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T-Zell-Tumor-Immunität

T-Lymphozyten können als "Dirigenten des Immunsystems" angesehen werden. Viele Wissenschaftler sind überzeugt, dass sie eine entscheidende Rolle bei der Behandlung von Tumorerkrankungen spielen könnten. Effektive, immunologische Behandlungskonzepte können nur entwickelt werden, wenn wir verstehen, wie das menschliche Immunsystem auf Tumorerkrankungen reagiert.

Deshalb untersucht unsere Arbeitsgruppe spontane T-Zell-Antworten von Tumorpatienten und deren Auswirkung auf die Tumorentwicklung: Können T-Zellen Tumoren erkennen? Warum entwickeln manche Tumorpatienten starke anti-Tumor-Immunantworten, andere hingegen nicht? Kann das Immunsystem Tumorerkrankungen kontrollieren? Wie funktionieren Tumorabstossungsreaktionen bei Patienten? Wie können wir spontane Immunantworten gegen Tumoren therapeutisch nutzen?

Wir untersuchen diese Fragen mit Hilfe einer Vielzahl von Methoden, u.a. mit funktionellen T-Zell-Analysen, Gen- und Proteomplattformen, Vergleichen mit klinischen Daten der Patienten und experimentellen Mausmodellen. Als Teil des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) basieren unsere Arbeiten auf engen, interdisziplinären Kooperationen mit Partnern innerhalb des DKFZ und den Tumorkliniken der Universität Heidelberg. Aus diesen Kooperationen sind therapeutische Konzepte hervorgegangen, die wir in klinischen Pilotstudien bei Patienten mit fortgeschrittenen Tumoren erproben.

Letzte Aktualisierung: 31.01.2011 Seitenanfang