Stimulated Emission Depletion (STED)

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Die von Abbe angegebene Beugungsgrenze der optischen Abbildung kann fundamental überwunden werden, wenn im Abbildungsprozess ein molekularer Schaltvorgang genutzt wird.
Wir erreichen dies im STED (Stimulated Emission Depletion) Mikroskop, indem wir zusätzlich zum Fluoreszenzanregungslaser einen zweiten Laserstrahl ringförmig auf die Probe fokussieren. Dieser zweite Strahl schaltet die Fluoreszenz der Farbstoffmoleküle im Randbereich aus, so daß nur noch solche aus dem innersten Bereich des Anregungsvolumens zur hoch aufgelösten Abbildung beitragen.
In unseren STED Mikroskopen erreichen wir in biologischen Strukturen Auflösungen von unter 30nm.

Kooperationspartner

Kooperation mit Uni Heidelberg,Physikalisch-Chemisches Institut - Prof. Dr. J.P. Spatz


Paxilinverteilung konfokal gemessen

Paxilinverteilung gemessen mit STED

Kooperation mit DKFZ, Abteilung: Molekulare Genetik - Prof. Dr. Peter Lichter:

Eine genau Verteilungsanalyse ist konfokal nicht möglich

SC35 Kernverteilung deutlich sichtbar mit STED

Kooperation mit Uni Heidelberg, Zentrum für Molekulare Biologie der (ZMBH) - Dr. S. Kins:

Primäre Mausneuronen, APP immunostained

APP-Verteilung konfokal

2 Farben STED Aufnahme (APP,PSD95)

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