Strategische Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Angela Merkel würdigt Arbeit des DKFZ in Regierungserklärung

Nr. 40c | 11.09.2014

© dkfz.de

In ihrer Regierungserklärung im Deutschen Bundestag am 10. September 2014 zeigte sich Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel beeindruckt von der Arbeit des DKFZ und führte es als Paradebeispiel für erfolgreiche Forschung und Entwicklung in Deutschland an: „In der Region Rhein-Neckar entwickelt ein Spitzencluster völlig neue Behandlungsansätze und Medikamente in der Krebsforschung für die sogenannte personalisierte Medizin. Ich habe mir das Krebsforschungszentrum in Heidelberg angeschaut. Es ist faszinierend, wie die Individualisierung der Medizin völlig neue Therapien möglich macht“, sagte sie in ihrer Rede.
 
Angela Merkel hatte das DKFZ anlässlich unseres 50-jährigen Jubiläums im April dieses Jahres besucht und als „Perle in der deutschen Forschungslandschaft“ hervorgehoben. Wir freuen uns sehr über die große Wertschätzung, die die Kanzlerin gegenüber unserem Haus und unserer Arbeit zum Ausdruck bringt.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1.300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, interessierte Bürger und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs. Gemeinsam mit Partnern aus den Universitätskliniken betreibt das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) an den Standorten Heidelberg und Dresden, in Heidelberg außerdem das Hopp-Kindertumorzentrum KiTZ. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums an den NCT- und den DKTK-Standorten ist ein wichtiger Beitrag, um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

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