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Neueste Veröffentlichungen und Pressemitteilungen

Aus der Wissenschaft für die Politik: Keine Plakatwerbung für Tabakprodukte – zum Schutz der Jugend

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Die Bundesrepublik Deutschland ist in Europa das letzte Land, das noch uneingeschränkt Werbung im öffentlichen Raun für Tabakprodukte zulässt. Drei neue Publikationen des Deutschen Krebsforschungszentrums machen deutlich, dass ein Verbot der Außenwerbung für Tabakprodukte dringend notwendig ist und dass ein solches Verbot von der Bevölkerung mehrheitlich gewünscht wird.

Tabakwerbung auf Plakaten spricht Jugendliche an – Außenwerbeverbot dringend notwendig (PDF)

Große Zustimmung zu einem Verbot der Tabakaußenwerbung (PDF)

Verbot der Außenwerbung für Tabakprodukte – Positionen und Fakten (PDF)

Pressemitteilung, 17. Oktober 2016

Keine Plakatwerbung für Tabakprodukte – zum Schutz der Jugend (PDF)

No billboard advertising of tobacco products – for the protection of minors (PDF)

 

Newsletter Tabakentwöhnung

Der neue Newsletter Tabakentwöhnung, Nr. 64, Oktober 2016 ist erschienen. Den Newsletter können Sie kostenfrei abbonnieren unter: who-cc@dkfz.de; Sie erhalten ihn dann zukünftig regelmäßig per E-Mail. Sämtliche Ausgaben stehen als pdf-Dateien zur Verfügung unter: http://www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/Newsletter_Tabakentwoehnung.html.

Fakten zum Rauchen: Gesundheitsgefährdung von Kindern durch Tabakrauch im Auto
Logo Kampagne Rauchfrei unterwegs

© BMG

Rauchen im Auto bedeutet für mitfahrende Kinder eine enorme – vermeidbare – Gefährdung der Gesundheit: Schon eine einzige Zigarette verursacht – selbst bei geöffnetem Fenster – eine Rauchbelastung wie in einer Raucherkneipe. In Deutschland sind schätzungsweise über eine Million Kinder und Jugendliche von einer Tabakrauchbelastung im Auto betroffen.

Anlässlich der Kampagne „Rauchfrei unterwegs“ der Drogenbeauftragten der Bundesregierung hat das Deutsche Krebsforschungszentrum das Factsheet „Gesundheitsgefährdung von Kindern durch Tabakrauch im Auto“ herausgegeben.

Download: „Gesundheitsgefährdung von Kindern durch Tabakrauch im Auto“ (PDF)

Download: Gemeinsame Pressemitteilung „Rauchfrei unterwegs? – Selbstverständlich! Drogenbeauftragte startet Aktion zum Schutz von Kindern vor Passivrauchen“ (PDF)

Pressekonferenz "Rauchfrei unterwegs" - Gruppenfoto

Pressekonferenz „Rauchfrei unterwegs? – Selbstverständlich! Drogenbeauftragte startet Aktion zum Schutz von Kindern vor Passivrauchen“, Berlin, 27. Juli 2016. V.l.n.r.: Dr. Matthias Brockstedt, Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V. (BVKJ); Prof. Dr. Manfred Gahr, Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DAKJ); Dr. Martina Pötschke-Langer, Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ); Marlene Mortler MdB und Drogenbeauftragte der Bundesregierung; Fr. Dr. Heidrun Thaiss, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA); Stefan Heimlich, Auto Club Europa (ACE); Holger Hofmann, Deutsches Kinderhilfswerk e. V.; Wolfgang Pabel, Bundeselternrat
© BMG / C. Pump

Tabakatlas Deutschland 2015

© dkfz.de

Rauchen ist der bedeutendste Risikofaktor für nichtübertragbare Krankheiten wie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronische Atemwegserkrankungen und Typ-2-Diabetes – diese Krankheiten sind in Deutschland die häufigsten Todesursachen. Daher ist es zur Vorbeugung dieser Erkrankungen wichtig, den aktuellen Trend zum Nichtrauchen, der sich vor allem unter Jugendlichen und jungen Menschen abzeichnet, aufrecht zu erhalten und zu verstärken.

Der Tabakatlas fasst übersichtlich und mit anschaulichen Grafiken aktuelle Daten und Fakten rund um den Tabakkonsum zusammen und zeigt die damit verbundenen gesundheitlichen Risiken und gesellschaftlichen Folgen. Er macht deutlich, dass noch viel zu tun ist, um den Rückgang des Rauchens in Deutschland weiter voranzutreiben.

Tabakatlas Deutschland 2015 Download Online-Ansicht PDF
Download Druckfreundliche Version PDF

Tabakatlas Deutschland 2015 - Auf einen Blick PDF

Informationen zum Erwerb des Tabakatlas Deutschland 2015 PDF

Pressemitteilung, 3. November 2015
Tabakatlas Deutschland 2015: Neue Daten, neue Fakten weiter
Tobacco Atlas Germany 2015: New data, new facts PDF

Direktmarketing für Tabakprodukte in Deutschland

Tabakwerbung ist allgegenwärtig: Deutschland ist europaweit – neben Bulgarien – das einzige Land, in dem noch großflächige Plakatwerbung erlaubt ist. Neben dieser klassischen Werbung sucht die Tabakindustrie den direkten Kontakt zu jungen Menschen, um diese als neue Raucher zu gewinnen. Dies zeigt ein aktueller Report des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg.

Direktmarketing für Tabakprodukte in Deutschland Download PDF

Pressemitteilung, 2. Juli 2015
Umfassendes Tabakwerbeverbot – ein Gebot der Stunde! weiter

Memorandum zur gesetzlichen Regulierung von nikotinhaltigen und nikotinfreien E-Zigaretten

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E-Zigaretten sind gesundheitlich bedenklich, kultivieren das Rauchritual und belasten die Innenraumluft. Das Deutsche Krebsforschungszentrum und das Aktionsbündnis Nichtrauchen fordern daher gemeinsam mit den unterzeichnenden medizinischen und wissenschaftlichen Fachgesellschaften und Institutionen die Bundesregierung und die Bundestagsabgeordneten aller Parteien auf, in Deutschland einen wirksamen Verbraucher- und Jugendschutz zu gewährleisten und entsprechende Gesetzesänderungen zur Regulierung von E-Zigaretten zu verabschieden.

Memorandum des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und des Aktionsbündnisses Nichtrauchen e. V. (ABNR) zur gesetzlichen Regulierung von nikotinhaltigen und nikotinfreien E-Zigaretten Download PDF (1.200 kb)

Weltnichtrauchertag 2015

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Keine Chance dem Tabakschmuggel

Der Weltnichtrauchertag wird jedes Jahr am 31. Mai begangen. Dieses Jahr steht er unter dem internationalen Motto "Keine Chance dem Tabakschmuggel". Ein wichtiges politisches Instrument gegen den Tabakschmuggel ist "Das Protokoll zur Unterbindung des unerlaubten Handels mit Tabakerzeugnissen" der Weltgesundheitsorganisation (WHO), dessen amtliche deutsche Übersetzung das Deutsche Krebsforschungszentrum anlässlich des Weltnichtrauchertags veröffentlicht. Das Buch kann kostenlos bestellt werden unter: WHO-CC@dkfz.de

Das Protokoll zur Unterbindung des unerlaubten Handels mit Tabakerzeugnissen – WHO Framework Convention on Tobacco Control (FCTC) Download PDF (2.800 kb)

Pressemitteilung, 20. Mai 2015
Weltnichtrauchertag 2015 – Keine Chance dem Tabakschmuggel! weiter

Poster der WHO zum Weltnichtrauchertag 2015 Download PDF (579 kb)

Informationen der WHO zum Weltnichtrauchertag weiter

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© Titus Brinker

Aufklärung gegen Tabak

Im Netzwerk "Aufklärung gegen Tabak" klären über 700 Medizinstudierende an über 30 deutschsprachigen Fakultäten über 25.000 Schüler der 6. bis 9. Klassen pro Jahr über das Rauchen auf. Dabei behilflich ist die Smartphone-App "Smokerface", die den Jugendlichen die Nachteile des Rauchens vor Augen führt. Für aufhörwillige Raucher bietet "Aufklärung gegen Tabak" zum Weltnichtrauchertag zusätzlich die Smartphone-App "Smokerstop" an.

International besteht das Netzwerk in weiteren Ländern als Education Against Tobacco. Unterstützt wird es unter anderem vom Deutschen Zentrum für Lungenforschung, der Deutschen Herzstiftung und dem Editor-in-Chief des New England Journal of Medicine.

Die Kosten des Rauchens in Deutschland

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Rauchen ist das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko in Deutschland: Jährlich sterben rund 110.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums. Die durch das Rauchen verursachten Erkrankungs- und Todesfälle sind eine erhebliche finanzielle Belastung für das Gesundheitswesen und die Volkswirtschaft.

Die Kosten des Rauchens in Deutschland Download PDF (456 kb)

Pressemitteilung, 17. April 2015
Die gesellschaftlichen Kosten des Rauchens – auf einen Blick weiter

Weitere aktuelle Veröffentlichungen

Bundesinstitut für Risikobewertung: Nikotinfreie E-Shishas bergen gesundheitliche Risiken weiter

Anti-Raucher-Kampagne „Ex-Raucher sind nicht aufzuhalten“ weiter

Belastung der Innenraumluft durch Emissionen von E-Zigaretten Download PDF (581 kb)

Stellungnahme zur gegenwärtigen Situation der Regulierung von E-Zigaretten in Australien, Mai 2015. Download PDF (37 kb)

Sämtliche Publikationen und Stellungnahmen der Stabsstelle Krebsprävention und Tabakkontrolle finden Sie hier.

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