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Innovationspreis der deutschen Wirtschaft 2014 geht an Göttinger Abberior Instruments GmbH

Nr. 10c2 | 17.03.2014

Sieger des 33. Innovationspreises der deutschen Wirtschaft ist die Göttinger Abberior Instruments GmbH. Die Ausgründung der Abteilung NanoBiophotonik am Max-Planck-Institut (MPI) für biophysikalische Chemie setzte sich in der Kategorie Start-up gegen rund 140 Mitbewerber durch. Sie erhält die Auszeichnung für das erste kommerziell entwickelte hochauflösende RESOLFT-Mikroskop. Die Preisverleihung fand am 15. März 2014 im Rahmen einer festlichen Gala in Frankfurt am Main statt.

Prof. Stefan Hell
© dkfz.de

Die Abberior Instruments GmbH habe sich mit Know-how und neuen, kommerziell nutzbaren Ideen durchgesetzt. Neben der Innovationshöhe hätten auch die Marktchancen und die Wirtschaftlichkeit überzeugt, begründete die Jury die Auszeichnung des jungen Unternehmens mit dem diesjährigen Innovationspreis der deutschen Wirtschaft. Auch die Anwendungs-möglichkeiten und Synergieeffekte, sowie der Nutzen für die Gesellschaft haben die Jury beeindruckt.

„Der Innovationspreis ist eine tolle Anerkennung und Ehre für unsere junge Firma und würdigt gleichzeitig unser Engagement und unsere Risikobereitschaft, Innovationen in der Mikroskopie eigenverantwortlich zu vermarkten“, sagt Gerald Donnert, Geschäftsführer der Göttinger Abberior Instruments GmbH. Der Physiker hat viele Jahre in der Abteilung NanoBiophotonik von Max-Planck-Direktor Stefan Hell auf dem Gebiet der hochauflösenden Mikroskopie geforscht. Gemeinsam mit Stefan Hell, anderen Abteilungskollegen sowie Wissenschaftlern des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg, wo Hell ebenfalls eine Abteilung leitet, hob er das auf hochauflösende Lichtmikroskope spezialisierte Unternehmen im Jahr 2012 aus der Taufe. Die Grundlage für die Ausgründung der Abberior Instruments GmbH war die bahnbrechende Entdeckung am Göttinger MPI für biophysikalische Chemie, dass man die Abbesche Beugungsgrenze mit einem Trick überwinden und das Auflösungsvermögen herkömmlicher Lichtmikroskope um das bis zu Zehnfache steigern kann – und prinzipiell noch mehr. Dabei werden eng benachbarte Details unter Verwendung eines speziellen Lichtstrahls sequenziell dunkel gehalten, sodass sie nicht auf einmal, sondern nacheinander aufleuchten. Sie können somit im Lichtmikroskop unterschieden werden.

„Wie jede wichtige Entdeckung mit Anwendungsrelevanz hat auch das neue RESOLFT-Mikroskop wirtschaftliches Potential“, erläutert Hell. Ähnlich wie die am MPI für biophysikalische Chemie entwickelte STED-Mikroskopie ermöglicht die RESOLFT-Technologie scharfe Aufnahmen kleinster Zellstrukturen. Anders als alle anderen hochauflösenden Methoden benötigt ein RESOLFT-Mikroskop jedoch deutlich weniger intensives Licht. Es ist daher besonders gut geeignet, um lebende Zellen und Gewebe auch über lange Zeiträume auf der Nanoskala zu untersuchen.

„Es liegt doch auf der Hand: Wenn es ein besseres Mikroskop gibt, mit dem man noch genauer in den Nanokosmos lebender Zellen blicken kann, wollen Wissenschaftler dieses Mikroskop in ihren Labors einsetzen“, so Hell. Donnert sieht die Einsatzgebiete des RESOLFT-Mikroskops vor allem in den Lebenswissenschaften und der Medizin. „In letzter Konsequenz sind unsere Mikroskope Werkzeuge, mit denen man dort grundlegende Entdeckungen machen kann die in Zukunft allen zugutekommen. Wir von Abberior Instruments haben uns zum Ziel gesetzt, von Göttingen aus Forscher aus aller Welt mit den schärfsten und leistungsfähigsten Lichtmikroskopen auszustatten, die man zurzeit bauen kann.“

Kontakt:
Dr. Gerald Donnert, Geschäftsführer
Abberior Instruments GmbH
Tel.:+49 551 30724-170
E-Mail: g.donnert@abberior-instruments.com

Prof. Dr. Stefan W. Hell, Abteilung NanoBiophotonik
Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie, Göttingen
Tel.: +49 551 201-2500
E-Mail: shell@gwdg.de

Dr. Carmen Rotte, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie, Göttingen
Tel.: +49 551 201-1304
E-Mail: crotte@gwgd.de

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1.300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, interessierte Bürger und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs. Gemeinsam mit Partnern aus den Universitätskliniken betreibt das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) an den Standorten Heidelberg und Dresden, in Heidelberg außerdem das Hopp-Kindertumorzentrum KiTZ. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums an den NCT- und den DKTK-Standorten ist ein wichtiger Beitrag, um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

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