Cookie Hinweis

Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen .

Essentiell

Diese Cookies sind für die Funktionalität unserer Website erforderlich und können nicht deaktiviert werden.

Name Webedition CMS
Zweck Dieses Cookie wird vom CMS (Content Management System) Webedition für die unverwechselbare Identifizierung eines Anwenders gesetzt. Es bietet dem Anwender bessere Bedienerführung, z.B. Speicherung von Sucheinstellungen oder Formulardaten. Typischerweise wird dieses Cookie beim Schließen des Browsers gelöscht.
Name econda
Zweck Session-Cookie für die Webanalyse Software econda. Diese läuft im Modus „Anonymisiertes Messen“.
Statistik

Diese Cookies helfen uns zu verstehen, wie Besucher mit unserer Webseite interagieren, indem Informationen anonym gesammelt und analysiert werden. Je nach Tool werden ein oder mehrere Cookies des Anbieters gesetzt.

Name econda
Zweck Measure with Visitor Cookie emos_jcvid
Externe Medien

Inhalte von externen Medienplattformen werden standardmäßig blockiert. Wenn Cookies von externen Medien akzeptiert werden, bedarf der Zugriff auf diese Inhalte keiner manuellen Zustimmung mehr.

Name YouTube
Zweck Zeige YouTube Inhalte
Name Twitter
Zweck Twitter Feeds aktivieren

Versuchstierzahlen 2017 in Deutschland

Nr. 02c | 08.01.2019

© DKFZ

Im Jahr 2017 wurden in Deutschland 740.000 Tiere für wissenschaftliche Zwecke getötet, und weitere 2 Millionen Tiere für Versuche eingesetzt. Diese Zahlen meldete das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft Ende Dezember. Die Gesamtzahl der Versuchstiere 2017 liegt mit 2,8 Millionen auf ähnlichem Niveau wie in den Jahren 2015 und 2016. In Deutschland werden jährlich etwa 765 Millionen Tiere – Geflügel, Rinder, Schweine – geschlachtet, als Nahrung für Menschen und Haustiere (Quelle: BM für Ernährung und Landwirtschaft, 2014). Alle in der Forschung verwendeten Tiere, zu allermeist Mäuse und Ratten, machen zusammen nicht einmal 0,4 Prozent dieser Zahl aus.

Krebsforschung hat das Ziel, zukünftigen Krebspatienten wirksamere und gezieltere Therapien anzubieten, um sie zu heilen oder ihnen zumindest mehr Lebenszeit bei guter Lebensqualität zu ermöglichen. Krebsforschung ist auch zukünftig auf Tierversuche angewiesen, denn die Krankheit Krebs ist viel zu komplex, um sie nur an Zellen oder Organoiden in der Kulturschale zu erforschen. Ein Beispiel für den Nutzen von Tierversuchen in der Krebsforschung ist die mit dem Nobelpreis 2018 ausgezeichnete Entdeckung, wie Tumorzellen das körpereigene Immunsystem ausbremsen. Auf der Entschlüsselung dieser komplexen Mechanismen in Mäusen basieren Krebs-Immuntherapien, die heute bereits Zehntausenden von Krebspatienten helfen. Ohne Tierversuche wäre die Entwicklung dieser neuartigen und bahnbrechenden Krebsbehandlungen undenkbar gewesen.

Der immensen gesundheitlichen Bedrohung durch Krebserkrankungen in einer alternden Gesellschaft können wir nur mit innovativen Forschungsergebnissen, die neue therapeutische Wege aufzeigen, begegnen. Dafür sind Krebsforscher darauf angewiesen, auch weiterhin im heutigen Umfang Untersuchungen an Mäusen und Ratten durchführen zu können. Durch die Verschärfung des Deutschen Tierschutzgesetzes im Jahr 2013 wurde die Durchführung von Tierversuchen sehr erschwert. Dies stellt für die Krebsforscher bereits heute eine enorme Herausforderung dar. Jede weitere Einschränkung würde bedeuten, dass weniger Forschungsergebnisse gewonnen würden. Das hätte zur Konsequenz, dass Patienten mit Krebs oder anderen schwersten Erkrankungen verbesserte oder neue Therapien verspätet oder gar nicht erhalten würden.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1.300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, interessierte Bürger und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs. Gemeinsam mit Partnern aus den Universitätskliniken betreibt das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) an den Standorten Heidelberg und Dresden, in Heidelberg außerdem das Hopp-Kindertumorzentrum KiTZ. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums an den NCT- und den DKTK-Standorten ist ein wichtiger Beitrag, um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

Archiv Pressemitteilungen

Durchsuchen Sie unser Pressemitteilungsarchiv nach einem bestimmten Thema oder Jahr für Jahr.

RSS-Feed auf www.dkfz.de

Sie können unseren RSS-Feed ganz einfach abonnieren - unkompliziert und kostenlos.

RSS-Feed
nach oben
powered by webEdition CMS