Strategische Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Girls’- und Boys’Day: Zukunftstag für Mädchen und Jungen beim Deutschen Krebsforschungszentrum

Nr. 13c | 27.03.2014

Am 27. März 2014 hat das Deutsche Krebsforschungszentrum auch in diesem Jahr wieder seine Türen geöffnet: 36 Mädchen und 36 Jungen der Klassenstufen 5 bis 10 erhielten im Rahmen des diesjährigen Girls’- und Boys’Day einen spannenden Einblick in die verschiedenen Forschungsbereiche und Arbeitsfelder einer biomedizinischen Großforschungseinrichtung. Seit 2001 (Girls’Day) ­bzw. 2011 (Boys’Day) können Mädchen und Jungen im Alter zwischen 10 und 15 Jahren am bundesweiten Zukunftsorientierungstag neue Berufe für sich entdecken, die eigenen Interessen und Begabungen erkunden und zugleich traditionelle Rollenbilder hinterfragen, die sich mit bestimmten Berufszweigen verknüpfen.

Betreut von Dr. Katrin Platzer rechts) und Life-Science Lab-Mitarbeiterin Hannah Novatschkova entdeckten die Mädchen beim Girls’Day 2014 unter anderem viel Spannendes im Labor.
© dkfz.de

Organisator des Girls’- und Boys’Day am DKFZ ist das Heidelberger Life-Science Lab, eine Fördereinrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums für naturwissenschaftlich-technisch und mathematisch besonders interessierte und begabte Schülerinnen und Schüler der Klassen 7-13 aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen.

Die 72 jungen Gäste waren an insgesamt 12 verschiedenen Experimentierstationen aktiv und haben sich z.B. ihr eigenes Erbgut aus den Zellen isoliert, Computer- und  Magnetresonanztomographen kennen gelernt oder die Abteilung für Sportmedizin besucht. Neben wissenschaftlichen Abteilungen stellten sich auch weitere Einrichtungen des DKFZ vor, wie die Pressestelle, die Bibliothek, oder die Zentrale Datenverarbeitung.

„Girls’- und Boys’Day sind Erfolgsgeschichten, wie die wissenschaftliche Begleitforschung inzwischen gezeigt hat“, so Dr. Katrin Platzer, die Leiterin des Heidelberger Life-Science Lab am DKFZ. „Sowohl die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler als auch die gastgebenden Einrichtungen - hierzu gehören Institute und Organisationen wie Unternehmen, Verwaltung, Universitäten, usw. - beurteilen diese Initiative überaus positiv. Mädchen und Jungen können durch eigenes Anschauen und Ausprobieren insbesondere solche Berufe entdecken, in denen sie momentan noch wenig vertreten sind, obwohl dort Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht werden, und in denen sie ihre jeweiligen Interessen und Begabungen entfalten können.“

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1.300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, interessierte Bürger und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs. Gemeinsam mit Partnern aus den Universitätskliniken betreibt das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) an den Standorten Heidelberg und Dresden, in Heidelberg außerdem das Hopp-Kindertumorzentrum KiTZ. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums an den NCT- und den DKTK-Standorten ist ein wichtiger Beitrag, um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

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