CCP-IT des DKTK

Das Deutsche Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK) ist eins der sechs vom BMBF geförderten Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung (DZG).

Die standortübergreifende Vernetzung des Konsortiums wird durch die IT der Clinical Communication Platform (CCP-IT) ermöglicht, die in einer eigenen Arbeitsgruppe, bestehend aus mindestens einem Mitglied je Partnerstandort, entwickelt wird.

Daten aus Tumordokumentationen und Biomaterialbanken können unter Bewahrung von Datenschutz und -hoheit für das Konsortium eingebracht werden, dank föderierter Netzwerkarchitektur auch von Patienten vor Gründung des DKTK. So werden Machbarkeitsschätzung und Rekrutierung von Studien nicht nur während, sondern schon vor deren Beantragung im DKTK unterstützt.

MAGIC

© dkfz.de

Mit dem "Leitfaden zum Datenschutz in medizinischen Forschungsprojekten - Generische Lösungen der TMF 2.0" existiert ein umfassender, konsentierter Leitfaden für die datenschutzgerechte Einrichtung medizinischer Forschungsverbünde. Für einige der im Leitfaden vorausgesetzten zentralen IT-Komponenten existieren bereits frei verfügbare Implementierungen, durch deren Wiederverwendung doppelte Entwicklungsarbeit vermieden werden kann. Diese decken aber noch nicht alle der im Konzept beschriebenen Funktionen ab. Ziel des MAGIC-Verbunds ist es, die wichtigsten fehlenden Funktionalitäten der Bereiche Identitätsmanagement, Rechtemanagement und Einwilligungsmanagement auf Basis bereits existierender Software zu entwickeln und der wissenschaftlichen Gemeinschaft zur Verfügung zu stellen.

Nationales Metadata Repository (NMDR)

Das strategische Ziel des DFG-geförderten NMDR-Projekts ist die Etablierung eines kollaborativen, qualitätsgesicherten, neutralen, dauerhaften, freien und zugreifbaren eines Nationalen Metadata Repositories (NMDR) für die klinische und epidemiologische Forschung in Deutschland. Diese Kategorien sind das wesentliche Ergebnis der Anforderungsanalyse durch Befragung von 30 verschiedenen Anwendern im Rahmen eines TMF-Projekts. Von dem geplanten Vorhaben profitieren alle klinischen Forscher, die wissenschaftsinitiierte Studien, Register oder Kohorten planen und Daten hoher Qualität erheben wollen.

 

BBMRI-ERIC

Die gesamteuropäische Forschungsinfrastruktur für Biobanken und Biomoleküle (BBMRI) ist eine verteilte biomedizinische und biowissenschaftliche Struktur zur nachhaltigen Speicherung und Verbreitung von Biobankproben uind zugehörigen Daten in Europa. Das BBMRI-ERIC gewährt Zugang zu den Beständen der Partner-Biobanken und biomolekularen Ressourcen und deren Fachwissen und Dienstleistungen.

German Biobank Alliance

Im Rahmen der German Biobanking Alliance erstellt ein verteiltes Team aus insgesamt 20 Informatikern eine IT-Plattform zum Zusammenschluss der Biomaterialbanken in Aachen, Frankfurt, Göttingen, Greifswald, Hannover, Heidelberg, Jena, Leipzig, Lübeck, München und Würzburg.

nNGM

Über ein bundesweites Netzwerk sollen in Deutschland künftig alle Patienten mit fortgeschrittenem Lungenkrebs Zugang zu molekularer Diagnostik und innovativen Therapien erhalten. Dafür schließen sich, finanziert durch die Deutsche Krebshilfe (DKH), 15 universitäre Krebszentren im „nationalen Netzwerk Genomische Medizin (nNGM ) Lungenkrebs“ zusammen – darunter alle Zentren des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK) und alle aktuell DKH-geförderten onkologischen Spitzenzentren. Grundlage für alle standortübergreifenden Prozesse ist eine interoperable, datenschutzgerechte IT-Vernetzung über die Brückenköpfe der Clinical Communication Platform (CCP-IT), die dank ihrer Erweiterung durch die C4-Initiative Connecting Comprehensive Cancer Centers (onkologische Spitzenzentren) auch alle Zentren des nNGM umfasst.

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