Kommunikation und Marketing

Ein Löwenrudel für das NAKO-Studienzentrum in Mannheim

Nr. 31a | 15.05.2018 | von Rei

Die Rhein-Neckar Löwen sind neue Botschafter des NAKO-Studienzentrums in Mannheim. Damit unterstützen die Bundesliga-Handballer die bundesweit größte Gesundheitsstudie, in der insgesamt 200.000 Menschen medizinisch untersucht und zu ihren Gewohnheiten befragt werden. Die Löwen setzen sich damit für ein gesundes Mannheim ein – damit die anvisierten 10.000 Mannheimer Studienteilnehmer bald komplett werden.

Hendrik Pekeler von den Rhein-Neckar Löwen
© Rhein-Neckar Löwen

In der Handball Bundesliga sind die Rhein-Neckar Löwen kaum noch zu stoppen und Anfang Mai holten sie den DHB-Pokal nach Hause. Doch die Löwen feiern nicht nur sportliche Siege, sondern nutzen ihre Erfolgswelle auch, um auf ihr die Region in gesundheitlicher Hinsicht nach vorn zu bringen. Als Botschafter des NAKO-Studienzentrums Mannheim unterstützen die Handballer die bundesweit größte Gesundheitsstudie.

Im Rahmen der NAKO-Studie untersuchen Wissenschaftler bundesweit 200.000 Bürgerinnen und Bürger zwischen 20 und 69 Jahren in 18 Studienzentren. Ziel ist es, Vorbeugung, Früherkennung und Behandlung von Volkskrankheiten wie etwa Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Demenz oder Diabetes zu verbessern. Um zu verstehen, wie diese Krankheiten mit dem Lebensstil der Betroffenen zusammenhängen, werden die Teilnehmer nicht nur medizinisch untersucht, sondern auch umfangreich zu ihren Lebensgewohnheiten wie Ernährung, körperliche Fitness, Arbeitssituation und soziales Umfeld befragt.

Diese wichtige Arbeit zu unterstützen ist für die Löwen Ehrensache. „Als Sportler wissen wir, dass Gesundheit unser höchstes Gut ist", sagt Mannschaftskapitän Andy Schmid. „Und die Teilnehmer der Studie helfen nicht nur der Allgemeinheit, sondern haben die Chance, selbst mehr über ihren eigenen Körper und ihren Gesundheitszustand zu erfahren."

In Mannheim wurden seit Oktober 2014 mehr als 7.000 Männer und Frauen untersucht. Das Ziel ist, bis April 2019 die 10.000 voll zu machen. Mitmachen können alle, die vom Mannheimer Einwohnermeldeamt im Rahmen einer Zufallsstichprobe gezogen werden und daraufhin eine Einladung des Studienzentrums erhalten.

Die Botschafter des Studienzentrums sollen dazu beitragen, die Studie bekannter zu machen und die ausgewählten Mannheimer zum Mitmachen animieren. „Nachdem wir für unser Studienzentrum bereits Botschafter aus Politik, Medizin und Literatur gewinnen konnten, freue ich mich jetzt sehr über die Unterstützung der Rhein-Neckar Löwen", sagt Tanja Höpker, Leiterin des Mannheimer NAKO-Studienzentrums. „Von der enormen Popularität der Löwen erhoffen wir uns noch mehr Aufmerksamkeit für unsere Arbeit – insbesondere von den jüngeren und männlichen Mannheimern."

Hintergrund NAKO Gesundheitsstudie:
Seit 2014 werden in der NAKO Gesundheitsstudie nach dem Zufallsprinzip aus den Melderegistern gezogene Männer und Frauen zwischen 20 und 69 Jahren bundesweit in 18 Studienzentren medizinisch untersucht und nach ihren Lebensumständen befragt. Ziel ist es, chronische Erkrankungen, wie zum Beispiel Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rheuma, Infektionen und Depression genauer zu erforschen, um Prävention, Früherkennung und Behandlung dieser in der Bevölkerung weit verbreiteten Krankheiten zu verbessern. Das multizentrische Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, den beteiligten Ländern und der Helmholtz-Gemeinschaft gefördert. Bis jetzt haben über 115.000 Personen an der NAKO Studie teilgenommen.
Weitere Informationen unter www.nako.de

Ein Bild zur Pressemitteilung steht zur Verfügung unter:
https://www.dkfz.de/de/presse/pressemitteilungen/2018/bilder/pekeler_171221_0437.jpg

BU: Hendrik Pekeler von den Rhein-Neckar Löwen
Bildquelle: Rhein-Neckar Löwen

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Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums ist ein wichtiger Beitrag, um die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.

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