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Entwicklung

Die altersbereinigte Sterblichkeit an bösartigen Neubildungen geht in Westdeutschland erstmals seit dem Jahr 1990 auch für Männer zurück; bei Frauen ist dieser rückläufige Trend bereits seit Beginn der 50er Jahre zu beobachten. Für Ostdeutschland kann wegen eines sprunghaften Anstieges der Sterblichkeitsraten mit dem Jahr der Wiedervereinigung aufgrund des im vorherigen Kapitel beschriebenen Strukturbruches in der amtlichen Todesursachenstatistik noch keine endgültige Aussage getroffen werden. Die Daten der vergangenen Jahre deuten jedoch auch hier für beide Geschlechter einen analogen Rückgang an.

Aktualisierter Überblick

Die nach Altersbereichen aufgegliederten Daten lassen erkennen, daß die Sterblichkeit an Krebs insgesamt im jüngeren Altersbereich der 35 - 64-Jährigen in den beiden Teilen Deutschlands nahezu identisch verläuft, und der Bruch des Kurvenverlaufes im Jahr 1990 lediglich in dem höheren Altersbereich auftritt. Die Graphiken zeigen außerdem, daß der vor wenigen Jahren einsetzende rückläufige Trend der Sterblichkeit unter Männern sowie der langanhaltende Rückgang der Sterblichkeit bei Frauen in beiden Altersbereichen gleichermaßen vonstatten geht.

Bedingt durch die steigende Lebenserwartung der deutschen Bevölkerung, steigt die absolute Zahl der Krebstodesfälle gleichwohl weiterhin an. Auch hier deuten die jüngsten Zahlen jedoch darauf hin, daß zumindest eine Verlangsamung der Aufwärtsentwicklung eingetreten ist.

Im Jahr 1990 liegt die altersbereinigte Sterblichkeitsrate für Männer bei 180.0 (West) und 159.3 (Ost) und für Frauen bei 109.4 (West) bzw. 97.0 (Ost).

Aktualisierter Überblick

Letzte Aktualisierung: 25.05.2011 Seitenanfang