SBCancer: Systembiologie der Signalwege in Krebszellen
Das Forschungsnetzwerk "Systembiologie der Signalwege in Krebszellen (SBCancer)" ist Teil der Helmholtz Allianz Systembiologie, einer zentral geförderten Forschungsinitiative von Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft und externen Partnern zur Förderung der Systembiologie in Deutschland. [1]
Im Rahmen von SBCancer werden Signalwege untersucht, die eine zentrale Rolle bei der zellinternen Entscheidung zwischen Proliferation, Differenzierung und Zelltod spielen. Veränderungen in diesen Signalwegen und den damit verbunden Netzwerken der Genregulation können diese zellinternen Entscheidungen beeinflussen und sind häufig an der Entstehung von Tumoren beteiligt.
Innerhalb von SBCancer sollen Modelle für diese Veränderungen in Krebszellen entwickelt und anschließend experimentell überprüft werden. Die Modelle basieren dabei auf zuvor gewonnen quantitativen Daten und erlauben die Vorhersage von Angriffspunkten zur gezielten Intervention bei der Behandlung von Krebs.
Das Projekt ist in drei experimentelle, sowie in je ein Submodul zur Technologienentwicklung und Modellierung unterteilt. Neben dem DKFZ beteiligen sich an SBCancer Gruppen des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin Berlin-Buch, des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung, des EMBL Heidelberg und Gruppen aus den Universitäten Heidelberg und Freiburg.
Weitere Einzelheiten der Projekte sind auf Englisch verfügbar.
Stellen in Systembiologie verfügbar: News and Positions [Oct/2008]
Koordinatoren von SBCancer:
Prof. Dr. Roland Eils
Prof. Dr. Ursula Klingmüller
Teilnehmende Institutionen:
- Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ), Heidelberg
- Max Delbrück Center für Molekulare Medizin (MDC), Berlin Buch
- Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung (HZI), Braunschweig
- Ruprechst-Karls Universität Heidelberg
- Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
- Europäisches Molekularbiologisches Labor (EMBL), Heidelberg