Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Goldmedaille der Gilbert H. Fletcher Society für Prof. Michael Baumann

Nr. 37c | 29.06.2017

Prof. Michael Baumann erhält die Gilbert H. Fletcher Society Goldmedaille für besondere Verdienste auf dem Gebiet der Radioonkologie. Die Auszeichnung wurde beim 41. Jahrestreffen der Forschungsgesellschaft am 21. Juni am OncoRay-Zentrum/Universitäts Protonen Therapie in Dresden verliehen.

Michael Baumann (links) und Howard Thames
© Katja Storch / Universitätsklinikum Dresden

Gilbert H. Fletcher war von 1948-1981 Professor und Chefarzt der Klinik für Strahlentherapie am MD Anderson Cancer Center in Houston, Texas. Zu seinen bahnbrechenden Erkenntnissen zählt die erstmalige Bestimmung der Strahlendosen, die zur Behandlung von Tumoren nötig sind. Die nach ihm benannte Forschungsgesellschaft wurde 1976 gegründet und vereint hochrangige Strahlenforscher aus aller Welt. „Wir freuen uns sehr, mit Michael Baumann einen herausragenden Wissenschaftler und Repräsentanten der Strahlentherapie in den Kreis der Goldmedaillengewinner aufnehmen zu können. Er hat der Radioonkologie durch seine Forschung zur Integration biologischen Wissens in die klinische Strahlentherapie neue Impulse verliehen", sagte Howard Thames, Präsident der Gilbert H. Fletcher Society anlässlich der Preisverleihung. Michael Baumann ist der erste deutsche Strahlenforscher, der die Auszeichnung erhält.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums ist ein wichtiger Beitrag, um die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.

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