Strategische Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

"Young Investigator Grant" an Alex Vegiopoulos

Nr. 38c | 19.08.2014

Das „Human Frontiers Science“-Programm  (HFSP) hat mit einem seiner begehrten “Young Investigator Grants” ein vierköpfiges internationales Team ausgezeichnet, dem der DKFZ-Forscher Alex Vegiopoulos angehört. Mit dem Fördergeld von 1,2 Millionen US-Dollar unterstützt das HFSP über drei Jahre  ein Forschungsvorhaben zur Stoffwechselregulation.

Dr. Alexandros Vegiopoulos

Dr. Alexandros Vegiopoulos

Die vier Forscher wollen verstehen, wie verschiedene Gewebe auf stoffwechselbedingte Signale koordiniert reagieren, etwa auf Kalorien-Überschuss oder auf körperliche Aktivität. Wie führt die Abstimmung zwischen verschiedenen Geweben zur Anpassung des Organismus an diese Faktoren, wann reagiert der Körper mit chronischen Stoffwechselerkrankungen wie Typ2-Diabetes oder im schlimmsten Falle Krebs?

Im geförderten Projekt wollen die Forscher den Informationsfluss zwischen verschiedenen Geweben in der Kulturschale modellieren. Dr. Alexandros Vegiopoulos, der im DKFZ die Nachwuchsgruppe „Metabolismus und Stammzellplastizität“ leitet, konzentriert sich dabei besonders auf die Frage, wie die Aktivität von mesenchymalen Stammzellen oder Stromazellen durch Signale aus anderen Geweben gesteuert wird.

Die drei weiteren  Partner in diesem Projekt sind Dr. Jorge Ruas und Dr. Ana Texeira vom Karolinska Institut in Schweden sowie Dr. Jun Wu von der University of Michigan, USA. Das Projekt zählt zu den geförderten 34 Vorhaben, die unter 844 eingereichten Bewerbungen ausgewählt wurden.

Das internationale “Human Frontiers Science Program“ (HFSP) hat seinen Sitz in Straßburg, Frankreich. Das Ziel der Förderorganisation ist es, in den Lebenswissenschaften die internationale und interdisziplinäre Zusammenarbeit von Forschern mit ausgewiesener Exzellenz zu unterstützen. HFSP wird von Australien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Indien, Italien, Japan,  Südkorea, Neuseeland, Norwegen, der Schweiz, Großbritannien, den USA und von der Europäischen Union unterstützt.

Mehr über die Nachwuchsgruppe „Metabolismus und Stammzellplastizität“:
http://www.dkfz.de/en/metabolismus-stammzellplastizitaet/index.php

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1.300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, interessierte Bürger und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs. Gemeinsam mit Partnern aus den Universitätskliniken betreibt das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) an den Standorten Heidelberg und Dresden, in Heidelberg außerdem das Hopp-Kindertumorzentrum KiTZ. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums an den NCT- und den DKTK-Standorten ist ein wichtiger Beitrag, um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

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