NAKO Gesundheitsstudie

Die NAKO-Gesundheitsstudie ist eine Langzeit-Bevölkerungsstudie (konzipiert für eine Laufzeit von 20-30 Jahren), deren Ziel es ist, Ursachen für die Entstehung von Volkskrankheiten wie Krebs, Demenz, Diabetes, Infektionskrankheiten und Herzinfarkt zu erforschen. Die Studie wird von einem Netzwerk deutscher Forschungseinrichtungen (Helmholtz-Gemeinschaft, Universitäten, Leibniz-Gemeinschaft) durchgeführt, welches zu diesem Zweck als Verein organisiert ist. Finanziert wird sie aus öffentlichen Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, der Helmholtz-Gemeinschaft und der beteiligten Bundesländer. 

Im Rahmen der Studie werden 200.000 zufällig bestimmte freiwillige Teilnehmer in jeweils einem von 18 über Deutschland verteilten Studienzentren untersucht und befragt. Alle im Rahmen von Untersuchungen und Befragungen gesammelten Studiendaten werden möglichst unmittelbar in pseudonymisierter Form im so genannten Integrationszentrum der Studie zusammengeführt und langfristig gespeichert.

Das DKFZ betreibt das Integrationszentrum der Studie zusammen mit der Universitätsmedizin Greifswald; durch die Aufteilung auf zwei Standorte wird eine hohe Datensicherheit und Verfügbarkeit  erreicht. Das Integrationszentrum entwickelt und betreibt die webbasierten Software-Werkzeuge zur Erhebung und Verarbeitung der Studiendaten, wodurch eine effiziente und standardisierte Datenerhebung und -integration über alle Studienzentren und eine Vielzahl und Vielfalt von Datenquellen gewährleistet werden kann. Weiterhin realisiert das Integrationszentrum Schnittstellen zu Kompetenzzentren der Studie, die Daten bestimmter Themenbereiche verarbeiten, und implementiert zentrale Verfahren für Qualitätsprüfung und -sicherung, Aufbereitung und Anreicherung sowie Bereitstellung von Daten für die wissenschaftliche Nutzung.

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