Strategische Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Mit den Waffen des Immunsystems: Fortsetzung der Vortragsreihe "Krebsforschung aktuell" am Deutschen Krebsforschungszentrum

Nr. 10a | 17.03.2014 | von Zim/Sel

Anlässlich des 50-jährigen DKFZ-Jubiläums lädt das Zentrum zu einer öffentlichen Vortragsreihe ein. Unter dem Motto „Krebsforschung aktuell“ berichten Wissenschaftler aus dem Haus für jedermann verständlich über die neusten Entwicklungen in der Krebsforschung. Professor Dirk Jäger, Abteilungsleiter am DKFZ und Direktor für medizinische Onkologie am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT), einer gemeinsamen Einrichtung des DKFZ und des Universitätsklinikums Heidelberg, erklärt am 21. März, wie das körpereigene Immunsystem bei der Bekämpfung von Krebs gezielt eingesetzt werden kann. Im Anschluss gibt es einen Imbiss. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen.

© dkfz.de

Das Immunsystem des Menschen kämpft nicht nur gegen Krankheitserreger wie Bakterien oder Viren, sondern auch gegen Krebs. Denn entartete Zellen tragen andere Moleküle auf ihrer Oberfläche als gesunde Zellen. Das Immunsystem erkennt diese Moleküle und macht die Krebszellen unschädlich. Dabei sind die „Waffen“ des Immunsystems sehr vielfältig: Antikörper blockieren die Moleküle auf der Oberfläche, T-Killerzellen und NK-Zellen setzen giftige Stoffe frei. Doch ganz so einfach ist es nicht: Die Krebszellen lassen sich viele Tricks einfallen, um den körpereigenen Waffen zu entgehen. Deshalb arbeiten Forscher weltweit an neuen Therapien, um das Immunsystem im Kampf gegen Krebs zu unterstützen.

Seit 50 Jahren forschen Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) „für ein Leben ohne Krebs.“ Dieses große Ziel kann man auf verschiedenen Wegen erreichen: Indem man verhindert, dass Krebs überhaupt entsteht. Indem man ihn rechtzeitig entdeckt und so vollständig entfernen kann. Indem man mittels einer genauen Diagnose die optimale Therapie auswählt. Und indem man Rückfälle verhindert. Auf allen Gebieten forschen die Wissenschaftler im DKFZ. Dabei haben sie entscheidende Erfolge erzielt, von denen einige schon Einzug in die Klinik gehalten haben. Die Vorträge finden statt jeweils freitags um 17:00 Uhr im Kommunikationszentrum des Deutschen Krebsforschungszentrums, Im Neuenheimer Feld 280, 69120 Heidelberg. Interessierte sind herzlich eingeladen! Der Eintritt ist frei.

Die Themen im Überblick:

Zelltod und Krebs: Mit den Waffen des Immunsystems, 21. März 2014
Neues aus der Prävention: Kann man Krebs verhindern?, 09. Mai 2014
Tumorstammzellen: Die Wurzel allen Übels?, 16. Mai 2014
Achtung, Termin geändert: Das Krebsgenomprojekt: Vom individuellen Krebs zur persönlichen Behandlung, 18. Juli 2014

Weitere Informationen finden Sie im Flyer zur Veranstaltung, den Sie herunterladen können unter:
www.dkfz.de/de/aktuelles/download/Flyer-Vortragsreihe-Jubilaeum2014.pdf

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1.300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, interessierte Bürger und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs. Gemeinsam mit Partnern aus den Universitätskliniken betreibt das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) an den Standorten Heidelberg und Dresden, in Heidelberg außerdem das Hopp-Kindertumorzentrum KiTZ. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums an den NCT- und den DKTK-Standorten ist ein wichtiger Beitrag, um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

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