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Unsere Projekte im Überblick

Genetische Epidemiologie


Vergrößerte Ansicht Haplotypblock zur Bestimmung von Linkage Analysen zwischen Polymorphismen in einem Gen | © dkfz.de

Gegenstand unserer Arbeit ist es, die Familienkrebs-Datenbank von über 10 Millionen Personen und über 1 Million Krebserkrankungen zu aktualisieren und sie für eine verlässliche Schätzung des Familienkrebsrisikos bei speziellen Krebserkrankungen, für die Beurteilung der genetischen und Umweltkomponenten, die Art und Weise der Vererbung und zur Identifizierung der Individien in Familien für molekulare Studien des Krebses zu nutzen. Die Familienkrebs-Datenbank wird darüber hinaus genutzt, um die familiären Effekte auf alle Haupt- und individuellen Krebsarten, wie Brust-, Prostata-, Eierstock- und Hautkrebs zu charakterisieren und die Umwelteffekte durch Vergleich von Krebsrisiken zwischen Ehepartnern abzuschätzen. Es werden verschiedene Modellstudien durchgeführt, um rezessive und polygenetische Effekte bei Krebserkrankungen zu testen. Außerdem werten wir die Prävalenz des vererbbaren Krebses unter allen Krebserkrankungen aus.

Mutationsuntersuchungen


Vergrößerte Ansicht Mutationsanalyse mit Hilfe der Sequenzierung | © dkfz.de

Das Hauptaugenmerk der molekularbiologischen Mutationsuntersuchungen ist darauf gerichtet, Polymorphismen (SNPs) in krebsverwandten Genen bei verschiedenen Krebserkrankungen, einschließlich des familiär auftretenden Krebses und des nicht selektierten Brust-, Blut-, Speiseröhren- und Hautkrebses zu analysieren. Wir entwickeln neue Methoden für die populationsgerichtete Genidentifikation. Putative rezessive Krebserkrankungen werden durch genetische epidemiologische Studien identifiziert [unter 1) beschrieben] und Methoden für die Suche in Frage kommender Gene entwickelt. SNPs in DNA Reparaturmechanismus-Genen, die z. B. für chromosomale Aberrationen und die DNA Reparaturkapazität in Lymphozyten verantwortlich sind, werden aufgedeckt. In Melanoma weisen die Kontrollregulatoren des G1/S Zellzyklusses häufig Abweichungen auf. Außerdem untersuchen wir den Lokus des p16 Gens und klären die Rolle von BRAF und N-RAS im Melanoma und in anderen Neoplasmen.

Letzte Aktualisierung: 12.07.2012 Seitenanfang