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Insider erzählen

DKFZ Azubis lernen im europäischen Ausland


© dkfz.de

Gefördert durch das Programm für Lebenslanges Lernen, Leonardo da Vinci, der Europäischen Union können in 2012 und 2013 insgesamt 27 Auszubildende des DKFZ bis zu zwölf Wochen im europäischen Ausland lernen und arbeiten. 2012 absolvierten bereits acht Biologielaboranten, ein Fachinformatiker und eine Bürokauffrau Auslandspraktika in England, Schottland, Italien oder Schweden. Die Biologielaboranten arbeiteten in wissenschaftlichen Institutionen, darunter in so renommierten Einrichtungen wie dem Karolinska Institut.

Die Mitarbeiter der Aus- und Weiterbildung haben die Mittel eingeworben und unterstützen die Praktikanten bei der Planung der Auslandsaufenthalte. Häufig nutzen wir unsere Beziehungen zu wissenschaftlichen Einrichtungen im Ausland, um Kontakte anzubahnen, sagt Dr. Celina Cziepluch. Die Leiterin der Aus- und Weiterbildung freut sich, dass die Auszubildenden des DKFZ die Chance zum Auslandspraktikum ergreifen und so vielfältig davon profitieren.

Katharina Bauer, war als Biologielaborantin in Edinburgh


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Ich absolvierte mein Auslandspraktikum im Sommer 2012 drei Monate im Institute for Immunology & Infection Research der Universität Edinburgh. Den Praktikumsplatz habe ich durch Vermittlung meiner damaligen Betreuerin Adelheid Cerwenka gefunden.
Ein Auslandpraktikum kann ich nur jedem empfehlen. Ich habe ungeheuer viel dabei gelernt, etwa neue Labortechniken und eine andere Herangehensweise an wissenschaftliche Fragestellungen. Von dem engen Kontakt mit vielen Schotten, sowohl im Labor als auch in meiner Wohngemeinschaft, habe ich sprachlich sehr profitiert und viel von den Eigenheiten des Landes erfahren.

Felix Dammert, blickt als Fachinformatiker zurück auf sein Auslandspraktikum


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Während meiner Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration bekam ich von meinem Ausbildungsbetrieb, dem Deutschen Krebsforschungszentrum, das Angebot, ein vierwöchiges Auslandspraktikum zu absolvieren. Neben den Erfahrungen in der Arbeitswelt eines anderen Landes wollte ich auch meine Englischkenntnisse aufbessern. Deshalb fiel meine Wahl auf England. Über eine Vermittlungsagentur bekam ich das Angebot für
1-Zero-1, eine IT-Firma in Torquay, zu arbeiten. Die Stadt Torquay liegt an Englands Südküste.

Kurz bevor ich mein Auslandspraktikum Anfang August 2012 begann, war ich zuerst etwas skeptisch ob ich mich alleine in einer fremden Stadt zurechtfinde und ob meine Sprachkompetenzen ausreichend sind. Doch nach meinem ersten Tag in England waren all meine Bedenken wie aufgelöst. Meine Unterkunft für die nächsten vier Wochen war bei einer sehr netten Gastfamilie, in der bereits drei weitere Studenten untergebracht waren. Somit konnten wir gemeinsam die große neue Stadt erkunden. In der ersten Woche meines Auslandsaufenthalts besuchte ich einen Sprachkurs an einer Sprachschule. Die restlichen drei Wochen arbeitete ich in meinem Praktikumsbetrieb, welcher sich in der Nähe meiner Unterkunft befand. Nach dem einwöchigen Sprachkurs war ich gut vorbereitet und somit bereit für mein erstes Praktikum im Ausland. Der erste Tag bei der Arbeit verlief sehr positiv. Ich konnte mich sehr schnell an mein neues Arbeitsumfeld anpassen. Die Mitarbeiter des Unternehmens waren sehr höflich und hilfsbereit, was mir den Einstieg um einiges erleichterte. Auch bei Fragen konnte ich mich jederzeit an meine Kollegen wenden. Mit der Sprache kam ich sehr gut zurecht. Ich bemerkte, wie sich mein Englisch von Tag zu Tag verbesserte. Schwierig wurde es jedoch bei Kommunikationen zwischen Gesprächspartnern mit einer sehr schnellen Aussprache oder mit einem schwer verständlichen Dialekt. Am letzten Tag meines Auslandsaufenthalts konnte ich es kaum glauben, aber es waren schon vier Wochen vergangen.

Bis auf das Essen und das Wetter kann ich sagen, dass England ein sehr sehenswertes Land ist. Ich kann es jedem empfehlen, ein Auslandspraktikum zu machen, da es eine sehr schöne und aufregende Erfahrung ist. Zudem verbessert man zugleich seine Englischkenntnisse, bekommt einen Einblick in das Berufsleben im Ausland, knüpft Kontakte mit Leuten aus anderen Nationen und wird meiner Meinung nach auch ein wenig selbstständiger.

Jasmin Müller - als Bürokauffrau in London...


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Auslandspraktikum?
Ein Wunsch, den ich schon immer hatte und am DKFZ endlich durchführen konnte. Als wir von unserer Ausbilderin gefragt wurden, ob wir nicht Interesse hätten ein Auslandspraktikum zu machen, war ich sofort begeistert. Mir war von Anfang an klar, dass es England und am liebsten London sein sollte. Somit wand ich mich an sämtliche Agenturen im Internet und fragte nach kostenloser Hilfe bei der Suche nach einem Praktikumsplatz. Ich wurde schnell fündig und eine Agentur war sehr engagiert, mir bei der Suche zu helfen und mich im Allgemeinen zu unterstützen. Im Nachhinein bot mir diese Agentur selbst einen Praktikumsplatz in London vom 09.06.2012 bis zum 13.07.2012 an.

London ist eine atemberaubende Stadt mit vielen verschiedenen multikulturellen eindrücken. Ich kann jedem nur empfehlen, wenn man die Chance für ein Auslandspraktikum erhält, diese Chance auch zu nutzen und sich dieser Herausforderung zu stellen, da man wertvolle Arbeits- und Lebenserfahrung sammelt. Man sammelt nicht nur Erfahrungen mit einer anderen Nationalität oder mit der Arbeit in einem anderen Land, sondern lernt sich selbst auch ganz neu kennen und macht Erfahrungen die einen persönlich prägen. Man knüpft unheimlich schnell neue Kontakte, da die Leute sehr offen und hilfsbereit sind. Niemand erwartet von einem das perfekte Englisch und manche versuchen auch Deutsch zu lernen.

Ich habe mein Praktikum im Bereich Marketing, Administration und Eventmanagement absolviert. Meine Firma hat sich darauf spezialisiert, preiswert Praktikanten an Londoner Unternehmen zu vermitteln. Leider ging die Zeit in London viel zu schnell vorüber. Falls ich die Chance noch einmal hätte, würde ich sie auf jeden Fall wieder nutzen!

Letzte Aktualisierung: 05.03.2013 Seitenanfang