Arbeitsgruppe Molekulargenetik des Mammakarzinoms

Prof. Dr. Ute Hamann

Mutations Screening im BRCA1-Gen mit Hilfe der SSCP-Analyse (Single Strand Conformational Polymorphism).
© dkfz.de

Brustkrebs (Mammakarzinom) ist die häufigste bösartige Tumorerkrankung bei Frauen. Ungefähr jede zehnte Frau erkrankt im Lauf ihres Lebens an Brustkrebs. Die meisten Mammakarzinome treten sporadisch auf und entstehen durch zufällige, nicht vererbbare Veränderungen in Genen. Dagegen beruhen 5 bis 10 Prozent der Mammakarzinome auf einer genetischen Veranlagung, die in Familien vererbt werden kann. Das Ziel unserer Arbeit ist die Identifizierung genetischer und nicht-genetischer Faktoren, die bei familiären und sporadischen Karzinomen der Brust und der Eierstöcke eine Rolle spielen. Die Erkenntnisse sollen dazu beitragen, die Entstehung und das Fortschreiten des Mammakarzinoms besser zu verstehen sowie die Früherkennung zu verbessern.

Kontakt

Prof. Dr. Ute Hamann
Molekulargenetik des Mammakarzinoms (B072)
Tel: +49 6221 42 2344

Ausgewählte Publikationen

  • Kabisch,M., Lorenzo,B.J., Dunnebier,T., Ying,S., et al., and Hamann,U. (2015). Inherited variants in the inner centromere protein (INCENP) gene of the chromosomal passenger complex contribute to the susceptibility of ER-negative breast cancer. Carcinogenesis 36, 256-71.
  • Bermejo,J.L., Kabisch,M., Dunnebier,T., Schnaidt,S., et al., and Hamann,U. (2013). Exploring the association between genetic variation in the SUMO isopeptidase gene USPL1 and breast cancer through integration of data from the population-based GENICA study and external genetic databases. Int. J. Cancer 133, 362-72.
  • 2016-08-25 14:15:42
nach oben