ES-Zell Mikroinjektion

Bild Blastozysteninjektion

Injektion embryonaler Stammzellen in das Blastocoel eines 3.5 Tage alten Mausembryos
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Diese Technik erlaubt eine spezifische genetische Modifikation in Mäusen.

Embryogewinnung

  • Superovulation von Spenderweibchen durch i.p. Injektion von Gonadotropin und 48h später Chorionic Gonadotropin => Ovulationsauslösung
  • Verpaarung mit fertilen Böcken ü.N
  • Identifizierung der gedeckten Weibchen durch VP-Kontrolle
  • Tötung der Weibchen durch zervikale Disslokation, Entnahme und Spülung der Gebärmutter
  • Waschung der Embryonen in Medium und Inkubation im CO2-Brutschrank

Blastocysteninjektion

  • Auftauen und kultivieren eines ausgewählten ES Zellklones auf einer Zellschicht aus inaktivierten embryonalen Fibroblasten (Feeder Zellen)
  • Ernte, Suspendierung in Einzelzellen und Abtrennung von Feeder Zellen
  • Isolierung von Blastocysten aus superovulierten Spenderweibchen
  • Überführung von 10 Embryonen in einen mit Silikonöl überschichteten Mediumtropfen in der Injektionskammer
  • Übertragung von 10-15 genetisch veränderten ES-Zellen in das Blastocoel durch Mikroinjektion der Blastocysten
  • Inkubation der injizierten Embryonen in einem CO2-Brutschrank für 1-2h

Transfer der injizierten Embryonen

  • Verpaarung von Ammen mit vasektomierten Böcken => scheinschwangere Weibchen
  • Übertragung der injizierten Blastocysten mittels Transferkapillaren in den Uterus der scheinschwangeren Ammenmäuse
  • Verpaarung der geborenen Chimären
  • Nachweis des transgenen Status der geborenen F1-Generation

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