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Prostatakrebs-Ratgeber neu aufgelegt

Nr. 29 | 15.08.2016 | von jg/Koh

Ab sofort bietet der Krebsinformationsdienst (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums die informative Broschüre „Örtlich begrenzter Prostatakrebs – ein Ratgeber für Betroffene" in aktualisierter Fassung an. Sie richtet sich an Betroffene, ihre Angehörigen und Freunde und informiert in verständlicher Sprache zu allen relevanten Themen rund um die Erkrankung: Diagnose, Tumorstadien, Rückfallrisiko, Bösartigkeit und Behandlungsmöglichkeiten.

© Laura Streib, Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

Häufige Diagnose, aber kein medizinischer Notfall Die Zahl der jährlichen Neudiagnosen von Prostatakrebs hat sich in den letzten fünfundzwanzig Jahren mehr als verdoppelt. Mit 65.000 Betroffenen im Jahr 2012 ist der Prostatakrebs die häufigste Krebserkrankung bei Männern. Über die Ursachen dieser sehr langsam wachsenden Tumorform ist relativ wenig bekannt. Die Diagnose erfordert meist kein sofortiges Handeln. Jeder Betroffene hat also Zeit, sich gründlich zu informieren und mit Ärzten verschiedener Fachrichtungen über das weitere Vorgehen zu sprechen.

Informiert entscheiden Die Broschüre bietet eine wertvolle Entscheidungshilfe, um gemeinsam mit dem behandelnden Arzt zu überlegen, welche Vorgehensweise am besten mit der jeweiligen Krankheitssituation und den individuellen Bedürfnissen vereinbar ist. Welche Möglichkeiten bestehen zwischen Abwarten und Radikal-Operation oder Bestrahlung, was sind ihre Vor- und Nachteile, und was eignet sich am besten für den Betroffenen? Diese und weitere Fragen werden ausführlich behandelt und strukturiert dargestellt.

© dkfz.de

Praktisch
Der zusätzliche Flyer „Fragen an den Arzt" kann aus der Broschüre herausgelöst werden und dient als Leitfaden für das Gespräch mit den behandelnden Ärzten – damit keine Frage offen bleibt.

Die aktualisierte Broschüre „Örtlich begrenzter Prostatakrebs" kann kostenlos über das Sekretariat des Krebsinformationsdienstes bestellt werden:

Krebsinformationsdienst
Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
Telefon: 06221/422890
E-Mail: sekretariat-kid@dkfz.de

Sie ist auch auf den Internetseiten des Krebsinformationsdienstes als PDF-Dokument abrufbar unter www.krebsinformationsdienst.de/wegweiser/iblatt/prostatakrebs-lokal.pdf oder kann mithilfe des Online-Bestellformulars unter https://www.krebsinformationsdienst.de/bestellformular.php bestellt werden.

Ein Bild zur Pressemitteilung steht zum Download zur Verfügung unter:

http://www.dkfz.de/de/presse/pressemitteilungen/2016/bilder/prostatakrebsbroschuere.jpg

Nutzungshinweis für Bildmaterial zu Pressemitteilungen

Die Nutzung ist kostenlos. Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) gestattet die einmalige Verwendung in Zusammenhang mit der Berichterstattung über das Thema der Pressemitteilung bzw. über das DKFZ allgemein. Als Bildnachweis ist folgendes anzugeben: „Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum".

Eine Weitergabe des Bildmaterials an Dritte ist nur nach vorheriger Rücksprache mit der DKFZ-Pressestelle (Tel. 06221 42 2854, E-Mail: presse@dkfz.de) gestattet. Eine Nutzung zu kommerziellen Zwecken ist untersagt.

 

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1.300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, interessierte Bürger und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs. Gemeinsam mit Partnern aus den Universitätskliniken betreibt das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) an den Standorten Heidelberg und Dresden, in Heidelberg außerdem das Hopp-Kindertumorzentrum KiTZ. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums an den NCT- und den DKTK-Standorten ist ein wichtiger Beitrag, um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

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