Kommunikation und Marketing

„Kommunikation und Krebs“ – die neue einblick-Ausgabe jetzt auch als App!

Nr. 30 | 22.08.2016 | von Por/FB

Während Menschen, die selbst nicht betroffen sind, das Thema Krebs oft lieber von sich fernhalten, möchten viele Patienten gerne über ihre Krankheit sprechen. Sie haben Fragen zur Therapie oder suchen jemanden, dem sie ihre Gefühle und Gedanken anvertrauen können. Auch in der Krebsforschung ist das Thema Kommunikation wichtig: Schließlich nimmt die Krankheit meist dadurch ihren Lauf, dass Zellen die Signale ihrer Umgebung nicht mehr richtig „verstehen". Wir haben deshalb den aktuellen einblick dem Thema „Kommunikation und Krebs" gewidmet.

© dkfz.de

Kommunikation stärkt das Team. Menschen erreichen nur dann ein gemeinsames Ziel, wenn die Kommunikation in der Gruppe stimmt. Auf der Ebene der Zellen ist das nicht anders: Forscher im Deutschen Krebsforschungszentrum haben entdeckt, dass sich auch Krebszellen in bestimmten Hirntumoren untereinander vernetzen und kommunizieren. Im Team gelingt es ihnen, Schäden, die sie bei einer Strahlentherapie erleiden, schneller zu reparieren. Darin liegt wahrscheinlich einer der Gründe, weshalb diese bösartigen Tumoren so schwer zu bekämpfen sind.

Schreiben ist Gold. Diese Erfahrung haben zumindest Janine, Marie und Benni gemacht. Auf Facebook und in Blogs berichten sie regelmäßig über ihren Alltag – so wie es inzwischen viele Menschen tun. Doch diese Web-Tagebücher sind anders: Schon als junge Menschen erkrankten die drei an Krebs. Sie nutzen die Blogs als Ventil für ihre Gefühle und Erlebnisse mit der Krankheit. Mutig und ehrlich schildern sie ihre persönliche Situation. Aus welchen Gründen die Blogger begannen, öffentlich über die Krebserkrankung zu schreiben, darüber sprechen sie im neuen einblick.

Ohne Worte. In wissenschaftlichen Texten und Vorträgen wimmelt es häufig nur so von Fachwörtern und Abkürzungen. Begriffe, die für Forscher zum alltäglichen Sprachgebrauch gehören, sind für Laien oft nur schwer verständlich. Dass es auch ganz einfach geht, zeigen Doktorandinnen und Doktoranden des DKFZ. Für den einblick haben sie ihre Forschungsprojekte in nur einer einzigen Zeichnung erklärt.

Weitere Themen im Heft:

Die Sprache der Zellen – und wie Forscher versuchen, diese zu entschlüsseln

Fragen zu Krebs? – 30 Jahre Krebsinformationsdienst

„Club der roten Bänder" – ein Interview mit dem Schauspieler Damian Hardung über seine Fernsehrolle als krebskranker Jugendlicher

Plan Y gegen Krebs – ein Comic zum Thema Immuntherapie

einblick digital. Neue Wege in der Kommunikation gehen wir ab sofort mit unserer einblick-App. Damit steht die Zeitschrift des DKFZ den Leserinnen und Lesern nun auch jederzeit auf ihrem iPad oder Android-Tablet zur Verfügung. Die digitale Ausgabe des einblick enthält zusätzliche Bildergalerien, Hintergrundinformationen und Videos. Nähere Informationen zur kostenlosen App gibt es unter: www.dkfz.de/einblick

Download:
Die neue Ausgabe ist unter
http://www.dkfz.de/de/presse/veroeffentlichungen/einblick/download/2016/einblick_1_2016_RGB.pdf
als PDF verfügbar.

 

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1.300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, interessierte Bürger und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs. Gemeinsam mit Partnern aus den Universitätskliniken betreibt das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) an den Standorten Heidelberg und Dresden, in Heidelberg außerdem das Hopp-Kindertumorzentrum KiTZ. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums an den NCT- und den DKTK-Standorten ist ein wichtiger Beitrag, um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

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