Cookie Hinweis

Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen .

Essentiell

Diese Cookies sind für die Funktionalität unserer Website erforderlich und können nicht deaktiviert werden.

Name Webedition CMS
Zweck Dieses Cookie wird vom CMS (Content Management System) Webedition für die unverwechselbare Identifizierung eines Anwenders gesetzt. Es bietet dem Anwender bessere Bedienerführung, z.B. Speicherung von Sucheinstellungen oder Formulardaten. Typischerweise wird dieses Cookie beim Schließen des Browsers gelöscht.
Name econda
Zweck Session-Cookie für die Webanalyse Software econda. Diese läuft im Modus „Anonymisiertes Messen“.
Statistik

Diese Cookies helfen uns zu verstehen, wie Besucher mit unserer Webseite interagieren, indem Informationen anonym gesammelt und analysiert werden. Je nach Tool werden ein oder mehrere Cookies des Anbieters gesetzt.

Name econda
Zweck Measure with Visitor Cookie emos_jcvid
Externe Medien

Inhalte von externen Medienplattformen werden standardmäßig blockiert. Wenn Cookies von externen Medien akzeptiert werden, bedarf der Zugriff auf diese Inhalte keiner manuellen Zustimmung mehr.

Name YouTube
Zweck Zeige YouTube Inhalte
Name Twitter
Zweck Twitter Feeds aktivieren

Nichtrauchen ist erst der Anfang: Auch andere Krebsrisiken sind vermeidbar

Nr. 50 | 30.11.2016 | von ks/Koh

Mindestens ein Drittel der Krebsfälle wäre vermeidbar, würde jeder einzelne konsequenter auf einen gesunden Lebensstil achten. Aufgabe der Politik ist es, die Bürger dabei durch geeignete gesellschaftliche Rahmenbedingungen zu unterstützten. Im Bereich der Tabakprävention wurden in den vergangenen Jahren bereits mehrere solcher politischen Maßnahmen umgesetzt. Gegen andere, ebenso vermeidbare Krebsrisikofaktoren unternimmt die Politik bisher aber noch wenig. Diese Herausforderungen der Krebsprävention sind ein wichtiges Thema bei der 14. Deutschen Konferenz für Tabakkontrolle, die am 30.11. im Deutschen Krebsforschungszentrum startet.

© Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK)

„Es ist an der Zeit, aus der Tabakkontrolle zu lernen und die gegen das Rauchen wirksamen politischen Maßnahmen in die Prävention von Adipositas und übermäßigem Alkoholkonsum zu übertragen", hält Manfred James Müller, Vorstandssprecher des Kompetenznetzes Adipositas, fest.

Denn auch andere Krebsrisikofaktoren lassen sich durch einen gesundheitsbewussten Lebensstil minimieren. Dazu gehört, massives Übergewicht (Adipositas) zu vermeiden, auf das bis zu zehn Prozent aller Krebsfälle zurückzuführen sind. Ein erhöhter Alkoholkonsum und eine obst- und gemüsearme Ernährung verursachen außerdem jeweils rund fünf Prozent der Krebsneuerkrankungen. Jeder sollte außerdem für ausreichende körperliche Aktivität sorgen, denn Bewegung beugt nicht nur Adipositas und Typ-2-Diabetes vor, sondern senkt auch das Risiko für 13 Krebsarten.

Die Stärkung politischer Maßnahmen zur Prävention von nichtübertragbaren Krankheiten wie Krebs, Herz-Kreislauferkrankungen und Typ-2-Diabetes hat sich die Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK), in der auch das DKFZ Mitglied ist, zur Aufgabe gemacht. In einem Grundsatzpapier erläutert DANK die vordringlichen politischen Maßnahmen, die Risikofaktoren Rauchen, Übergewicht, übermäßiger Alkoholkonsum und Bewegungsmangel einzudämmen.

„Der bedeutendste einzelne vermeidbare Risikofaktor für Krebs ist nach wie vor das Rauchen – es ist alleine für mindestens 20 Prozent aller Krebsfälle verantwortlich", sagt Ute Mons, Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention und des WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ). Im Bereich der Tabakprävention wurden in den vergangenen Jahren bereits mehrere politische Maßnahmen umgesetzt, die den Griff zur Zigarette erschweren – mit ersten Erfolgen: Vor allem unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen sinken die Raucherzahlen.

Der durch politische Maßnahmen geförderte Trend zum Nichtrauchen muss durch weitere Tabakkontrollmaßnahmen nachhaltig unterstützt werden. Ein wichtiger Schritt dazu ist das längst überfällige umfassende Tabakwerbeverbot. „Tabakwerbung verführt insbesondere Jugendliche zum Rauchen und motiviert Raucher dazu, weiter zu rauchen", erklärt Reiner Hanewinkel vom Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung in Kiel.

Martina-Pötschke-Langer, die ehemalige Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention am DKFZ, hat mit ihrer langjährigen, wissenschaftlich fundierten Überzeugungsarbeit bei Politikern und Meinungsmachern entscheidend dazu beigetragen, die Tabakprävention zu einem gesellschaftlichen Anliegen zu machen. Für ihr Engagement wird ihr auf der Konferenz der von der Klaus Tschira Stiftung gestiftete Preis „ohnekippe" verliehen.

Hinweis:
Das Grundsatzpapier der Deutschen Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) „Prävention nichtübertragbarer Krankheiten – eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe" kann unter www.tabakkontrolle.de heruntergeladen werden.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1.300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, interessierte Bürger und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs. Gemeinsam mit Partnern aus den Universitätskliniken betreibt das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) an den Standorten Heidelberg und Dresden, in Heidelberg außerdem das Hopp-Kindertumorzentrum KiTZ. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums an den NCT- und den DKTK-Standorten ist ein wichtiger Beitrag, um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

Archiv Pressemitteilungen

Durchsuchen Sie unser Pressemitteilungsarchiv nach einem bestimmten Thema oder Jahr für Jahr.

RSS-Feed auf www.dkfz.de

Sie können unseren RSS-Feed ganz einfach abonnieren - unkompliziert und kostenlos.

RSS-Feed
nach oben
powered by webEdition CMS