Strategische Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Marlene Mortler besucht das Deutsche Krebsforschungszentrum

Nr. 23a2 | 15.06.2016 | von Sel

Marlene Mortler, CSU, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, besuchte heute das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg und wurde vom Kaufmännischen Vorstand des DKFZ, Josef Puchta, begrüßt.

v.l.n.r.: Josef Puchta, Kaufmännischer Vorstand des Deutschen Krebsforschungszentrums, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Marlene Mortler, Martina Pötschke-Langer und Ute Mons, beide Stabsstelle Krebsprävention, sowie Susanne Weg-Remers, Leiterin des KID.
© dkfz (Jutta Jung)

Zunächst informierte sie sich bei Martina Pötschke-Langer, der Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention, über die Wirksamkeit von Maßnahmen zum Nichtraucherschutz und der Tabakkontrolle. Mortler plant unter anderem, gegen das Rauchen im Auto in der Anwesenheit von Kindern vorzugehen sowie die Außenwerbung für Tabak zu verbieten. Das Rauchen von Zigaretten gilt als das größte vermeidbare Risiko für zahlreiche Krebserkrankungen.

Anschließend besuchte Mortler den Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ. Susanne Weg-Remers, Leiterin des KID, berichtete der Bundesdrogenbeauftragten über die strengen Qualitätsansprüche des Informationsdienstes und über seine umfassende Datenbank. Der KID bedient die große Nachfrage nach Informationen zum Thema Krebs von Betroffenen, Angehörigen, aber auch von Fachkreisen. KID informiert per Telefon, per E-Mail und auf seiner umfangreichen Webseite. Die Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler zeigte sich beeindruckt von beiden Arbeitsschwerpunkten im DKFZ und versprach, wiederzukommen.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1.300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, interessierte Bürger und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs. Gemeinsam mit Partnern aus den Universitätskliniken betreibt das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) an den Standorten Heidelberg und Dresden, in Heidelberg außerdem das Hopp-Kindertumorzentrum KiTZ. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums an den NCT- und den DKTK-Standorten ist ein wichtiger Beitrag, um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

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