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Dieter Morszeck-Stiftung: Herausragendes Engagement für das Deutsche Krebsforschungszentrum

Nr. 43 | 30.07.2018 | von Koh

Der Kölner Unternehmer Dieter Morszeck, ehemaliger Geschäftsführer und Inhaber von RIMOWA, hat 2017 einen Teil seines Vermögens in die Dieter Morszeck Stiftung eingebracht. Diese hat drei Schwerpunkte – die Krebsforschung zu unterstützen ist einer davon. Rund 30 Millionen Euro private Forschungsunterstützung gibt die Stiftung an das Deutsche Krebsforschungszentrum. Sie fördert damit gleich fünf zukunftsträchtige Projekte.

Bei der Unterzeichnung der Förderverträge: Michael Baumann, Vorstandsvorsitzender des DKFZ, Stifter Dieter Morszeck, Josef Puchta, Kaufmännischer Vorstand des DKFZ (v.l.n.r.)
© Uwe Anspach, Deutsches Krebsforschungszentrum

Die Krebserkrankung seiner Schwester ließ bei Dieter Morszeck den Gedanken reifen, die Krebsforschung zu fördern. So kam der Kontakt zum Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) zustande. „Wir haben uns das Zentrum angesehen und konnten uns überzeugen, dass die Forschung hier sinnvoll und gut ist. Die Stellung des DKFZ in Europa und der Welt hat mich sehr beeindruckt", so Morszeck bei der Unterzeichnung der Verträge für die einzelnen Projekte. „So ist meine Zuwendung auch als Dank für das Engagement für meine Schwester zu sehen."

„Wir im DKFZ haben den Patienten von morgen im Blick, dem wir bessere Therapien anbieten wollen", sagt Michael Baumann, der Vorstandsvorsitzende des DKFZ, anlässlich der Vertragsunterzeichnung. „Damit uns das gelingt, müssen wir dauerhaft wissenschaftliche Spitzenleistungen erbringen – sowohl in der Forschung als auch bei der Entwicklung der personalisierten Präzisionsonkologie. Die Förderung der Morszeck-Stiftung ist dabei eine wunderbare Unterstützung."

„Innovative Krebsforschung ist mit erheblichen Kosten verbunden. Private Forschungsgelder, insbesondere eine solch enorme Summe wie die 30 Millionen Euro der Dieter Morszeck Stiftung, helfen uns, vielversprechende Projekte aufzugreifen und wesentlich schneller zu realisieren", freut sich Josef Puchta, Kaufmännischer Vorstand des DKFZ, über die finanzielle Unterstützung.

Dieter Morszeck hat vor, die von ihm geförderten Projekte am DKFZ mit Interesse zu begleiten und verspricht: „Das ist nicht das Ende, sondern erst der Anfang einer langfristigen Kooperation." Ein Beispiel, das seinesgleichen sucht.

Mit den Mitteln der Dieter Morszeck Stiftung wird das DKFZ ein Gebäude für die voll- und halbautomatisierte Sammlung von Bioproben errichten. Bisher erfordert die Sammlung dieser für die Präventionsforschung so wichtigen Blut- und Gewebeproben aufwändige Handarbeit, die in dem neuen „Biorepository" von Robotern übernommen werden soll.

Die derzeit noch bestehende Lücke am Übergang von der präklinischen Entwicklung zum Einsatz beim Patienten will das DKFZ mit einer neu eingerichteten Forschungsgruppe für Bildgebung und bildgeführte Therapien schließen. Eine weitere neue Nachwuchsgruppe soll durch die Kombination von molekularer Diagnostik, etwa der Liquid Biopsy, und leistungsstarken Bildgebungsverfahren die Krebsfrüherkennung vorantreiben.

Einzelzellanalysen (Single Cell Genomics) ermöglichen es heute, die molekulare Vielfalt von Tumorzellen besser zu verstehen. Langfristig können diese Ergebnisse dazu beitragen, wirksamere Therapien zu entwickeln. Mithilfe der Dieter Morszeck Stiftung kann das DKFZ eine Forschungsgruppe und eine Laboreinheit für Einzelzellanalysen einrichten. Ein wichtiges Anliegen des DKFZ ist es außerdem, die nächste Generation von Forschern und forschenden Ärzten auszubilden. Mit einem Förderprogramm, das fünf bis acht Clinician Scientists pro Jahr aufnimmt, kann das DKFZ nun einen entscheidenden Beitrag zur Aus- und Weiterbildung von Nachwuchstalenten in dieser wichtigen Berufsgruppe leisten.

Ein Bild zur Pressemitteilung steht zum Download zur Verfügung unter:
www.dkfz.de/de/presse/pressemitteilungen/2018/bilder/Spende.jpg
Bei der Unterzeichnung der Förderverträge: Michael Baumann, Vorstandsvorsitzender des DKFZ, Stifter Dieter Morszeck, Josef Puchta, Kaufmännischer Vorstand des DKFZ

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Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, Interessierte und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs.

Um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Patientinnen und Patienten zu verbessern, betreibt das DKFZ gemeinsam mit exzellenten Universitätskliniken und Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland Translationszentren:

  • Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT, 6 Standorte)
  • Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK, 8 Standorte)
  • Hopp-Kindertumorzentrum (KiTZ) Heidelberg
  • Helmholtz-Institut für translationale Onkologie (HI-TRON) Mainz – ein Helmholtz-Institut des DKFZ
  • DKFZ-Hector Krebsinstitut an der Universitätsmedizin Mannheim
  • Nationales Krebspräventionszentrum (gemeinsam mit der Deutschen Krebshilfe)
Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

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