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Interferone als Regulatoren der angeborenen Immunität

Prof. Dr. Rainer Zawatzky

Bei der Abwehr von viralen Krankheitserregern spielen die Interferone (IFN) eine wichtige Rolle. Ihr großes Spektrum biologischer Wirkungen beruht auf einer Vielzahl von IFN-induzierten Genen, die in Zellen nach IFN-Kontakt aktiviert werden und an der Etablierung einer Virusresistenz entscheidenden Anteil haben. Daneben regeln diese Gene aber auch elementare Vorgänge in der Zelle wie Wachstum, Apoptose sowie lokale Immunantworten, die für die Aufrechterhaltung der Homöostase in Körpergeweben von Bedeutung sind.
In einem aktuellen Forschungsprojekt unserer Abteilung richtet sich die Aufmerksamkeit auf die Charakterisierung von solchen IFN-induzierten Genen, denen physiologische Funktion noch unbekannt ist. Zu diesen zählt auch ifrg28, dessen Struktur und intrazelluläre Lokalisation für eine Rolle als Transportprotein spricht. Für weitere Untersuchungen dieses Proteins, seiner Bedeutung bei der Reaktion von Wirtszellen auf Virusinfektionen sowie insbesondere der Identifizierung möglicher Interaktionspartner stehen uns Expressionsvektoren und monoklonale Antikörper zur Verfügung.

Letzte Aktualisierung: 21.08.2014 Seitenanfang