Abteilung Immungenetik

Prof. Dr. Peter Krammer

Der programmierte Zelltod (Apoptose) ist die häufigste Form des natürlichen Zelltods im Organismus. Das Ziel unserer Abteilung ist, die molekularen und zellulären Signale zu verstehen, die in einer Zelle Apoptose auslösen. Diese Erkenntnisse sollen genutzt werden, um entartete Tumorzellen gezielt in den programmierten Zelltod zu treiben oder – bei Krankheiten wie Herzinfarkt, Aids, Schlaganfall oder Querschnittslähmung – die Apoptose gezielt zu verhindern.

Der Schwerpunkt der Forschung unserer Abteilung ist, herauszufinden, wie und warum Tumorzellen resistent gegenüber Apoptosesignalen werden. Unsere Arbeit trägt dazu bei, die Resistenz von Tumorzellen gegenüber Chemo-, Radio- und Immuntherapie zu erklären und könnte neue Wege eröffnen, um Tumorzellen gegenüber Krebstherapien zu sensitivieren.

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Kontakt

Prof. Dr. Peter Krammer
Immungenetik (D030)
Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
Tel: +49 6221 42 3718

Ausgewählte Publikationen

  • Brechmann M. et al. (2012). A PP4 holoenzyme balances physiological and oncogenic nuclear factor-kappa B signaling in T lymphocytes. Immunity, 37(4), 697–708.
  • Kaminski M.M. et al. (2012). T cell activation is driven by an ADP-dependent glucokinase linking enhanced glycolysis with mitochondrial reactive oxygen species generation. Cell Rep, 2(5), 1300–1315.
  • Schleich K. et al. (2012). Stoichiometry of the CD95 death-inducing signaling complex: experimental and modeling evidence for a death effector domain chain model. Mol Cell, 47(2), 306–319.
  • Kiessling M.K. et al. (2011). High-throughput mutation profiling of CTCL samples reveals KRAS and NRAS mutations sensitizing tumors toward inhibition of the RAS/RAF/MEK signaling cascade. Blood, 117(8), 2433–2440.
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