4Pi Mikroskopie

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Seit Abbes Entdeckung der Beugungsgrenze 1876 kennen wir den Einfluß der numerischen Apertur des Mikroskopobjektives auf die optische Auflösung.
Die Apertur wird in der 4Pi-Mikroskopie dadurch maximiert, daß die Strahlen zweier sich gegenüber liegenden Objektive kohärent überlagert werden. Dies verbessert die axiale Auflösung um den Faktor 3 bis 5 gegenüber dem herkömmlichen konfokalen Laser Scanning Mikroskop. Mit unseren 4Pi-Mikroskopen erreichen wir Auflösungen um 100nm in allen 3 Dimensionen.
Die Abbildungen unten demonstrieren die Abbildungsleistung unserer 4Pi-Mikroskope im Vergleich zum herkömmlichen Konfokalmikroskop.

Kooperationen

Kooperation mit Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie, Abteilung NanoBiophotonik - Prof. Dr. S.W. Hell:


cis-trans Golgi;oben: konfokal, unten 4Pi

Mikrotubuli in neuronaler Zelle

Mikrotubuliverteilung nahe eines Zellkerns

Mitochondrienverteilung nahe eines Zellkerns

Kooperation mit DKFZ, Abteilung Genetik der Hautkarcinogenese - Prof. Dr. P. Boukamp:

Telomerverteilung im Zellkern bei 100nm isotroper Auflösung

Kooperation mit DKFZ Arbeitsgruppe Genomorganisation und -funktion - Dr. Karsten Rippe:

Proteinverteilung in PML-Kernkörperchen

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