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krebsinformationsdienst.med - ein neues Angebot für Fachkreise

Nr. 12 | 20.03.2014 | von Koh/ah

Wo können sich Ärzte für ihre Arbeit mit Krebspatienten über neueste wissenschaftlich fundierte Fakten informieren? Wer unterstützt sie bei den oft zeitaufwändigen Recherchen? Ab sofort bietet der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums ein erweitertes Angebot speziell für Ärzte, beruflich Pflegende und medizinisches Fachpersonal. Eine neue Servicenummer und eine E-Mail-Adresse für Fachkreise ermöglichen den schnellen Zugang zu individuell zugeschnittenen, aktuellen, wissenschaftlich fundierten Informationen auf allen onkologischen Themengebieten.

Vergrößerte Ansicht © dkfz.de

Ärztinnen und Ärzten, beruflich Pflegenden und medizinischem Fachpersonal fehlt in der Hektik des klinischen Alltags häufig die Zeit für eigene Recherchen zu den onkologischen Fragestellungen, mit denen sie bei der Versorgung ihrer Patienten konfrontiert sind. Hier setzt ein neues Angebot an: Unter der neuen, kostenfreien Servicenummer 0800 – 430 40 50, (Mo bis Fr 8:00 bis 20:00 Uhr), oder per E-Mail unter kid.med@dkfz.de bietet das ärztliche Team des Krebsinformationsdienstes wissenschaftlich fundiertes Wissen – auf Wunsch unter Angabe der Referenzen.

Dr. med. Susanne Weg-Remers, die Leiterin des Krebsinformationsdienstes, weiß, dass Ärzten und medizinischem Personal vor allem die Unabhängigkeit eines solchen Informationsangebots wichtig ist. „Durch unsere Finanzierung aus öffentlichen Mitteln können wir neutral informieren, ohne kommerzielle Einflussnahme“, betont sie.

Der Dienst, der in den letzten Jahren erheblich ausgebaut wurde, ist für Anfragen von Fachleuten gut gerüstet: Alle Themenfelder der Onkologie – von der Krebsprävention, der Früherkennung, der Diagnostik, bis hin zur Therapie, werden in einer evidenzbasierten Wissensdatenbank abgedeckt, der Grundlage für alle vermittelten Informationen. Darüber hinaus umfasst die Datenbank auch Informationen zu Hintergrund und Stellenwert von mehr als 150 komplementären und alternativen Methoden sowie ein bundesweites Adressverzeichnis mit psychosozialen Unterstützungsangeboten für Krebspatienten.

Unter www.krebsinformationsdienst.de erhalten Nutzer einen Überblick über zahlreiche Krebsthemen und durch Links, Quellen und Hinweise auf Fachliteratur einen einfachen Einstieg in eine gezielte Recherche. Auf den Seiten finden Fachkreise außerdem eine große Auswahl an Informationsblättern und Broschüren zur Weitergabe an Patienten.

Nach wie vor steht der Krebsinformationsdienst auch als zuverlässiger Informationspartner für Patienten, Angehörige und interessierte Bürger zur Verfügung (Telefon 0800 – 420 30 40, tgl. 8.00 bis 20.00, krebsinformationsdienst@dkfz.de) – ein Angebot, auf das Fachleute Patienten mit Informationsbedarf mit gutem Gewissen hinweisen können.

Alle Bereiche des Krebsinformationsdienstes unterliegen einem umfassenden Qualitätsmanagement – für die entsprechenden Standards bei der Informationsvermittlung engagiert sich der Dienst auch auf nationaler Ebene.

Der Krebsinformationsdienst ist seit 1986 Ansprechpartner für Patienten, Angehörige und Ratsuchende mit Fragen zum Thema Krebs. Am Telefon, per E-Mail sowie in Sprechstunden in Heidelberg und Dresden beantworten Ärztinnen und Ärzte alle krebsbezogenen Fragen vertraulich und in verständlicher Form.
Für Fachkreise bietet der krebsinformationsdienst.med unter einer separaten Servicenummer und E-Mail-Adresse unabhängige, aktuelle und qualitätsgesicherte Informationen aus dem gesamten Spektrum der Onkologie.
Im Internet bietet der Krebsinformationsdienst einen aktuellen Überblick über zahlreiche Krebsthemen, Adressen, Links zu weiteren qualitätsgesicherten Angeboten und Hinweise auf Fachquellen. Im sozialen Netzwerk Facebook vermittelt er aktuelle Nachrichten und lädt zur Diskussion ein.
Der Krebsinformationsdienst ist ein kostenfreies Angebot des Deutschen Krebsforschungszentrums, finanziert aus öffentlichen Mitteln. Er informiert unabhängig und neutral, frei von Interessenkonflikten und Werbung.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, interessierte Bürger und Fachkreise über die Volkskrankheit Krebs auf. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Im Deutschen Konsortium für translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums ist ein wichtiger Beitrag, um die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.

Letzte Aktualisierung: 27.05.2015 Seitenanfang