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Rolle des HPV16 E5 Proteins auf die Signaltransduktion


Vergrößerte Ansicht Arbeitsgruppe Prof. Alonso | © dkfz.de

Das E5-Protein des humanen Pappilomvirus Typ 16 (HPV16 E5) ist ein 83 Aminosäuren großes Protein, das hauptsächlich in den Membranen von Golgvesikeln und Endosomen und weniger an der Plasmamembran lokalisiert ist. Über die biologische Funktion des E5-Proteins ist bisher wenig bekannt. Das E5-Protein wird in CIN-läsionen exprimiert und scheint eine Wirkung auf die Überlebensrate der es exprimierenden Zellen zu besitzen. In kultivierten menschlichen Keratinozyten führt die E5-Expression zu einer Verminderung der Zell-Zell-Komunikation, wie aus Experimenten mit "Lucifer-Yellow"-mikroinjizierten Keratinozyten hervorgeht. Neben dieser Funktion scheint das E5-Protein auch einen Effekt auf die durch Wachstumsfaktoren vermittelte Signaltransduktion zu haben. Menschliche Keratinozyten reagieren sehr deutlich auf die Zugabe von Wachstumsfaktoren der EGF-Familie, obwohl sie selbst kein EGF produzieren. Interessanterweise ist es möglich, in Keratinozyten eine differenzielle Signaltransduktion in Abhängigkeit der anwesenden Wachstumsfaktoren zu beobachten. Diese differentielle "Signalling" äußert sich in der Bildung von verschiedenen Homo-/Heterodimer-Komplexen der EGF-Rezeptorfamilie, die letztenendes eine Wirkung auf die Transkription der "early genes" ausübt.

Letzte Aktualisierung: 20.02.2008 Seitenanfang