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Arbeitsgruppe Zelldifferenzierung

Prof. Dr. Angel Alonso

Das Humanpapillomvirus (HPV) kann infizierte Zellen so verändern, dass sie anfälliger für eine spätere Entartung werden und daraus Krebs entstehen kann. Unsere Arbeitsgruppe untersucht ein Eiweiß, das für diese Eigenschaft der Papillomviren von entscheidender Bedeutung ist: Wir haben entdeckt, dass das Virusprotein E5 das Selbstmordprogramm der befallenen Zelle unterdrückt. So erreicht das Virus, dass seine Wirtszelle den körpereigenen Schutzmechanismen entgeht und am Leben bleibt. Dazu trägt auch eine weitere Fähigkeit des E5-Proteins bei: Es bringt die Zelle dazu, nur noch wenige MHC-Moleküle auf ihrer Oberfläche zu präsentieren. Mit ihnen weisen sich Körperzellen gegenüber patrouillierenden Zellen des Immunsystems als körpereigen aus. So versteckt das Virus die befallenen Zellen gewissermaßen vor der Immunabwehr. Ein weiteres Projekt beschäftigt sich mit einem anderen Mechanismus, der Zellen möglicherweise einer Entartung näher bringt, indem er sie veranlasst, sich verstärkt zu teilen. Dabei untersuchen wir die ligandenunabhängige Aktivierung des EGF-Rezeptors durch äußere Einflüsse (UV-Licht, bestimmte Botenstoffe, Änderungen des physiologischen Milieus).

Letzte Aktualisierung: 29.08.2011 Seitenanfang