition und Krebs-Biomarker. Wissenschaftlich koordiniert wird das Programm von Hermann Brenner vom DKFZ.

Die Fellows der CPGS werden für ihre Promotion in einem von elf bereits ausgewählten Forschungsprojekten an namhaften wissenschaftlichen Einrichtungen in ganz Deutschland arbeiten. Die Projekte drehen sich um Fragen der Primär-, Sekundär- sowie Tertiärprävention und decken mindestens zwei der drei Themenbereiche der CPGS ab. Parallel dazu durchlaufen die Fellows ein strukturiertes Training in den verschiedenen Schlüsseldisziplinen der Krebspräventionsforschung. Vorgesehen sind außerdem ein Mentoringprogramm, regelmäßige Seminare, Summer Schools und Gastwissenschaftleraufenthalte. Die Zusammenarbeit der Doktoranden und Doktorandinnen in den verschiedenen Forschungseinrichtungen soll dazu beitragen, in Deutschland ein interdisziplinäres Netzwerk für Krebspräventionsforschung zu etablieren.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1.300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, interessierte Bürger und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs. Gemeinsam mit Partnern aus den Universitätskliniken betreibt das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) an den Standorten Heidelberg und Dresden, in Heidelberg außerdem das Hopp-Kindertumorzentrum KiTZ. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums an den NCT- und den DKTK-Standorten ist ein wichtiger Beitrag, um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

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