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Nachwuchsforscher aus dem Life-Science Lab gewinnen Jugend Forscht-Sonderpreis

Cornelius Hennch und Ali Abbasi (rechts) - Bild: www.jugend-forscht.de
© dkfz.de

Die Schüler Cornelius Hennch (17) und Ali Abbasi (18), beide Mitglieder des Life-Science Lab, das vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) getragen wird, haben im Bundeswettbewerb Jugend Forscht einen Sonderpreis im Fach Biologie gewonnen. Der Preis besteht aus einer einwöchigen Reise nach China, wo sie auf Einladung der Ernst A. C. Lange-Stiftung, Bremen, und der China Association for Science and Technology am 25th China Adolescent Science and Technology Innovation Contest teilnehmen dürfen.

Die beiden Schüler des Heidelberger Bunsen-Gymnasiums beschäftigen sich mit der Frage, ob niedrige Strahlendosen in der Radiologie positive Auswirkungen auf den Körper haben können. Nach wie vor ist die gängige Meinung in der Toxikologie, dass die Dosis das Gift macht. In der Radiologie wird ein Modell verwendet, das eine lineare Beziehung zwischen Dosis und Schäden annimmt. Hennch und Abbasi konnten in menschlichen Zellen nachweisen, dass die Anpassung von gesunden Zellen an die Strahlung sowie der programmierte Zelltod von mutierten Zellen positive Effekte der Strahlung erklären könnte, wie beispielsweise ein gesenktes Krebsrisiko.

Natürlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und auch Labortechniken wollen zunächst erlernt werden. Cornelius Hennch und Ali Abbasi haben sich deshalb auch von Wissenschaftlern am DKFZ Unterstützung eingeholt. Bei der Planung und Durchführung ihrer Untersuchungen in der Angewandten Tumorvirologie haben ihnen Prof. Dr. Rainer Zawatzky, Dr. Rüdiger Arnold, Dr. Andrea Bauer und Dr. Thomas Hofmann mit Rat und Tat zur Seite gestanden.

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