DNA-Mikroinjektion

Bild DNA Mikroinjektion

Injektion einer DNA haltigen Lösung in den Vorkern eines einzelligen Mausembryos
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Mit dieser Technik kann eine klonierte DNA-Sequenz in das Mausgenom eingeschleust werden.
Die Integration der zusätzlichen DNA findet an einer nicht vorhersehbaren Stelle des Genoms statt.

Embryogewinnung

  • Superovulation von Spenderweibchen durch i.p. Injektion von Gonadotropin und 48h später Chorionic Gonadotropin => Ovulationsauslösung
  • Verpaarung mit fertilen Böcken ü.N.
  • Identifizierung der gedeckten Weibchen durch VP-Kontrolle
  • Tötung der Weibchen durch zervikale Disslokation, Entnahme des Eileiters und Präparation der Embryonen unter dem Mikroskop
  • Entfernung der Kumuluszellen durch kurzzeitige Behandlung mit Hyaluronidase
  • Waschung der Embryonen in Medium und Inkubation im CO2-Brutschrank

DNA - Injektion

  • Überführung von 20-30 Embryonen in einen mit Silikonöl überschichteten Mediumtropfen in der Injektionskammer
  • Fixierung eines Embryos durch Unterdruck an einer Haltekapillare
  • Injektion von 1-2pl DNA Lösung in einen der beiden Vorkerne des einzelligen Embryos
  • Inkubation der injizierten Embryonen in einem CO2-Brutschrank für 1-2h oder über Nacht

Transfer der injizierten Embryonen

  • Verpaarung von Ammen mit vasektomierten Böcken => scheinschwangere Weibchen
  • Übertragung der injizierten Embryonen im Ein- oder Zweizell-Stadium mittels Transferkapillaren in den Eileiter der scheinschwangeren Ammenmäuse
  • Nachweis des transgenen Status der geborenen Jungtiere

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