Hormonelle Faktoren und die genetische Modifikation des Darmkrebsrisikos

Frauen entwickeln seltener Darmkrebs als Männer, was teilweise auf hormonelle Unterschiede zurückzuführen sein kann.   

Die DACHS-Studie und andere Studien haben gezeigt, dass die Anwendung einer Hormontherapie in den Wechseljahren mit einem verringerten Darmkrebsrisiko verbunden ist. Es ist möglich, dass die Entwicklung von Darmkrebs sowohl von endogenen als auch von exogenen Hormonen beeinflusst wird.


Um diesen Zusammenhang zu analysieren, untersuchen wir Varianten hormonabhängiger Kandidaten-Gene, die den Zusammenhang zwischen der Hormontherapie in den Wechseljahren und Darmkrebs verändern können. Zusätzlich führen wir genomweite Analysen zu Gen-Umwelt-Wechselwirkungen in Bezug auf die Hormontherapie in den Wechseljahren durch sowie eine Signalweganalyse, die unter anderem Hormonstoffwechselwege umfasst. Diese Analysen werden in Zusammenarbeit mit dem GECCO "Genetics and Epidemiology of Colorectal Cancer Consortium" durchgeführt.

Kooperationen:
Abteilung für klinische Epidemiologie und Altersforschung (DKFZ),
Abteilung für molekulargenetische Epidemiologie (DKFZ),
Institut für Pathologie Heidelberg,
Institut für klinische Molekularbiologie (Universitätsklinikum Schleswig-Holstein),
GECCO (Fred Hutchinson Krebsforschungszentrum Seattle, Washington, USA) ),
Colon Cancer Genetics Group (MRC-Abteilung für Humangenetik, Western General Hospital, Edinburgh)


Finanzierung:
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF, Bewilligungsnummer 01KH0404, 01GS08181); NIH (USA) Zuschuss an GECCO (Bewilligungsnummern U01CA137088, U01CA164930, R01 CA201407)

 

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