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Startschuss der Nationalen Dekade gegen Krebs

Neue Forschungsstrategie gegen den Krebs auf den Weg gebracht

Nr. 04c | 29.01.2019

Krebserkrankungen möglichst verhindern, Heilungschancen durch neue Therapien verbessern, Lebenszeit und -qualität von Betroffenen erhöhen – das sind die Ziele der „Nationalen Dekade gegen den Krebs“. Heute ist der Startschuss für die Initiative unter Federführung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefallen.

v.l.n.r.: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Anja Karliczek, Ministerin für Bildung und Forschung, und Michael Baumann, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Krebsforschungszentrums bei der Pressekonferenz zum Start der "Dekade gegen den Krebs".
© Grönefeld/DKFZ

Krebs ist in Deutschland die zweithäufigste Todesursache und die Krankheit, die den Menschen am meisten Angst macht. Im Kampf gegen die Erkrankung wird das BMBF zusammen mit dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und vielen weiteren Partnern aus Forschung, Versorgung und Selbsthilfe die Aktivitäten zur Krebsbekämpfung verstärken und bündeln. Dies wurde in einer Gemeinsamen Erklärung vereinbart.

„Forschung ist das wirksamste Mittel gegen Krebs. Nur so werden wir den Weg zur Heilung finden. Weitere Erforschung von Prävention, Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen soll zielgenaue Erkenntnisse liefern. Betroffenen besser helfen zu können, ist unser kurzfristiges Ziel. Dafür werden wir Schlüsseltechnologien nutzen, wie zum Beispiel modernste biomolekulare Analysen, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz. Patienten sollen schnell von den Forschungsergebnissen profitieren – dafür bauen wir die Forschungsförderung aus und werden alle Beteiligten aus Forschung, Versorgung und Politik besser vernetzen. Mir ist wichtig, dass sich die Krebsforschung an den Wünschen und Erwartungen der Betroffenen und deren Angehörigen orientiert. Die Ziele der Dekade werden wir deshalb kontinuierlich im engen Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern weiterentwickeln“, sagt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek.

In einem ersten Schritt fördert das BMBF praxisverändernde klinische Studien zur Prävention, Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen. Eine entsprechende Förderbekanntmachung wurde heute veröffentlicht. Hierfür werden im Rahmen der Dekade bis zu 62 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Weitere Initiativen folgen.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erklärt: „Der Kampf gegen Krebs ist eine der größten gesundheitspolitischen Herausforderungen unserer Zeit. In einer gemeinsamen nationalen Kraftanstrengung packen wir diese Herausforderung jetzt an. Denn nur mit gebündelten Kräften ist der Wettlauf gegen Krebs zu gewinnen. Wir müssen noch besser in der Forschung werden. Und wir wollen die Ergebnisse der Krebsforschung noch schneller ans Krankenbett bringen. Daher ist eine enge Verzahnung von Forschung und Versorgung so wichtig. Zudem werden wir die Früherkennung weiter ausbauen.“

Prof. Dr. Michael Baumann, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), sagt: „Die wichtigsten Erwartungen an die Krebsforschung und -medizin sind, spürbare Fortschritte zu erzielen, die schnell bei den Patientinnen und Patienten ankommen und zu erforschen, wie die Entstehung von Krebsneuerkrankungen verhindert werden kann. Durch die Erkenntnisse in der Krebsforschung sollen innovative Ansätze in personalisierter Prävention, Früherkennung und Behandlung entwickelt und in das Gesundheitssystem implementiert werden. Dazu benötigen wir eine langfristige Förderung, vielfältige Expertisen, hochspezialisierte, vernetzte Infrastrukturen und eine sehr enge Kooperation von Grundlagenforschern und klinisch tätigen Ärzten. In den kommenden zehn Jahren gilt es daher, zukunftsweisende Strukturen wie beispielsweise die Nationalen Centren für Tumorerkrankungen (NCT) flächendeckend auszubauen und gemeinsam mit den onkologischen Spitzenzentren und Partnern der „Dekade gegen Krebs“ vielversprechende Forschungsergebnisse schneller nutzbar zu machen.“

„Die Forschung im Bereich der Krebsprävention muss einen viel höheren Stellenwert erhalten als bisher. Wir begrüßen daher sehr, dass dies im Rahmen der Nationalen Dekade gegen Krebs vorgesehen ist. Denn fast jede zweite Krebserkrankung ist vermeidbar und viele Risikofaktoren sind bekannt. Die Deutsche Krebshilfe und das Deutsche Krebsforschungszentrum beabsichtigen zeitnah ein richtungweisendes ‚Nationales Krebspräventionszentrum‘ aufbauen. Unser Ziel ist es, in Deutschland eine zukunftssichere und strategische Präventionsforschung auf höchstem internationalem Niveau zu etablieren“, sagt Dr. h.c. Fritz Pleitgen, Präsident der Deutschen Krebshilfe.

Neben BMBF, BMG, DKFZ und der Deutschen Krebshilfe beteiligen sich am Start der „Nationalen Dekade gegen Krebs“ viele weitere Partner, unter anderem die Felix-Burda-Stiftung, medizinische Fachgesellschaften wie die Deutsche Krebsgesellschaft, Verbände niedergelassener Ärztinnen und Ärzte, der GKV-Spitzenverband, forschende Industrieunternehmen, das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte und die Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe.

Die Dekade ist eine langfristige und lernende Initiative, weitere Partner können sich einbringen. Ein Strategiekreis, dem Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Organisationen angehören, wird die Dekade eng begleiten. Unter dem Vorsitz des Parlamentarischen Staatssekretärs Thomas Rachel, BMBF, und des Wissenschaftlichen Vorstandes des DKFZ, Prof. Michael Baumann, definiert dieses Gremium zentrale Forschungsaufgaben und setzt Arbeitsgruppen ein, die Lösungen für die größten Herausforderungen entwickeln sollen.

Experten gehen aufgrund unserer älter werdenden Gesellschaft von einer Zunahme der Krebsneuerkrankungen in Deutschland auf bis zu 600.000 pro Jahr bis 2030 aus.
Der diesjährige Weltkrebstag am 4. Februar widmet sich insbesondere der Krebsprävention und Krebsfrüherkennung, die ebenfalls ein Schwerpunktthema der „Nationalen Dekade gegen Krebs“ sein werden.

Weitere Informationen:
Auf der Internetseite www.dekade-gegen-krebs.de und unter dem Hashtag #XgegenKrebs informieren alle Partner fortlaufend über ihre Aktivitäten.
Die Gemeinsame Erklärung finden Sie unter:
https://dekade-gegen-krebs.de/files/BMBF_NDGK_Pressekit_GemeinsameErklaerung.pdf

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, Interessierte und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs.

Um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Patientinnen und Patienten zu verbessern, betreibt das DKFZ gemeinsam mit exzellenten Universitätskliniken und Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland Translationszentren:

  • Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT, 6 Standorte)
  • Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK, 8 Standorte)
  • Hopp-Kindertumorzentrum (KiTZ) Heidelberg
  • Helmholtz-Institut für translationale Onkologie (HI-TRON) Mainz – ein Helmholtz-Institut des DKFZ
  • DKFZ-Hector Krebsinstitut an der Universitätsmedizin Mannheim
  • Nationales Krebspräventionszentrum (gemeinsam mit der Deutschen Krebshilfe)
Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

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