Übertragungswissen - Wissensübertragungen: Interdisziplinarität

Einführung

Foto: istockphoto 19053337

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Die jüngsten Fortschritte in den modernen Lebenswissenschaften und die damit verbundenen Erwartungen von Politik, Drittmittelgebern  und Öffentlichkeit erfordern interdisziplinäre Reflexionen und Interaktionen mit Institutionen aus den Geisteswissenschaften.
Im Jahr 2010 startete das Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg gemeinsam mit dem Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL) Berlin ein Projekt mit dem Titel „Übertragungswissen – Wissensübertragungen. Zur Geschichte und Aktualität des Transfers zwischen Lebens- und Geisteswissenschaften“, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Projektziele

Es geht um Fragestellungen im Bereich der Grundlagenforschung und deren Beantwortung im Dialog mit Geisteswissenschaften. Adressaten sind Forscherinnen und Forscher aus den Lebenswissenschaften, die das Wissen geisteswissenschaftlicher Disziplinen  zur Formulierung und selbstkritischen Lösung ihrer Probleme benutzen möchten. Die Prozesse von Erkenntnisgewinn in den Lebenswissenschaften können somit in Synthese mit kulturwissenschaftlich ausgerichteter Wissenschaftsforschung („Science and Technology Studies“) reflektiert werden. (Pressemitteilung DKFZ: „Wie Wissen in die Welt gelangt").

Über die (kultur-) wissenschaftliche Aufarbeitung dieser Thematik hinaus kann diese Internetplattform auch als Grundlage für Lehrveranstaltungen verwendet werden um das Fachwissen von Doktoranden und Doktorandinnen sowie der Beschäftigten des DKFZ zu erweitern („scientific literacy“). So soll ein tiefes Verständnis der historischen und gegenwärtigen Strömungen sowie eine kritische Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Diskursen erreicht werden. Die Beteiligten gewinnen insbesondere Einblicke in die Strategien und Methoden des Wissenschaftsmanagements, der Wissenschaftskommunikation und Formen des Erkenntnisgewinns.

Nutzung Literaturdatenbank

Für das Projekt wurde in großem Umfang Literatur zusammengetragen, die wir auf unserer Internet-Seite dokumentieren und zugänglich machen möchten. Damit möchten wir die persönliche Auseinandersetzung Interessierter  unterstützen und Diskussionen anregen. Den Literatureinträgen wurden so weit wie möglich Links hinzugefügt, so dass Sie in vielen Fällen direkt zu den Veröffentlichungen  geführt werden (soweit die Verlage die Text zur allgemeinen Nutzung freigegeben haben bzw. Sie über eine Zugriffsberechtigung durch Ihre Forschungseinrichtung verfügen).

Zum Literaturarchiv

Hier gelangen Sie zum Literaturarchiv.

Feedback

Wir freuen uns über Ihr feedback an Prof. Dr. Frank Rösl, E-Mail: f.roesl@dkfz.de

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